Zum Inhalt

Stelida: Feuersteinquelle und Gipfelheiligtum

Unterkünfte in Stelida

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Stelida verbindet mehrere archäologische Themen, die unterschiedliche Perspektiven auf die Vergangenheit des Ortes eröffnen. Die Feuersteinquelle steht für einen weit gefassten Nutzungszeitraum. Am Gipfelheiligtum treten ein Gebäude mit benanntem Material und konkreten Maßen, rituelle Niederlegungen und weitere Fundstücke hinzu. Außerdem gibt es starke Hinweise auf wiederholte Besuche früher Prä-Sapiens-Arten während der Kälteperioden des Pleistozäns. Wenn Kulturgeschichte Ihre Wahl eines Hotelziels mitprägt, bietet Stelida damit verschiedene unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Die Feuersteinquelle und ihr weiter Zeitrahmen

Die Feuersteinquelle von Stelida wurde vom Altpaläolithikum bis zum Mesolithikum genutzt, ungefähr von 250.000 bis 7000 v. Chr. Die Spanne verbindet zwei Epochenbegriffe mit einer ausdrücklich ungefähren Datierung. Sie eröffnet einen anderen Blick auf die Vergangenheit des Ortes als die konkreten Beschreibungen von Bauwerk und Fundstücken am Gipfelheiligtum. Bei der Quelle steht ein breiter Nutzungszeitraum im Mittelpunkt, nicht ein einzelnes Ereignis.

Das Gipfelheiligtum: Bau und Einordnung

Das Gebäude des Gipfelheiligtums besteht aus örtlichen Feuerstein- beziehungsweise Hornsteinknollen und misst 7 × 6 m. Material und Maße beschreiben unterschiedliche Seiten des Bauwerks: Das Gestein ist benannt, und die Maßangabe macht seine Ausdehnung konkret. So lässt sich das Heiligtum nicht nur über seine Bezeichnung, sondern auch über den beschriebenen Baukörper einordnen.

Das Gipfelheiligtum gehört zu der kleinen Gruppe minoischer Gipfelheiligtümer außerhalb Kretas. Diese Zuordnung ergänzt die konkreten Angaben zu Baumaterial und Maßen um einen kulturgeschichtlichen Rahmen. Für Stelida stehen damit sowohl ein bestimmtes Bauwerk als auch seine Zugehörigkeit zu einer räumlich und kulturell bezeichneten Gruppe im Mittelpunkt.

Rituelle Niederlegungen und weitere Funde

Bei Ausgrabungen am Gipfelheiligtum wurden rituelle Niederlegungen kegelförmiger Becher und Kieselsteine sowie Speisereste an ihren ursprünglichen Fundorten entdeckt. Die Fundbeschreibung umfasst damit Gegenstände und Speisereste; auch die ursprüngliche Lage gehört zu diesem Befund. Sie gibt Ihnen neben der Art der Funde einen weiteren konkreten Anhaltspunkt für die Einordnung.

Anzeige

Im Gebäude des Gipfelheiligtums oder in seiner Umgebung wurden außerdem Gegenstände gefunden, die kultisch oder als Weihgaben verwendet wurden: eine steinerne Kelle, bronzene anthropomorphe Figuren und ein bronzenes Fußbild. Die Gegenstände waren den Hang hinabgestürzt. Im Vergleich treten verschiedene Materialien und Formen nebeneinander: Stein und Bronze, eine Kelle, menschlich gestaltete Figuren und ein Fußbild. Diese Unterschiede machen die Bandbreite der Funde anschaulich, ohne ihnen dieselbe Form oder dasselbe Material zuzuschreiben.

Frühe Besuche im Pleistozän

Für Stelida gibt es starke Hinweise auf wiederholte Besuche früher Prä-Sapiens-Arten während der Kälteperioden des Pleistozäns. Diese Perspektive ergänzt die ungefähre Datierung der Feuersteinquelle um Hinweise auf wiederkehrende Besuche in bestimmten Abschnitten des Pleistozäns. So stehen unterschiedliche zeitliche Bezüge nebeneinander: ein weit gefasster Nutzungszeitraum für die Quelle und wiederholte Besuche während der Kälteperioden.

Wenn Sie für Ihre Reise ein Hotel in Stelida suchen und Kulturgeschichte bei der Zielwahl berücksichtigen, bieten diese Themen mehrere Ansatzpunkte: die lange Zeitspanne der Feuersteinquelle, die Maße und das Material des Heiligtums sowie dessen Niederlegungen und weitere Funde.

Weitere Reiseziele entdecken: Schinoussa, Naxos, Ano Potamia, Galíni, Chora, Arkesini, Amorgós und Koufonisia.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Naxos.