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Brampton: Geschichte, Kirchen und Landschaft

Unterkünfte in Brampton

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brampton verbindet historische Bauwerke mit Spuren verschiedener Epochen und Wegen durch die umliegende Landschaft. Im Ort selbst lassen sich Kirchen, ein mittelalterlicher Burgplatz und Zeugnisse der Stadtgeschichte betrachten. Für einen Besuch im Umland kommen Naturgebiete und weitere historische Stätten hinzu.

Stadtgeschichte und Bauwerke in Brampton

Die ursprüngliche Siedlung von Brampton gilt als anglische Siedlung des 7. Jahrhunderts. 1252 verlieh König Heinrich III. der neu gegründeten Stadt eine Marktrecht-Urkunde. Zu ihrer Geschichte gehören auch häufige Überfälle durch die Border Reivers, Plünderer beiderseits der englisch-schottischen Grenze.

Auf Castle Hill liegt The Mote, eine mittelalterliche Motte-and-Bailey-Burganlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde der Platz später als Standort eines Signalfeuers genutzt. Ein anderes Bild der Stadtgeschichte vermittelt Brampton Moot Hall: Das denkmalgeschützte Gebäude der Schutzklasse Grade II* wurde 1817 für den Earl of Carlisle erbaut.

Auch die Capon Tree Road trägt historische Spuren. Früher war sie über die Low Gelt Bridge die wichtigste Straße nach Carlisle. An ihrem Ende erinnert ein Denkmal an sechs Jakobiten von Bonnie Prince Charlie, die am 21. Oktober 1746 gehängt wurden. Die Stationen stehen für unterschiedliche Kapitel der Geschichte; gemeinsam bieten sie Ansatzpunkte, Brampton bei einem Rundgang näher kennenzulernen.

Kirchen und ein Rundgang vor Ort

St Martin’s Church ist eine historische Kirche der Präraffaeliten und wurde von Philip Webb entworfen. Zu ihren Besonderheiten zählen die berühmten Buntglasfenster von Edward Burne-Jones. Besucher können die Kirche montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr besichtigen; sie ist außerdem für privates Gebet geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor der Anreise noch einmal.

Bei der Brampton Old Church führt ein kostenloser, selbst geführter Rundgang über den Friedhof. Der kostenlose Führer enthält eine Karte und Erläuterungen zu 15 nummerierten Stationen durch Friedhof und Kirche. Für den Zugang zur Kirche ist der Schlüssel beim benachbarten Old Church Farm erhältlich; stimmen Sie die Organisation vor Ihrer Anreise ab. Die Kirche steht am Standort eines römischen Kastells aus dem späten 1. oder frühen 2. Jahrhundert n. Chr. am Stanegate.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Brampton liegen leicht erreichbar beieinander und eignen sich für einen Rundgang zu Fuß. So lässt sich der Besuch der Bauwerke mit den Wegen zwischen den einzelnen Stationen verbinden, ohne dafür eine längere Route vorauszusetzen.

Lanercost Priory und römische Spuren

Bei Lanercost Priory erzählen erhaltene Bauteile und ihre spätere Nutzung von der langen Geschichte des Ortes. Am östlichen Ende der Kirche ist das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert noch in voller Höhe erhalten. Zu den Kreuzgängen gehört ein gewölbter Refektoriumsunterbau aus dem 13. Jahrhundert. Er enthält Repliken römischer Altäre und Grabsteine, die in der Umgebung von Lanercost gefunden wurden.

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Die Priory Church of St Mary Magdalene befindet sich im ursprünglichen Langhaus des 1169 gegründeten Augustinerklosters. Sie ist täglich von 9 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet; setzt die Dämmerung früher ein, endet die Besuchszeit bereits dann. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Fahrt. Die römischen Repliken im Unterbau und die Kirche im ehemaligen Langhaus zeigen dabei unterschiedliche Bezüge dieses Ortes zur Vergangenheit.

Wege und Natur im Umland

Das Umland von Brampton umfasst Wälder, Felder und Moorlandschaften, durchzogen von zahlreichen Fußwegen, Reitwegen und ruhigen Straßen. In den Gelt Woods, einem RSPB-Naturschutzgebiet, gibt es zahlreiche Vogelarten und rote Eichhörnchen. Besucherwege führen dort entlang des River Gelt. In den Wäldern liegt außerdem ein römischer Steinbruch: Sein Stein wurde zum Bau und zur Reparatur von Teilen des Hadrianswalls verwendet.

Talkin Tarn ist ein Toteissee, der vor 18.000 Jahren durch Gletscher entstand. Zusammen mit den Wäldern und Wegen im Umland bietet er einen weiteren landschaftlichen Bezugspunkt. Von Brampton aus sind auch die Festungen, Meilenkastelle, Türme und Signalstationen des Hadrianswalls erreichbar. Welche Orte Sie einbeziehen, hängt davon ab, ob Sie Ihren Aufenthalt eher auf Baugeschichte, Landschaft oder beides ausrichten möchten.

Anreise und praktische Planung

Brampton ist mit dem Bus erreichbar; Verbindungen bestehen von Carlisle. Der Bahnhof Brampton liegt an der Strecke Newcastle–Carlisle, die auch Tyne Valley Line genannt wird. Für Fahrten zu weiteren Stätten hält die Buslinie HW1 bei Lanercost Priory und beim Birdoswald Roman Fort. Da sich Busangebote ändern können, prüfen Sie die aktuellen Verbindungen vor der Fahrt.

In Brampton findet jeden Monat ein Farmers’ Market statt. Da sich Termine ändern können, lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Zeitplan, wenn Sie den Marktbesuch einplanen. So können Sie Markt, Sehenswürdigkeiten und Wege im Umland entsprechend Ihrer verfügbaren Zeit zusammenstellen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Northumberland.

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