Tripotama: Psophis und Paliókastro
Unterkünfte in Tripotama
Tripotama verbindet die archäologischen Spuren der antiken Stadt Psophis mit dem Kloster der Koímisi und einem Wanderweg. Hinzu kommt die Lage am Zusammenfluss dreier Flüsse. Wenn Sie Hotels in Tripotama suchen, können Sie Ihren Aufenthalt an unterschiedlichen Interessen ausrichten: an Geschichte, Flussgeografie oder einer Strecke zu Fuß. So lässt sich der Ort sowohl über seine historischen Stätten als auch über seine Lage und die Wanderung erschließen.
Tripotama am Zusammenfluss
Tripotama liegt am Zusammenfluss von Erymanthos, Aroanios und Seiraios; anschließend vereinigen sich die Flüsse zum Erymanthos. Diese Abfolge gibt der Ortslage einen konkreten geografischen Bezugspunkt. Der Zusammenfluss bildet einen Zugang zur Geografie Tripotamas, während Psophis und Paliókastro die historischen Themen des Ortes sind. Die Flüsse und die archäologischen Spuren eröffnen damit unterschiedliche Perspektiven auf Tripotama: die Lage am Wasser auf der einen, die Geschichte der antiken Stadt auf der anderen Seite.
Die antike Stadt Psophis
Die Ruinen der antiken Stadt Psophis und Reste ihrer Stadtmauer sind überwiegend im Dorf sichtbar, neben Häusern und auf Privatgrundstücken. Die erhaltenen Mauerreste sind in pseudo-isodomer Bauweise errichtet, in die polygonale Abschnitte eingefügt sind. Damit lassen sich die Spuren sowohl über ihren Platz im Dorf als auch über ein konkretes Merkmal der Mauer beschreiben. Die Mauerreste im Dorf und die Akropolis auf Paliókastro sind zwei unterschiedliche Aspekte der antiken Stadt.
Paliókastro und das Kloster der Koímisi
Der kegelförmige Hügel Paliókastro wurde befestigt und diente als Akropolis der antiken Stadt Psophis. Auf der Akropolis sind der Befestigungsring und zwei Türme zu erkennen. Der größere der beiden westlichen Türme ist bis zu einer Höhe von 2 Metern erhalten. Südlich der Türme wurden die Fundamente einer Kirche ausgegraben. Die Lage der Befunde hilft, sie auseinanderzuhalten: Der Befestigungsring und die Türme gehören zur Akropolis, die Kirchenfundamente liegen südlich der Türme.
Am Fuß des Hügels steht das Kloster der Koímisi, dessen Umfriedung befestigungsartig gestaltet ist. Das Kloster wurde 1825 gegründet und 1826 von Ibrahim zerstört. In den folgenden Jahrzehnten wurde es wieder als Kirche und Schule genutzt; im 19. Jahrhundert wurde es aufgegeben. Paliókastro und Koímisi unterscheiden sich somit sowohl durch ihre Lage als auch durch ihre Geschichte: Auf dem Hügel befand sich die antike Akropolis, am Fuß steht das Kloster mit seiner eigenen historischen Abfolge.
Der Wanderweg zu den Quellen
Der 1 km lange Wanderweg beginnt neben der gewölbten Erymanthos-Brücke in Tripotama. Er verläuft am Flussufer, führt am Erholungsbereich und an der Quelle Katriva vorbei und endet an der Quelle Vasiliki. Katriva liegt damit unterwegs, während Vasiliki das Ziel der beschriebenen Strecke ist. Neben dem archäologischen Schwerpunkt bietet der Weg eine eigenständige Möglichkeit zum Wandern. Wenn Sie ihn in Ihren Aufenthalt einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.
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