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Luncarty: Baugeschichte, Archäologie und der Weg am Tay

Unterkünfte in Luncarty

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Reiseplanung stehen in Luncarty zwei unterschiedliche Themen nebeneinander: historische Bauwerke und archäologische Funde auf der einen, ein Weg am River Tay zwischen Perth und Luncarty auf der anderen Seite. So können Sie den Ort über konkrete Bauformen und weit auseinanderliegende Zeitabschnitte einordnen oder den Flussweg als eigenen Schwerpunkt betrachten. Wenn Sie ein Hotel suchen, hilft diese Unterscheidung dabei, den Anlass Ihres Aufenthalts klarer zu fassen.

Baugeschichte und bauliche Details

Das Luncarty Home Farm Steading stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurde im späteren 19. Jahrhundert umgestaltet. Zum Steading gehört eine kreisförmige Rossmühle mit konischem Dach. Damit verbinden sich eine frühe Entstehungsphase und eine spätere Veränderung mit einem konkret beschriebenen Bauteil. Die Datierung und die besondere Bauform geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Blick auf die Architektur.

Ein kleines Leichenhaus auf dem Friedhof von Luncarty ist in den Hang gebaut. Über seiner Tür steht die Jahreszahl 1832; sein Dach ist tonnengewölbt. Ein Tonnengewölbe ist eine längs verlaufende, tunnelartige Wölbung. Hier stehen also eine Inschrift und konkrete bauliche Merkmale nebeneinander: Hanglage und Dachform beschreiben die Gestaltung, während die Jahreszahl über der Tür angebracht ist.

Kirchengeschichte und archäologische Funde

Luncarty scheint während der gesamten vorreformatorischen Zeit eine eigenständige Pfarrkirche geblieben zu sein. Nach der Eingliederung der Pfarrei in Redgorton um 1614 soll die Luncarty Parish Church einige Zeit nahe dem Friedhof gestanden haben. Die beiden Angaben betreffen unterschiedliche Abschnitte der Kirchengeschichte: die frühere Stellung der Pfarrkirche und einen späteren Standort nahe dem Begräbnisplatz.

Archäologische Untersuchungen entlang der A9 zwischen Luncarty und dem Pass of Birnam erbrachten Hinweise auf menschliche Aktivität über einen Zeitraum von 6.000 Jahren. Zu den Epochen gehören das Neolithikum, die Eisenzeit und das Mittelalter. Bei den Ausgrabungen wurden neolithische Gruben mit zerbrochener Keramik und Steinwerkzeugen gefunden. Außerdem kamen mehr als 500 Keramikstücke zutage, darunter Grooved Ware. Die zeitliche Spannweite und die verschiedenen Fundarten bieten zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Korridors: die Abfolge der Epochen und die konkreten Gegenstände aus den Ausgrabungen.

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Waulkmill und der Weg am Tay

In der Umgebung von Luncarty diente die Waulkmill Ferry Bothy früher als östlicher Endpunkt der Waulkmill Chain Ferry über den Tay. Dieser Zusammenhang ergänzt die archäologischen Funde um eine andere Art von Ortsgeschichte: die frühere Funktion einer Fährverbindung über den Fluss.

Der Weg „River Tay: Perth to Luncarty“ verläuft am Ufer des River Tay vom Stadtzentrum von Perth nach Luncarty. Er nutzt einen ebenen, befestigten Radweg und einen Weg am Flussufer. Da sich Wegbeschreibungen und Wegbeschaffenheit ändern können, prüfen Sie diese vor dem Aufbruch. Auch die Rückkehr nach Perth ist mit dem Bus möglich; prüfen Sie vorab die aktuelle Verbindung, wenn Sie diese Option einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kinross, St Fillans, Auchterarder, Glencarse, Ochtertyre, Glenalmond, St David's, Scone.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perth And Kinross.

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