Lefktro entdecken
Unterkünfte in Lefktro
Für Ihre Suche nach einem Hotel in Lefktro kann neben dem Reiseziel selbst auch ein historischer Bezug der Umgebung interessant sein. Lefktro Castle bietet dafür einen konkret benannten Ort. Der Standort verbindet einen antiken Akropolisbezug mit der Burg aus dem 13. Jahrhundert.
Lefktro Castle in seiner Umgebung
Die Burg liegt zwischen den Dörfern Lefktro und Stoupa, auf einem Hügel nahe der Küste und an der Stelle einer antiken Akropolis. Die Akropolis und die Burg sind nicht dasselbe: Der erste Bezug betrifft den antiken Standort, Lefktro Castle die später errichtete Anlage. So lassen sich der Ort und seine zwei zeitlichen Ebenen auseinanderhalten. Die Burg gehört zur näheren Umgebung Lefktros, nicht zum Ort selbst. Diese räumliche Unterscheidung hilft, den kulturellen Bezug der Burg dem Reiseziel zuzuordnen, ohne sie als innerörtliches Bauwerk zu behandeln.
Name und Baugeschichte
Die Burg ist auch unter Beaufort (Oraiokastro) bekannt; beide Bezeichnungen meinen dieselbe Anlage. Im „Chronicle of the Morea“ wird sie erwähnt. Errichtet wurde sie 1248–1249 auf Betreiben des fränkischen Fürsten von Achaia, William II Villehardouin (1245–1278). Als Ziel der Errichtung wird die Unterwerfung der Tsakonen und Slawen des Taygetos genannt. Die Zeiträume beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: 1248–1249 datiert den Bau, während 1245–1278 beim Namen des Fürsten steht. Bauzeit und Fürstenangabe sind damit getrennt zu lesen. Der benannte Zweck und die Chronik-Erwähnung ergänzen die Datierung um weitere historische Bezüge.
Erhaltene Teile der Ruine
Heute ist die Burg eine Ruine. Erhalten sind Teile der Eingangsanlage und Mauern. Hinzu kommen Fundamente eines Gebäudes, das als Turm oder als Wohnsitz des Kastellans identifiziert wird. Ein Kastellan war der Garnisonskommandant; bei den Fundamenten bleiben somit zwei Deutungen möglich. Unterirdisch befindet sich außerdem eine rechteckige Zisterne, also ein Wasserspeicher. Die Eingangsanlage bezeichnet den baulich gestalteten Eingangsbereich. Die Fundamente wiederum lassen die Funktion eines Gebäudes offen, während die Zisterne als eigener unterirdischer Bauteil benannt ist. Wer sich für historische Entwicklung und bauliche Reste interessiert, findet hier zwei unterschiedliche Blickwinkel: Die Baugeschichte ordnet die Burg zeitlich ein, die erhaltenen Teile beschreiben ihre Ruinenform.
Ein weiterer Kulturbezug in der Region
Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich die für die prähistorische Stadt aufgeführten Funde im Museum von Kalamata. Das ist von der Burg zu unterscheiden: Lefktro Castle liegt zwischen Lefktro und Stoupa, während sich die Funde im Museum von Kalamata befinden. Für eine kulturell orientierte Ortswahl ergeben sich so zwei verschiedene Bezüge: die nahe Burg und die Museumsfunde in Kalamata.
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