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Kilbride: Kapelle und Felskunst

Unterkünfte in Kilbride

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Kilbride verbindet eine mittelalterliche Kapelle mit archäologisch erfasster Felskunst und einer historischen Wegspur. Auf der Kilbride Farm wurden vier Felskunststellen erfasst; der Kirnan-Weg ist über weite Strecken des Untersuchungsgebiets noch nachvollziehbar. Diese Themen setzen unterschiedliche Akzente: die Baugeschichte der St Bride's Chapel, die Formen der Felskunst und den Verlauf eines historischen Weges. Wenn Sie ein Hotel in Kilbride suchen, rückt dieser Blick die Kulturgeschichte des Reiseziels in den Mittelpunkt. So lässt sich die Ortsgeschichte über konkrete Orte und Fundstellen erschließen.

St Bride's Chapel: mittelalterliche Geschichte

Die St Bride's Chapel in Kilbride ist eine dachlose mittelalterliche Kapelle. Ihre genaue Bauzeit ist unbestimmt; möglicherweise wurde sie um 1300 errichtet. Bis zur Reformation war sie in Gebrauch. So verbindet die Kapelle eine mittelalterliche Einordnung mit einer offenen Datierung: „um 1300“ bleibt eine Möglichkeit, während die Nutzung bis zur Reformation als Zeitraum benannt ist.

Felskunst auf der Kilbride Farm

Bei der archäologischen Untersuchung der Kilbride Farm wurden vier Felskunststellen erfasst. Die Nummern 75, 76, 83 und 87 stehen für unterschiedliche Beschreibungen von Stein, Oberfläche und Lage. Hang, erhöhte Kuppe, natürliche Felsplatte und die mögliche frühere Stellung eines Findlings setzen jeweils eigene Akzente.

Stelle 76 ist ein schalenmarkierter Fels auf einem leicht nach Osten abfallenden Hang. Sie besteht aus einem großen, glatten, waagerecht liegenden Gletscherfindling. Bei Stelle 87 ist dagegen die erhöhte Kuppe das prägende Lageelement: Dort liegt ein großer, flacher Findling. Im Vergleich stehen bei Stelle 76 der sanft geneigte Hang und die glatte Oberfläche im Vordergrund, bei Stelle 87 die Lage auf der Kuppe.

Stelle 83 bildet einen anderen Akzent: Auf einer natürlichen Felsplatte liegt eine kunstvoll ausgeführte Gruppe eingeritzter Markierungen. Von dort reicht der Blick über tiefer gelegenes Gelände im Südosten. Stelle 75 besteht ebenfalls aus einem großen, waagerecht liegenden Findling; möglicherweise stand er ursprünglich aufrecht. Bei diesen Beschreibungen geht es somit einerseits um eine Gruppe von Ritzungen und ihren südöstlichen Blick, andererseits um die unsichere frühere Stellung eines einzelnen Steins.

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Der Kirnan-Weg und der weitere Zusammenhang

Der Kirnan-Weg ergänzt die Felskunst um eine historische Wegspur. Über weite Strecken im Untersuchungsgebiet der Kilbride Farm ist der Weg noch nachvollziehbar; zudem überquert er einen Bach auf einer steinernen Durchlassbrücke. Seine Beschreibung verbindet einen längeren nachvollziehbaren Verlauf mit einem konkreten Punkt der Querung. Damit unterscheidet sich der Weg von den nummerierten Felskunststellen: Bei ihm stehen die Wegspur und die Bachquerung im Mittelpunkt, bei den Fundstellen Form, Markierungen und Lage.

Auch im weiteren regionalen Zusammenhang gibt es Felskunstfunde. Nahe der verlassenen Siedlung Achayerran wurden zwei schalenmarkierte Findlinge entdeckt. Dieser Fund erweiterte die Verbreitung der Felskunst nach Norden, über die zuvor in Kilbride/Rhudle Glen erfassten Stellen hinaus. Er zeigt, dass der archäologische Zusammenhang über die einzelnen Stellen der Kilbride Farm hinausreicht.

Weitere Reiseziele entdecken: Kilmelfort, Isle of Bute, Isle of Gigha, Glencruitten, Cairndow, Craignure, Tarbert, Isle Of Colonsay.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Argyll And Bute.

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