Koita entdecken
Unterkünfte in Koita
Koita verbindet Wehrturm- und Kirchenarchitektur mit einer historischen Siedlungsstruktur der Inneren Mani. Besucher können im Ort 11 Türme und alle Turmhäuser sehen; durch die gepflasterten Gassen können sie spazieren. Steinreliefs an einem Wohnhaus, mehrere benannte Türme und Sakralbauten ergänzen das Bild. So ergibt sich ein kulturhistorischer Schwerpunkt für Ihre Reiseentscheidung und die Suche nach einem Hotel für den Aufenthalt in Koita.
Viertel, Plätze und Türme
Jedes der sechs Hauptviertel Koitas umfasste 15 bis 50 Gebäude, die in Gruppen aus Häusern, Wehrtürmen und Kirchen angeordnet waren. Für das Ortsbild zählt damit nicht allein die Zahl der Türme, sondern auch ihre Einbindung in diese Gebäudegruppen. In der lokalen Mundart ist Koita als „πολυπυργού“ bekannt; die Bezeichnung verweist auf die zahlreichen Türme in den Vierteln. Am alten Platz Foulia stehen charakteristische Türme. In der Geschichte der Inneren Mani galt Koita als eine der größten und bedeutendsten Siedlungen.
Benannte Bauwerke und ihre Zeitstellung
Der Wehrturm von Voudiklaris stammt aus dem Jahr 1763; der sechsstöckige Lazarongonas-Turm stammt aus dem Jahr 1850. Der Lianos-Turmkomplex entstand mit verschiedenen Anbauten zwischen 1800 und 1850. Damit stehen zwei einzelne Jahresangaben einem längeren Zeitraum mit mehreren Anbauten gegenüber. Die drei Bauwerke geben so unterschiedliche zeitliche Anhaltspunkte für die Architektur Koitas.
Steinreliefs schmücken das Wohnhaus des bekannten Steinmetzen Kalapothos Lymperis in Koita. Damit kommt zu den Türmen und Turmhäusern ein anders gestaltetes Bauwerk hinzu: Am Wohnhaus sind die Reliefs ein dekoratives Detail. Der Blick auf Koitas Baukunst umfasst so neben der Wehrarchitektur auch steinerne Schmuckformen.
Kirchen in Koita und im näheren Umfeld
In Koita steht eine einfache Vierstützenkirche der Heiligen Sergios und Bakchos aus dem 12. Jahrhundert. In geringer Entfernung vom Ort befindet sich eine mit Fresken geschmückte Kirche derselben Heiligen, ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert, die auch Turloti genannt wird. Die Merkmale setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Kirche im Ort ist die Vierstützenform charakteristisch, bei Turloti der Freskenschmuck und der zusätzliche Name. So reicht der Blick auf die Baugeschichte über Türme und Wohnhäuser hinaus bis zur Sakralarchitektur.
Spaziergänge und räumliche Orientierung
Durch Koitas gepflasterte Gassen können Sie spazieren. Früher hatte der Ort 21 Wehrtürme und 28 Turmhäuser; heute können Besucher 11 Türme und alle Turmhäuser sehen. Die historischen Zahlen und das heute für Besucher Sichtbare haben unterschiedliche Zeitbezüge und sollten nicht als dieselbe Bestandszählung gelesen werden.
Zur räumlichen Orientierung liegt Koita 4 km von Yerolimín und 45 km von Gythio entfernt. Yerolimín ist damit der nähere, Gythio der weiter entfernte Bezugspunkt.
Für Ihre Reiseentscheidung zeichnet sich ein klarer Schwerpunkt ab: Koita verbindet die Struktur der Viertel mit benannten Türmen, Kirchen und Spaziermöglichkeiten durch gepflasterte Gassen. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, können Sie anhand dieses kulturhistorischen Profils einschätzen, ob der Ort zu Ihren Interessen passt.
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