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Kastoria

Unterkünfte in Kastoria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kastoria bietet zwei gut unterscheidbare Blickwinkel: historische Sammlungen und Bauwerke sowie die Lebensräume am Kastoria-See. Wenn Sie Ihr Reiseziel anhand konkreter Interessen auswählen, können Ikonen, Wohnkultur, Kirchenarchitektur und Vogelwelt unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Reiseplanung liefern.

Am Kastoria-See: Lebensräume und Vogelwelt

Am Ufer des Kastoria-Sees erstrecken sich Schilfbestände und kleine Feuchtwiesen; am nordwestlichen Rand liegt außerdem ein Uferwald.

Der See ist für viele Arten ein wichtiges Brutgebiet. Den beiden Pelikanarten, die am nahe gelegenen Kleinen Prespasee brüten, dient er als Nahrungsgebiet. Die beiden Gewässer haben dabei unterschiedliche Rollen: Der Kleine Prespasee ist als Brutort genannt, der Kastoria-See als Nahrungsgebiet. Laut regionaler Tourismusdarstellung sind die Vögel am Kastoria-See durch die kontinuierliche Aktivität am Ufer an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und aus ungewöhnlich geringer Entfernung beobachtbar.

Das Aquarium von Kastoria zeigt 56 Süßwasserfischarten, überwiegend heimische und endemische Arten des Orestiada-Sees.

Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Das Byzantinische Museum von Kastoria befindet sich am Dexamenis-Platz und ist ein Themenmuseum für Ikonen. Seine Dauerausstellung gliedert sich in drei Bereiche: „Byzantinisches Kastoria“, „Postbyzantinisches Kastoria“ und „Postbyzantinische Kunstwerkstätten“. Die Titel unterscheiden die beiden Epochenbezüge von der eigenen Rubrik zu den Kunstwerkstätten.

Das Folkloremuseum Kastoria ist im Nerantzis-Aivazis-Herrenhaus im traditionellen Viertel Doltso untergebracht. Seine Exponate veranschaulichen die Gewohnheiten, Feste und den Alltag einer aristokratischen Familie aus Kastoria. Im Erdgeschoss gehören ein steingepflasterter Innenhof und Nebenräume zu den beschriebenen Bereichen. Das Museum zeigt außerdem eine traditionelle Küche, Hagiati genannt, einen Brunnen und ein traditionelles Kastorier Holzboot. Ein weiterer Raum widmet sich dem Alltag im Winter und im Sommer.

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Die beiden Museen setzen somit unterschiedliche Akzente: Im Byzantinischen Museum stehen Ikonen und die dreiteilige Ausstellungsgliederung im Vordergrund; das Folkloremuseum verbindet die Lebenswelt einer Familie mit konkreten Räumen und Gegenständen. Diese Unterscheidung kann Ihnen helfen, Ihre Interessen für Kulturgeschichte oder Alltagskultur genauer einzuordnen.

Kirchen, Herrenhäuser und ältere Namen

Die Kirche der Erzengel der Metropolis ist eine kleine, dreischiffige Basilika mit Tonnengewölbe und dem Erzengel Michael geweiht. In der Kirche Agios Stefanos befindet sich laut regionaler Tourismusdarstellung die älteste Darstellung des Jüngsten Gerichts in Griechenland.

Auch die Kirche Agios Nikolaos der Archontissa Theologina trägt ein konkretes kunsthistorisches Merkmal: Ihre ursprünglichen Fresken stammen aus dem späten 15. Jahrhundert. Das Tsiatsiapas-Herrenhaus steht im Viertel Apozari im Norden von Kastoria.

Im näheren Umfeld liegt das Kloster Panagia Mavriotissa. Es war ursprünglich als Kloster Mesonisiotissa bekannt und ist der Entschlafung der Gottesmutter geweiht. Der frühere Name und die Widmung ergänzen die architektonischen und musealen Themen um eine weitere religiöse Geschichtsspur in der Umgebung Kastorias.

Weitere Reiseziele entdecken: Argos Orestikón, Mesopotamia Aliakmonas, Maniakoi, Korisós, Vogatsiko, Aghia Triada, Kato Nestorio, Dispilio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kastoria.

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