Whatton entdecken
Unterkünfte in Whatton
Für die Wahl eines Aufenthalts in Whatton sind die Dorfstruktur und die unterschiedlichen historischen Zeugnisse hilfreiche Orientierungspunkte. Das alte Dorf hat keine klar erkennbare Hauptstraße; enge Gassen, hohe Hecken und verstreut liegende Cottages prägen sein Erscheinungsbild. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Whatton suchen, können diese Themen Ihren Blick auf den Ort lenken: auf den gewachsenen Dorfcharakter, die Kirchenbaugeschichte und eine archäologisch geprägte Landschaft.
Dorfcharakter und Landschaft
Das Schutzgebiet Whatton-in-the-Vale bietet von seinen Rändern Ausblicke über große Gärten, Koppeln und Felder bis in die offene Landschaft der South Nottinghamshire Farmlands. So stehen das kleinteilige Ortsbild mit seinen Gassen und Cottages und die weiten Landschaftsbilder in unterschiedlichen Perspektiven nebeneinander. Die Dorfstruktur und die Aussichten geben Ihnen zwei Ansatzpunkte, Whatton einzuordnen: über seine Siedlungsform oder über den offenen Landschaftscharakter.
St John of Beverley: Baugeschichte und Details
St John of Beverley wurde überwiegend im Stil des späten 12. bis späten 13. Jahrhunderts errichtet. Der Chorraum wurde 1846 vollständig neu gebaut; 1870–1871 folgte eine umfassende Restaurierung der Kirche. Die Daten unterscheiden die überwiegende Bauphase von den späteren Veränderungen: Der Chorraum entstand neu, während die Restaurierung die Kirche als Ganzes betraf.
Am östlichen Ende des südlichen Seitenschiffs befindet sich ein Bildnis von Sir Hugh de Newmarch aus der Zeit um 1400. Auf dem Kirchhof liegen außerdem sieben denkmalgeschützte Grabsteine der Einstufung Grade II aus Leicestershire-Schiefer. Sie wurden zwischen 1710 und 1748 für die Familie Carpendale geschaffen. Bildnis und Grabsteine gehören damit zu unterschiedlichen Jahrhunderten und bieten konkrete Anknüpfungspunkte für die Geschichte der Kirche und ihres Kirchhofs.
In St John of Beverley findet monatlich am ersten Sonntag um 9 Uhr ein einstündiger Holy-Communion-Gottesdienst statt. Wenn dieser Termin für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die Angaben vor der Anreise.
Wassergrabenanlage und Windmühle
Die Wassergrabenanlage von Whatton ist als Scheduled Monument ausgewiesen. Zu ihr gehören ein Wassergraben, zwei Fischteiche – einer davon auf der Insel des Wassergrabens –, zwei Wasserläufe sowie ein Abschnitt eines Grenzwalls und Grabens. Die benannten Bestandteile machen deutlich, dass sich die Anlage aus mehreren Elementen zusammensetzt und nicht allein auf den Wassergraben beschränkt.
Ein zweiter Wasserlauf ist noch als flache, nach Südwesten verlaufende Vertiefung sichtbar. Seine erhaltene Form und Richtung ergänzen die Beschreibung der übrigen Bestandteile um ein konkretes Merkmal des Geländes.
Eine weitere bauliche Besonderheit ist die Windmühle bei Hillyside House. Sie wurde um 1820 errichtet und ist ein fünfgeschossiger Rundturm aus Ziegeln mit flachem Dach und sich verjüngendem Mauerwerk. Das Merkmal der Verjüngung beschreibt, dass der Mauerwerkskörper nach oben schmaler wird; zusammen mit der Rundform und dem flachen Dach ergibt sich eine klar umrissene Turmarchitektur.
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