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Lindal in Furness entdecken

Unterkünfte in Lindal in Furness

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lindal in Furness lässt sich besonders über seine Bergbaugeschichte erschließen. Eisenerzabbau, geologische Spuren und Orte des Dorflebens setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Im Gebiet Lindal Moor wurde spätestens 1220 Eisenerz abgebaut; Lindal-in-Furness ist ebenfalls 1220 als Grangie der Furness Abbey verzeichnet. Im 19. und 20. Jahrhundert war der Eisenerzbergbau der wichtigste Wirtschaftszweig in Lindal und Marton. Wer sich mit dem Ort beschäftigt, kann so frühe Hinweise auf Bergbau von seiner viel späteren wirtschaftlichen Bedeutung unterscheiden.

Erz, Gestein und Rundweg

Das wichtigste bei Lindal und Marton vorkommende Eisenerz ist Hämatit, bekannt für seine blutrote Farbe. Im Lindal Moor verliefen die wichtigsten Hämatit-Erzkörper entlang nordwestlich ausgerichteter Verwerfungslinien durch den Kalkstein. Diese geologische Einordnung ergänzt die Geschichte des Bergbaus um den Zusammenhang zwischen Erz und Gestein. Das Top-Slicing-Verfahren hinterließ über den Lindal-Bergwerken große Bodenvertiefungen, von denen viele noch heute zu sehen sind. Die sichtbaren Vertiefungen geben der Bergbaugeschichte eine landschaftliche Dimension.

Der Furness Haematite Trail ist ein 25 Meilen langer Rundweg zu Standorten von mehr als 20 Bergwerken und zwei Stahlwerken. Seine Länge und die Zahl der Industrieorte geben der Tour einen klaren Schwerpunkt auf Bergbaugeschichte. Routenangaben können sich ändern; prüfen Sie daher vor der Tour den aktuellen Verlauf.

Weitere Kapitel der Ortsgeschichte

Eine andere historische Episode ist genau datiert: Am 1. Oktober 1643 fand bei Lindal Close eine Schlacht zwischen den Furness-Royalisten und einer parlamentarischen Truppe statt. Sie gehört zu einer anderen Zeitschicht als die frühe Erwähnung der Grangie und der spätere Schwerpunkt des Eisenerzbergbaus. So lässt sich bei der Beschäftigung mit Lindal ein genau datierter Stichtag neben die langfristigen Entwicklungen stellen.

Auch The Green hat eine eigene Entstehungsgeschichte: 1887 wurde ein ehemaliger Tarn mit Abraum aus den Bergwerken und Material aus einem örtlichen Steinbruch aufgefüllt. Der Platz verweist damit auf frühere Landschaft und die Materialien aus Bergbau und Steinbruch. The Green und die benachbarte Buccleuch Hall bieten Raum für Lindals jährliche Dorffeste und andere besondere Veranstaltungen. Wenn Sie neben den Industrieorten auch das Dorfleben in den Blick nehmen möchten, sind diese beiden Schauplätze ein passender Bezugspunkt.

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Kirche und Besuchsmöglichkeiten

Die St Peter's Church in Lindal wurde 1886 geweiht und ersetzte eine provisorische Eisenkirche von 1875. Das Grubenmodell wurde zunächst im Barrow's Dock Museum aufgestellt und anschließend in die St Peter's Church in Lindal verlegt. Die Jahreszahlen ordnen den Kirchenbau ein, während das Modell einen weiteren Bezug zur Bergbaugeschichte herstellt. Wenn Sie einen Besuch der Kirche planen, prüfen Sie den Zugang vor der Anreise.

Das Wax-Lyrical-Fabrikgeschäft in Lindal ist für Besucher geöffnet; prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Öffnungszeiten. Die im Lindal-Shop verkauften Wax-Lyrical-Kerzen und -Duftspender werden fachkundig im Lake District hergestellt. Das Sortiment kann sich ändern. Falls Sie ein bestimmtes Produkt suchen, ist ein Blick auf die aktuelle Auswahl vor dem Besuch sinnvoll. So ergänzt der Shop die historischen Stationen um einen Bezug zur Herstellung und zum Verkauf vor Ort.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cumbria.

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