Highbury: Park und Architekturgeschichte
Unterkünfte in Highbury
Highbury lässt sich über zwei Themen mit unterschiedlichem Charakter erschließen: die Highbury Fields und die Geschichte des früheren Arsenal-Stadions. Wenn Sie ein Hotel in Highbury suchen, können diese Themen als Orientierung für die Wahl des Reiseziels dienen: Park, historische Architektur und Fußballgeschichte setzen verschiedene Akzente. Statt alles als eine einzige Sehenswürdigkeit zu betrachten, lohnt es sich, die jeweiligen Merkmale getrennt einzuordnen. So erkennen Sie, ob Sie sich vor allem für die Grünfläche, für Baugeschichte oder für die Entwicklung des Stadions interessieren.
Highbury Fields und viktorianische Villen
Highbury Fields ist der größte Park in Islington. Nördlich davon erstrecken sich bemerkenswerte viktorianische Villen von Highbury Hill bis Aubert Park. Für Besucher mit Interesse an Stadtgrün ist der Park ein klarer Bezugspunkt; die Villen geben einen davon getrennten Zugang zur Architekturgeschichte. Die Bezeichnung „viktorianisch“ ordnet die Villen einer Epoche zu, während die Ortsangaben den Bereich zwischen Highbury Hill und Aubert Park abgrenzen. So lassen sich die Parkanlage und die Häuser nach unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten: als Grünfläche beziehungsweise als bauliches Erbe.
Das frühere Highbury Stadium
Im Zentrum der Fußballgeschichte steht das Highbury Stadium, auch Arsenal Stadium genannt. Es war von 1913 bis 2006 das Heimstadion des Arsenal Football Club. Das erste Spiel fand am 6. September 1913 statt und endete mit einem 2:1-Sieg gegen Leicester Fosse. Diese beiden Zeitangaben beantworten unterschiedliche Fragen: Der Spieltag markiert den Auftakt, der Zeitraum beschreibt die Rolle als Heimstadion. Wenn Sie sich für die Geschichte des Clubs interessieren, hilft diese Unterscheidung dabei, ein einzelnes Spiel von der längeren Stadiongeschichte zu trennen.
Stände und erhaltene Fassaden
Auch die Baugeschichte des Stadions umfasst mehrere klar datierte Stationen. Der Art-déco-East-Stand wurde im Oktober 1936 eröffnet und ist als Grade-II-Bauwerk denkmalgeschützt. Seine Fassade blieb bei der Neuentwicklung erhalten. Die Fassade des lokal gelisteten West Stand wurde ebenfalls bewahrt; der neue North Bank Stand wurde 1993 eröffnet. Bei den beiden erhaltenen Fassaden ist die Einstufung unterschiedlich: Für den East Stand gilt die Grade-II-Listung, der West Stand ist lokal gelistet. Zusammen mit dem Eröffnungsjahr des North Bank Stand ergibt sich eine zeitliche Abfolge verschiedener Aspekte der Stadiongeschichte, nicht nur eine einzelne Datumsangabe.
Weitere Architekturdetails
Zum baulichen Erbe gehört auch das Highbury Barn Public House. Seine verputzte Fassade kombiniert Holzelemente, verzierte Pilaster sowie Putz- und Fliesenverkleidung. Pilaster sind flache, säulenartige Wandgliederungen; hier stehen sie neben den unterschiedlichen Oberflächen als weiteres konkretes Fassadendetail. Der Highbury Clock Tower ergänzt diese Architekturgeschichte um eine Stiftung und ihren Anlass: Alfred Hutchinson stiftete den Turm zu Ehren des diamantenen Thronjubiläums von Königin Victoria. Beim Public House stehen Material und Fassadengliederung im Mittelpunkt, beim Uhrturm die Widmung. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte geben Ihnen mehrere Zugänge zur Geschichte Highburys, von einzelnen Bauteilen bis zur Erinnerung an ein historisches Ereignis.
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