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Kirkby Thore: römisches Erbe und Wege

Unterkünfte in Kirkby Thore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirkby Thore verbindet römische Siedlungsgeschichte mit einem mittelalterlichen Kirchenbau und Wanderinteressen. Zum römischen Erbe gehören das Kastell Bravoniacum, der zugehörige Vicus und eine bedeutende Römerstraße; der Maiden Way verweist auf eine längere Route bis zum Hadrianswall. Für die Reiseplanung lohnt es sich, diese kulturhistorischen Themen und die Wanderoptionen getrennt zu betrachten.

Bravoniacum und der Vicus

Kirkby Thore Roman Fort and Associated Vicus ist ein ausgewiesenes Bodendenkmal. Es umfasst das römische Kastell Bravoniacum und die zugehörige zivile Siedlung, den Vicus. Die Anlage liegt in Feldern unmittelbar nördlich und östlich von Town End in Kirkby Thore; die moderne Main Street durchschneidet sie. Kastell und Vicus sind verschiedene Bestandteile des Denkmals: Das Kastell ist die römische Festungsanlage, der Vicus die angeschlossene zivile Siedlung. Am Kastell wurden sechs römische Altäre im 17. und 18. Jahrhundert gefunden. Bei der zeitlichen Einordnung sind zwei Punkte auseinanderzuhalten: Die Altäre sind römisch; die genannten Jahrhunderte bezeichnen ihre Fundzeit.

Die moderne A66 folgt ungefähr einer bedeutenden Römerstraße. Diese verlief durch den Vicus außerhalb des Kastells, unterhalb des heutigen Kirkby Thore. Damit treten Kastell, zivile Siedlung und Verkehrsweg als drei unterschiedliche Aspekte der römischen Ortsgeschichte hervor.

Römische Architektur und Kirchenbau

Das Bauwerk Roman Arches on South Side of Street ist ein Grade-II-denkmalgeschütztes Bauwerk in Kirkby Thore. Es besteht aus zwei gewölbten Nischen in einer Mauer, die aus römischem Material rekonstruiert wurde. Dieses Material wurde bei einer Geländeeräumung im frühen 20. Jahrhundert gefunden. Für die Einordnung sind Form und Material gleichermaßen wichtig: Die Beschreibung umfasst zwei Nischen und eine Rekonstruktion mit wiederverwendetem römischem Material.

Die Church of St Michael fügt einen anderen zeitlichen Schwerpunkt hinzu. Sie ist eine Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert; später kamen Anbauten und Veränderungen hinzu. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann den mittelalterlichen Ursprung von den späteren Eingriffen unterscheiden. Die Datierung auf das 12. Jahrhundert bedeutet also nicht, dass die Kirche unverändert aus dieser Zeit stammt. Zusammen mit den römischen Themen ergibt sich eine zeitliche Staffelung: Besiedlung und Verkehrswege der Römerzeit stehen neben einer späteren kirchlichen Baugeschichte.

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Wege und Maiden Way

Die meisten Wege und Reitwege in der Gemeinde Kirkby Thore sind in recht gutem Zustand und für durchschnittliche Wanderer nutzbar. Ihr Zustand kann sich je nach Jahreszeit und landwirtschaftlicher Nutzung verändern. Wenn Sie eine konkrete Tour planen, berücksichtigen Sie diese Schwankungen und prüfen Sie die Wegverhältnisse vor dem Aufbruch.

Der Maiden Way ist eine 32 km lange Route, die das römische Kastell Bravoniacum in Kirkby Thore bei Penrith mit Magnis bei Carvoran am Hadrianswall verband. Anders als die allgemeine Zustandsbeschreibung der Wege in der Gemeinde bezeichnet der Maiden Way eine konkrete Verbindung mit benannten Endpunkten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch auf dieser Route die Wegverhältnisse und Zugänge.

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