Strome Ferry: Wandern, Geschichte und Loch Carron
Unterkünfte in Strome Ferry
Für eine Reise nach Strome Ferry bieten Wandermöglichkeiten, historische Bauwerke und die Landschaft am Loch Carron unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Wege unterscheiden sich nach Länge, Gelände und Ziel; bei den historischen Orten stehen sowohl mittelalterliche Burgreste als auch Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert im Mittelpunkt.
Wandern: Wege, Gelände und Ziele
Der Strome Woodland Trail ist 1,2 km lang und verläuft über raue, schmale Gras- und Erdwege. Einige Abschnitte sind felsig und matschig. Berücksichtigen Sie bei der Planung neben der Länge auch diese beschriebenen Wegverhältnisse.
Oberhalb von Stromeferry liegt das steile Waldgebiet Strome Wood mit einem Netz kurzer Waldwanderwege. Ein fester Weg führt durch Strome Wood und offene Weideflächen zu den Ruinen der Siedlung Stromemeanach. So lässt sich eine Wanderung mit dem Besuch einer historischen Siedlungsstätte verbinden: Stromemeanach wurde im späten 19. Jahrhundert aufgegeben. Zu den Ruinen gehören gut erhaltene Mauern von Black Houses und ein kreisförmiger Ofen am Bach.
Der Aufstieg von Stromemeanach nach Bad a’Chreamha dauert bis zum Bergrücken 30 Minuten und führt über raues Gelände. Vom Bad a’Chreamha reicht der Ausblick über Applecross, Glen Carron, Plockton und die Hügel von Skye. Damit unterscheiden sich die Routenangaben deutlich: Beim Strome Woodland Trail ist die Streckenlänge genannt, beim Aufstieg die Dauer bis zum Bergrücken. Gelände und Ziel sind weitere konkrete Orientierungspunkte für Ihre Auswahl.
Historische Spuren in Stromeferry und Umgebung
In der näheren Umgebung liegt Strome Castle, der Überrest einer spätmittelalterlichen Burg von nationaler Bedeutung. Die Anlage besteht hauptsächlich aus den Überresten eines Turms und einer großen Halle. Die Beschreibung dieser Bauteile gibt den Burgresten eine konkrete Gestalt: Neben der historischen Einordnung stehen die erhaltenen Strukturen im Mittelpunkt.
Auch die Verkehrsgeschichte ist mit Stromeferry verbunden. Die Dingwall and Skye Line der Highland Railway wurde 1870 gebaut und hatte ihren Endbahnhof in Stromeferry. Regelmäßige Dampfschiffverbindungen nach Skye, Lewis und zu Dörfern auf dem Festland trafen dort auf die Züge. Die Fähre durch die Engstelle bei Stromeferry verkehrte bis 1970. Bahn, Dampfschiffe und Fähre gehören damit zu unterschiedlichen Kapiteln der örtlichen Verkehrsgeschichte; die Fährverbindung ist ausdrücklich historisch.
Zwei ehemalige Kirchengebäude veranschaulichen die Baugeschichte des späten 19. Jahrhunderts. Die ehemalige Free Church Mission Hall in Stromeferry wurde 1891 von Ross & Macbeth erbaut und ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Kategorie C. Die ehemalige Church of Scotland wurde 1889 von D Mackintosh erbaut, ist ebenfalls als Gebäude der Kategorie C geschützt und wird heute als Wohnhaus genutzt. Die Namen und Baujahre helfen, die beiden Gebäude auseinanderzuhalten.
Loch Carron und die Ausblicke der Umgebung
Loch Carron ist ein durch die Gletscher der Eiszeiten geformter Fjord mit einer schmalen Einfahrt bei Strome. In der näheren Umgebung bietet der Aussichtspunkt Loch Carron Panoramen des von sanften Hügeln eingerahmten Meereslochs. Das beschreibt eine andere Perspektive als die Ausblicke, die mit Wanderungen verbunden sind.
Wandermöglichkeiten in Stromeferry und im nahe gelegenen Dorf Achmore bieten eindrucksvolle Ausblicke über den unteren Loch Carron auf Plockton, Skye und Applecross. Zusammen mit dem Panorama vom Bad a’Chreamha ergeben sich verschiedene benannte Blickrichtungen: Dort reicht der Ausblick zusätzlich über Glen Carron und zu den Hügeln von Skye. So können Sie bei der Orientierung zwischen dem Blick auf den von Hügeln gerahmten Fjord und den weiter reichenden Aussichten entlang der Wandergebiete unterscheiden.
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