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Kirdford: Ortsgeschichte und Landschaftsrouten

Unterkünfte in Kirdford

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirdford verbindet Ortsgeschichte, mittelalterliche Baukunst und beschriebene Landschaftsrouten. Die folgenden Ortsmerkmale geben Ihnen Anhaltspunkte, wenn Sie einen Aufenthalt mit Interesse an Geschichte und Landschaft planen.

Ortsgeschichte im Zeichen von Kirdford

Das Ortsschild von Kirdford wurde 1937 errichtet. Es steht auf Platten aus lokal abgebautem Winklestone. Der Sockel besteht aus eisenhaltigem Sandstein aus Bedham und trägt eine Bronzetafel zur Geschichte des Ortes. Auch die übrigen Gestaltungselemente greifen die Ortsgeschichte auf: Die Eiche symbolisiert die Wealden-Forstwirtschaft, und das offene Eisenwerk für den Schriftzug Kirdford wurde in Horsham gefertigt. Eine mit Glas gefüllte Raute verweist gemeinsam mit dem Eisen auf die Glas- und Eisenindustrien, die einst in der Gemeinde blühten. Material, Handwerk und Symbolik kommen damit an einem einzelnen Ortszeichen zusammen.

Kirche und mittelalterliche Anlage

Die Pfarrkirche St John the Baptist vereint Bauteile aus mehreren Jahrhunderten. Das Langhaus stammt aus dem 12. Jahrhundert, das nördliche Seitenschiff aus dem 13. Jahrhundert und der Chor aus dem 14. Jahrhundert. Dazu kommen der Westturm aus dem 15. Jahrhundert und eine Westvorhalle aus dem 19. Jahrhundert. An den Bauteilen lässt sich die Entwicklung der Kirche vom 12. bis ins 19. Jahrhundert nachvollziehen.

Eine weitere historische Besonderheit ist Brownings moated site, eine mittelalterliche befestigte Wasseranlage. Zu ihren Bestandteilen gehören ein Graben und eine Insel, innere und äußere Böschungen sowie ein Teil eines Zulaufkanals. Ihre regionale Bedeutung ist genau umrissen: Brownings ist eine von nur zwei mittelalterlichen Wasseranlagen im nordwestlichen Low Weald von West Sussex. Die Kombination der genannten Elemente und diese eng gefasste regionale Einordnung machen die Anlage zu einem markanten Teil der Ortsgeschichte.

Landschaft und Wandern

Die alten Allmenden rund um Kirdford sind heute von regeneriertem Wald bedeckt. Einen konkreten Einblick in die Landschaft bietet eine leichte, 4 km (2,5 Meilen) lange Route ab Kirdford. Sie verläuft überwiegend auf flachem Gelände und steigt nach Nordwesten allmählich an. Auf der Strecke gibt es einige Viehgatter; Abschnitte des nördlichen Reitwegs können schlammig sein.

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Die Route beginnt im Dorf Kirdford und führt auf dem Rückweg erneut durch den Wald von Great Common. Sie nutzt einen öffentlichen Fußweg durch Great Common sowie eine markierte, freigegebene Rundstrecke mit der Bezeichnung „conservation walk“ um den privaten Whithurst Park. Unterwegs führt sie an einem See vorbei und bietet Ausblicke auf farbenfrohe Wildblumenwiesen. Der Wanderführer stammt aus dem Jahr 2011; prüfen Sie vor dem Wandern die Wegbedingungen und den Zugang.

Küche und Obstbaugeschichte

Im Foresters Arms wird traditionelle hausgemachte Küche angeboten. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuelle Speisekarte. Auch der Obstbau gehört zur Geschichte Kirdfords: 1928 gründeten sechs Obstbauern Kirdford Growers Ltd. mit dem Handelsnamen „Kirdap“. Die Genossenschaft wurde im Jahr 2000 geschlossen. So stehen neben den Bau- und Landschaftsthemen auch die frühere landwirtschaftliche und Lebensmittelproduktion des Ortes als historischer Bezugspunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Steyning, Findon, Lancing, Billingshurst, Madehurst, Selsey, East Wittering, Pulborough

Zur übergeordneten Reiseübersicht: West Sussex.

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