Sacriston entdecken
Unterkünfte in Sacriston
Für die Auswahl Sacristons als Reiseziel bieten kirchliche Bau- und Kunstgeschichte, historische Spuren des Bergbaus und der Weg Witton Gilbert Walks No. 5 nach Fulforth Wood drei konkrete Anknüpfungspunkte. Die Zeitmarken reichen von der Weihe von St Peter 1866 bis zu den Aged Mineworkers Homes, deren Eröffnung laut Gedenktafel 1937 erfolgte. Fulforth Wood ergänzt den Blick um eine ausgewiesene Waldklassifizierung; zum Weg gibt es eine Distanz und eine ungefähre Dauer. So lassen sich Kulturgeschichte und Wanderplanung als unterschiedliche Schwerpunkte abwägen.
Kirchen in Sacriston: Baugeschichte und Kunst
Dunn & Hansom entwarfen St Bede in den Jahren 1878–1881. Die Kirche wurde fertiggestellt. Bischof Bewick eröffnete sie am 5. Juni 1881. Damit sind sowohl der Entwurfszeitraum als auch ein genaues Eröffnungsdatum Teil der Baugeschichte.
Zum Kreuzweg von St Bede gehören polychrome Reliefszenen im Stil der nördlichen Renaissance, eingefasst von gotischen Rahmen; er stammt aus Belgien. Polychrom bedeutet mehrfarbig, und Reliefs heben Bildmotive plastisch aus der Fläche hervor. Herkunft, Bildform und Rahmung lassen sich so an einem einzelnen Werk unterscheiden. Im Altarraum von St Bede befinden sich außerdem Buntglasfenster aus dem Jahr 1901 mit Darstellungen des heiligen Beda und des heiligen Georg. Anders als die Reliefs des Kreuzwegs zeigen die Fenster Heiligendarstellungen im Glas. So lassen sich zwei verschiedene Formen sakraler Bildgestaltung innerhalb von St Bede einordnen.
St Peter setzt einen älteren zeitlichen Bezugspunkt: Die Kirche wurde 1866 geweiht; 1905 wurde dort eine Orgel aus der Durham Cathedral installiert. Im Vergleich zu St Bede liegen damit andere Eckdaten vor: Bei St Peter geht es um Weihe und spätere Orgel, bei St Bede um Entwurf, Eröffnung und die datierten Fenster. Auch die Herkunftsbezüge unterscheiden sich: Die Orgel stammt aus der Durham Cathedral, der Kreuzweg in St Bede aus Belgien.
Bergbaugeschichte an Häusern und Straßen
Die Aged Mineworkers Homes an der Plawsworth Road und Cross Lane tragen die Nummern 1 bis 14. Laut einer Gedenktafel wurden sie am 23. Januar 1937 eröffnet. Die Straßennamen und die Nummerierung helfen, genau zu erkennen, welche Gebäudegruppe gemeint ist; das Datum ergänzt diese Zuordnung um einen historischen Bezugspunkt.
Das erhaltene Gebäude an der 85–87 Front Street ist der einzige verbliebene Teil einer Häuserzeile, zu der der Colliery Inn gehörte. Der George & Dragon war ebenfalls ein Pub und auf Karten der ersten Ordnance-Survey-Ausgabe verzeichnet. Die beiden Beispiele zeigen unterschiedliche Spuren der Ortsgeschichte: An der Front Street ist ein Teil der Häuserzeile erhalten, während der George & Dragon als Pub auf den Karten erscheint.
Fulforth Wood und der Witton Gilbert Walks No. 5
Fulforth Wood ist als „Ancient Woodland“ registriert und in das Econet-System aufgenommen. Damit ist der Wald nicht nur als Ziel des Weges benannt, sondern auch durch zwei spezifische Einordnungen charakterisiert.
Der Witton Gilbert Walks No. 5 nach Fulforth Wood ist mittelschwer, 3,24 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde. Er führt in Richtung der Straße von Witton Gilbert nach Sacriston. Die Dauer gibt Ihnen einen ungefähren zeitlichen Anhaltspunkt, während die Distanz die Streckenlänge beziffert; die Einstufung als mittelschwer ergänzt beides um den Schwierigkeitsgrad. Prüfen Sie vor dem Gehen den Wegverlauf, da sich lokale Wege ändern können.
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