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Prestonpans: Schlachtfeld, Baugeschichte und Wandkunst

Unterkünfte in Prestonpans

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Prestonpans verbindet die Geschichte des Jakobitenaufstands mit historischen Bauwerken, Wandkunst und Routen für Wanderer. Die Stadt ist Schauplatz der ersten Schlacht des Aufstands von 1745. Für Ihre Reiseplanung bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: die Landschaft des Schlachtfelds, Baugeschichte und Markttradition oder Kunst in Form von Murals und Tapisserie.

Schlachtgeschichte und Landschaft

Die Schlacht von Prestonpans war die erste Schlacht des Jakobitenaufstands von 1745. Das Gebiet der ersten Kämpfe ist weiterhin Ackerland. Die tiefer gelegenen Felder und der von Tranent eingenommene Höhenrücken bilden einen gut erhaltenen räumlichen Zusammenhang. Auch der Blick der Jakobiten vom Kirchhof über die Regierungstruppen in den Feldern von Seton ist gut erhalten. So lässt sich die Geschichte nicht nur mit einem Ereignis, sondern auch mit konkreten Landschaftsbezügen verbinden.

Das Battle of Prestonpans Museum befasst sich mit der Schlacht von 1745 sowie ihrem historischen und kulturellen Erbe. Zu den ausgestellten Objekten gehören Musketenkugeln, die auf dem Schlachtfeld geborgen wurden. Landschaft und Museumsstücke bieten unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe historische Thema: einmal über die erhaltene räumliche Beziehung von Feldern, Höhenrücken und Aussicht, einmal über konkrete Fundstücke.

Preston Tower und die Markttradition

Preston Tower ist ein vierstöckiges, L-förmiges Turmhaus aus dem 15. Jahrhundert. Ergänzungen aus dem frühen 17. Jahrhundert und spätere Veränderungen gehören ebenfalls zu seiner Baugeschichte. Zwei weitere Geschosse stammen aus dem Jahr 1626 und zeigen Renaissance-Details. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts war der Turm der Sitz der Hamiltons of Preston. Zu Preston Tower gehören außerdem restaurierte Gärten und ein Taubenschlag. Wenn Sie einen Besuch dort planen, prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Ein anderes historisches Bauwerk, Preston Cross, wurde kurz nach der Charta von 1617 errichtet. Sie ermöglichte Preston einen wöchentlichen Markt und die jährliche St Jerome’s Fair. Unter den schottischen Mercat Crosses seiner Zeit ist Preston Cross einzigartig, weil es nie versetzt wurde. Markttradition und Baugeschichte treffen hier aufeinander: Die Charta erklärt den historischen Zusammenhang, während der Standort des Crosses seine besondere Bedeutung ausmacht.

Auch das Pumpenhaus Prestongrange Colliery, Pump House and Pump gehört zu den überlieferten Bauwerken. Es wurde 1874 von Harvey and Company of Hoyle in Cornwall als dreistöckiges Pumpenhaus mit Balkenmaschine und Pumpe errichtet. Damit reicht das Spektrum der historischen Themen über Schlacht und Markt hinaus bis zur Industriearchitektur.

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Murals und Prestonpans Tapestry

Der Prestonpans Murals Trail umfasst mehr als 55 Wandgemälde in Prestonpans, East Lothian. Die Zahl kann sich mit der Weiterentwicklung des Trails ändern. Die Stadt trägt außerdem die Bezeichnung Scotland’s Mural Town. Wandgemälde und historische Bauwerke setzen dabei unterschiedliche Akzente: Hier steht Kunst im Stadtbild im Mittelpunkt, dort die Geschichte einzelner Orte und Gebäude.

Eine weitere künstlerische Erzählung bietet die Prestonpans Tapestry. Sie stellt die Reise des 25-jährigen Bonnie Prince Charlie von Frankreich durch die schottischen Highlands bis zu seinem Sieg bei Prestonpans in 104 Meter breiten bestickten Tafeln dar. Freiwillige Stickerinnen und Sticker schufen die Tafeln entlang der Route. Die vollständige Tapestry kann online abgerufen und angesehen werden, sodass sich das Kunstwerk auch in die Reiseplanung einbeziehen lässt.

Wanderwege und praktische Planung

Der Prestongrange Heritage Park ist ganzjährig geöffnet. Die Öffnungszeiten des Besucherzentrums sind saisonal und vom Zugang zum Park zu unterscheiden. Prestongrange liegt unmittelbar abseits des John Muir Way und heißt Wanderer willkommen. Der John Muir Way führt durch Prestonpans; bei geeigneten Gezeiten verläuft er bei Niedrigwasser entlang der Uferroute. Routenbedingungen und Umleitungen können sich ändern. Prüfen Sie daher vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen und die Gezeiten, wenn Sie die Uferroute einplanen.

Auch der Bahnhof Prestonpans kann bei der Anreiseplanung eine Rolle spielen: Er liegt an der Bahnstrecke nach Edinburgh. Da sich Fahrpläne ändern können, lohnt es sich, die aktuellen Verbindungen für Ihren Reisetag zu prüfen. So können Sie historische Schwerpunkte, einen Aufenthalt im Freien und die Anreise als getrennte Planungspunkte berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Aberlady, Tranent, Musselburgh, North Berwick, Cockenzie And Port Seton, East Linton, Gifford, Haddington

Zur übergeordneten Reiseübersicht: East Lothian.

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