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Hackthorn – Hall, Gärten und mittelalterliche Erdwerke

Unterkünfte in Hackthorn

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Das heutige Landhaus stammt aus dem späten 18. Jahrhundert, während die Erdwerke auf eine mittelalterliche Siedlung und ein mittelalterliches Ackerflursystem zurückgehen. Bachlauf, See und Gärten ergänzen diese Ortsgeschichte um die gestaltete Landschaft.

Hackthorn Hall und der See

Hackthorn Hall ist ein Grade-I-gelistetes Landhaus. James Lewis entwarf das heutige Haus; errichtet wurde es zwischen 1792 und 1795. Ein Bach verläuft von Westen nach Osten durch das Gelände von Hackthorn Hall und wurde unterhalb des Herrenhauses zu einem geschwungenen See erweitert. So erhält die Baugeschichte eine landschaftliche Ergänzung: Haus und Wasserform setzen unterschiedliche Akzente. Wenn Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels zwischen Architektur und Landschaft abwägen, helfen diese Themen, Hackthorn aus zwei Blickwinkeln zu betrachten.

Gärten und ummauerter Nutzgarten

Die Gärten rund um Hackthorn Hall und die Kirche erstrecken sich über etwa 15 Acres. Dazu gehören formale Gärten, Waldgärten sowie ein Zier- und Nutzgarten innerhalb einer ummauerten Anlage. Der ummauerte Garten von Hackthorn Hall ist 400 Jahre alt; dort wachsen Obst, Gemüse und Blumen. Ein Gewächshaus in diesem Garten beherbergt eine 1868 gepflanzte Weinrebe. Der Garten und die Rebe markieren unterschiedliche Zeitbezüge: eine ältere Gartenanlage und ein genau datiertes Pflanzereignis. Zusammen geben die Gartenformen und die beschriebenen Pflanzen einen eigenen Akzent neben der Baugeschichte des Landhauses.

Mittelalterliche Spuren und St Michael

Die mittelalterliche Siedlung und das mittelalterliche Ackerflursystem Hackthorns sind als umfangreiche Erdwerke erhalten. Die Überreste der Siedlung liegen im Hackthorn Park. Siedlung und Ackerflursystem verweisen auf unterschiedliche Seiten des mittelalterlichen Lebens: auf den Siedlungszusammenhang und auf die Organisation der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Damit reicht die Ortsgeschichte über die späteren Bauphasen von Hall und Kirche hinaus.

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Die Church of St Michael wurde 1849 von Mr. Mainwaring wiederaufgebaut. Ihr vierstufiger Hausteinturm besitzt acht Wasserspeier in Gestalt von Greifen und Löwen. St Michael & All Angels besitzt außerdem eine restaurierte historische Orgel. Die Jahreszahl ordnet den Wiederaufbau ein; Turm und Wasserspeier benennen konkrete Gestaltungsdetails, während die Orgel einen weiteren Aspekt der Kirche ergänzt. So stehen neben der Baugeschichte auch Form und Ausstattung im Blick. Der Wiederaufbau 1849 lag gut fünf Jahrzehnte nach der Errichtung des heutigen Landhauses.

Walk 1: geschlossene Wegabschnitte

Auf Walk 1 sind derzeit die als permissive Fußwege geführten Abschnitte zwischen den Punkten 3 und 4 sowie zwischen den Punkten 7 und 8 geschlossen. Prüfen Sie vor dem Losgehen den aktuellen Wegestatus und beziehen Sie diese beiden Schließungen in Ihre Entscheidung für einen Spaziergang ein.

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