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Náousa: Hafen, Kastelli und kykladische Gassen

Unterkünfte in Náousa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Náousa liegt in einer geschützten Bucht an der Nordseite von Paros. Während der byzantinischen Zeit entwickelte sich der Ort rund um seinen Hafen. Eine Mauer befestigte Náousa und endete an der venezianischen Bastion Kastelli; Teile der Befestigung sind erhalten. Hafen, Ortsentwicklung und die verbliebenen Befestigungsteile geben der Geschichte Náousas mehrere konkrete Bezugspunkte.

Hafenort, Gassen und Geschichte

Im Zentrum verläuft ein Netz schmaler, heller Gassen im traditionellen kykladischen Stil. Die Gassen und der Hafen stehen für unterschiedliche Seiten des Ortes: hier das verwinkelte Ortsbild, dort der Hafen, um den sich Náousa historisch entwickelte. Auch die Geschichte des Hafens umfasst verschiedene Aspekte. Während der russischen Besetzung der Kykladen richteten die von der Familie Orlow geführten Russen dort ihr Hauptquartier ein.

Zum historischen Bild gehört außerdem der frühkykladische Friedhof von Plastira. Dort wurden Idole und Gräber gefunden, die aufgrund ihrer Merkmale der Frühkykladischen Periode zugeordnet werden. Eine weitere Veränderung der Ortsgeschichte betrifft ehemalige Fischlagerräume: In Náousa wurden sie in Tavernen, Cafés und Ouzerien umgewandelt.

Festtraditionen in Náousa

Die Karnevalszeit beginnt am Fest des Agios Antonios, dem 17. Januar. Die Karnevalsumzüge starten in den engen Gassen und ziehen zum Hafen. Dort schließen sich die Gruppen zu einem Gaitanaki-Karnevalsspiel zusammen. Damit führt der beschriebene Brauch vom Gassennetz zum Hafen und verbindet zwei prägende Ortsmerkmale. Wenn Sie Ihre Reise an dieser Tradition ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine und den Ablauf für das jeweilige Jahr.

Beim Fischfestival von Náousa treten Musiker und lokale Bands auf; außerdem gehören traditionelle Tänze und Lieder dazu. Das Fest setzt damit einen anderen Akzent als die Karnevalsumzüge: Im Mittelpunkt stehen Musik und Tanz. Für die Reiseplanung empfiehlt es sich, die aktuellen Termine und Veranstaltungsabläufe zu prüfen.

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Kulturangebote auf Paros

Auch das übergeordnete Reiseziel Paros hat eigenständige Kulturorte. In Parikia liegt die Panagia Ekatontapiliani im Nordosten des Ortes, nahe dem Hafen. Der Tempel gilt als eines der bedeutendsten frühchristlichen Denkmäler Griechenlands. Im südlichen Teil der Kirche befindet sich das antike Baptisterium aus dem 4. Jahrhundert, das als ältestes und am besten erhaltenes Baptisterium des orthodoxen Ostens beschrieben wird. In Ekatontapiliani ist außerdem das Byzantinische Museum von Parikia untergebracht. Zu seinen Beständen gehören seltene Bilder, Holzschnitzereien und weitere religiöse Reliquien aus byzantinischer Zeit und der Zeit der osmanischen Herrschaft.

Ein weiteres historisches Ziel auf Paros ist das Kastro von Parikia. Die dort bewahrten Ruinen einer venezianischen Burg wurden aus Säulen antiker Tempel und weiteren Architekturelementen errichtet. In Lefkes steht Agia Triada, eine 1835 aus parischem Marmor errichtete, denkmalgeschützte Kirche. Ihre Architektur umfasst eine dreischiffige Basilika mit erhöhtem Mittelschiff und zwei Glockentürmen. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die historischen Themen auf der Insel ausfallen, ohne sie mit den Besonderheiten Náousas gleichzusetzen.

Natur- und Kulturangebote verbindet der Umwelt- und Kulturpark von Paros. Zu ihm gehört ein sieben Kilometer langes Wanderwegenetz; außerdem verfügt der Park über organisierte und naturbelassene Strände. Für Konzerte und Aufführungen gibt es ein Amphitheater mit 700 Plätzen. Seit 2009 veranstaltet der Park das „Festival at the Park“, ein Sommerprogramm mit kulturellen, sportlichen und ökologischen Veranstaltungen. Wenn Sie eines dieser Angebote in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, informieren Sie sich vorab über das konkrete Programm.

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