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Hennock: Wandern und Dorfgeschichte im Dartmoor-Nationalpark

Unterkünfte in Hennock

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hennock liegt an der Südseite des Teign Valley auf etwa 600 Fuß über dem Meeresspiegel und innerhalb des Dartmoor-Nationalparks. Das Dorf zieht sich als ungefähr ein Kilometer langes Band entlang der Höhenlinie; von fast jedem Haus aus reicht der Blick über das darunterliegende Tal. Höhenlage und Siedlungsform prägen den landschaftlichen Charakter des Reiseziels.

Spaziergänge und Wege

Der Blue Bell Walk beginnt im Zentrum von Hennock bei der Village Hall und führt über Bell Lane und Beadon Lane bis nach Beadon Bottom. Der selbstgeführte Spaziergang durch Shaptor Woods setzt dagegen bei Five Lanes an: Er verläuft über Little John's Walk und einen Zugang in den Wald und kehrt anhand der Wegmarkierungen nach Five Lanes zurück. Für Ihre Routenwahl ist der Unterschied konkret: Beim Blue Bell Walk liegt das Ziel in Beadon Bottom, während der Shaptor-Woods-Spaziergang wieder zum Ausgangspunkt führt. Die Easy Lane ist ein alter Hohlweg mit vielfältiger Pflanzenwelt. Von der Kreuzung Five Lanes führt die Beacon Lane zu einem Signalfeuerstandort oberhalb von Hennock, der etwa 815 Fuß über dem Meeresspiegel liegt.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Church of St Mary ist eine Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1875 restauriert. Zu ihren Merkmalen zählen ein spätromanisches Taufbecken aus Kalkstein, ein Lettner aus der Perpendicular-Zeit und erhaltene mittelalterliche Glasmalereien. Ein Lettner ist eine bauliche Abtrennung zwischen Chor und Kirchenschiff; die Bezeichnung Perpendicular verweist auf eine englische Spätphase der Gotik.

Die Hennock Village Hall ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Stufe Grade II. Sie wurde vermutlich ursprünglich im 13. Jahrhundert als Scheune errichtet und von den White Canons of Torre Abbey zur Lagerung des Zehnten genutzt. Nach dem Ersten Weltkrieg erwarben heimkehrende örtliche Soldaten das Gebäude und bauten es als Gemeindesaal um. Damit verbindet sich die Geschichte der Halle mit einer mutmaßlichen mittelalterlichen Nutzung und der Rückkehr örtlicher Soldaten nach dem Krieg.

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Die Great Rock Mine ergänzt die Baugeschichte um die Industriegeschichte der Gegend. Sie war die letzte noch arbeitende Mine in der Gegend von Hennock und lieferte Glimmerhämatit als Bestandteil von Rostschutzfarbe. Der Rohstoff und seine Verwendung geben der Ortsgeschichte eine weitere, konkret benannte Facette.

Stauseen in der Umgebung

In der näheren Umgebung liegen die landschaftlich reizvollen Kennick Reservoir und Tottiford Reservoir. Tottiford Reservoir und Trenchford Reservoir sind durch Wege abseits befestigter Straßen, Fußbrücken und ein Netz von Wanderwegen miteinander verbunden. Die beiden Stauseen können gemeinsam öffentlich zu Fuß umrundet werden. Für die beiden zusammen gibt es Parkplätze, Picknickbereiche und viele Waldwege.

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