Outer Hope: Strand, Hafen und Küstengeschichte
Unterkünfte in Outer Hope
Outer Hope ist der kleinere, nördlich gelegene der beiden Sandstrände von Hope Cove und auch als Mouthwell Sands bekannt. Der Strand liegt in der South Devon National Landscape. Sand, Felsen und der Wechsel der Tide prägen die Uferfläche; Hafen und Küstengeschichte ergänzen das Bild des Reiseziels.
Strand und Gezeiten
Die Mischung aus Sand- und Felsbereichen am Strand von Outer Hope eignet sich zum Erkunden von Felsentümpeln. Wie viel Uferfläche sichtbar ist, hängt von der Tide ab: Bei Flut bleibt am Strand nur ein kleiner Abschnitt übrig, bei Ebbe werden mehr Strandfläche und Felsen sichtbar. Wenn Sie Felsentümpel erkunden möchten, lohnt es sich, den Gezeitenstand in Ihre Planung einzubeziehen. So können Sie die wechselnde Uferfläche berücksichtigen, ohne eine feste Strandgröße für den ganzen Besuch vorauszusetzen.
An den Stränden von Hope Cove gibt es saisonale Rettungsschwimmer; die Wasserqualität ist als ausgezeichnet eingestuft. Zu den Einrichtungen dort zählen Toiletten, Strandrestaurants und Bars sowie Geschäfte für Strandbedarf und Erfrischungen. Diese Angebote beziehen sich auf die Strände von Hope Cove insgesamt. Auch bei der Orientierung hilft es, den kleineren Outer-Hope-Strand und die Angaben zu Hope Cove als weiterem Strandgebiet auseinanderzuhalten.
Aktivitäten rund um Hope Cove
Hope Cove ist in seiner relativ geschützten Bucht ein beliebter Ort zum Baden im Meer. Auch Surfen ist hier beliebt, obwohl keine konstant großen Wellen auftreten. Die beiden Hinweise ergeben ein präzises Bild der Bedingungen, die mit den Aktivitäten verbunden sind: Die Bucht gilt als relativ geschützt, während große Wellen beim Surfen nicht durchgehend zu erwarten sind.
Hope Cove weist außerdem Riffe auf und ist ein Tauchgebiet mit vier Wracks. Baden, Surfen und Tauchen sind damit Themen für das Gebiet Hope Cove; am Strand von Outer Hope selbst prägen dagegen vor allem die Mischung aus Sand und Felsen sowie die tideabhängige Uferfläche das Bild. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach einem bestimmten Küstenthema ausrichten, hilft diese Unterscheidung dabei, die Angaben zum Strand nicht mit sämtlichen Aktivitäten des weiteren Gebiets gleichzusetzen.
Hafen und maritime Geschichte
Der Hope Cove Harbour bietet Liegeplätze für seegängige Schiffe. In Outer Hope gibt es am Hafen außerdem eine tideabhängige Möglichkeit, Boote zu Wasser zu lassen; dabei sind die Hafenanweisungen maßgeblich. Der Wellenbrecher des Hafens wurde 1925 fertiggestellt. Diese Hafenmerkmale verbinden die praktische maritime Nutzung mit einem sichtbaren historischen Bauteil.
Die geschützten Zwillingsbuchten von Inner Hope und Outer Hope boten an diesem Abschnitt der South Hams-Küste natürlichen Schutz für die Kleinfischerei. Am Hafen befindet sich auch der Pilchard Cellar, der ebenfalls Cellars genannt wird: ein rustikales Gebäude mit Hummerkörben und Fischereigerät, das sich als Fotomotiv eignet. Zur Geschichte von Outer Hope gehört außerdem, dass acht Küstenwächter und ihr Vorgesetzter zunächst in den Gebäuden auf Shippen untergebracht waren.
Bolt Tail, Küstenwege und Häuser
Beim Aufstieg von Hope Cove zum Bolt Tail kommen Sie an den Überresten einer eisenzeitlichen Hügelfestung vorbei. Die Festung auf Bolt Tail ist etwa 2.500 Jahre alt. Der Erdwall des Bolt Tail Camp erstreckt sich über 274 Meter entlang des Halses der Landspitze und ist bis zu 4,6 Meter hoch. Die Größenangaben machen die Form des Walles greifbar, ohne dass dafür eine Gehzeit oder ein Schwierigkeitsgrad vorausgesetzt werden muss.
Ein Rundweg führt auf dem Küstenweg in Richtung Thurlestone und anschließend landeinwärts zum South Huish Farm. Zur maritimen Architektur von Hope Cove gehören Ashleigh und Tarqua: Sie sind die einzigen erhaltenen Beispiele für Häuser, die im 19. Jahrhundert von wohlhabenden Kapitänen hochseetüchtiger Obstschoner aus Salcombe gebaut wurden. Als Sea Captain’s Houses sind sie ein wichtiges Zeugnis der Vergangenheit von Hope Cove.
Am Strand von Hope Cove liegt The Kiln, eine kleine Eisdiele direkt am Strand.
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