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Males: Antike Geschichte und byzantinische Kirchenkunst

Unterkünfte in Males

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Males bietet Ihnen mehrere klar unterscheidbare historische und naturkundliche Anknüpfungspunkte. Das Dorf Μάλλες liegt an der Stelle der antiken Stadt Μάλλα; die byzantinische Kirche Παναγία besitzt gut erhaltene Fresken aus dem Jahr 1431. Von Μάλλες führen außerdem naturkundliche Routen zu benannten Zielen. Für Ihre Reiseplanung stehen damit antike Stadtgeschichte, byzantinische Kirchenkunst und unterschiedliche Routenziele als konkrete Themen nebeneinander.

Die antike Stadt und ihre Eigenständigkeit

Das heutige Dorf Males (Μάλλες) liegt an der Stelle der antiken Stadt Μάλλα. Vor etwa 2.500 Jahren war die antike Stadt Μάλα ein autonomer Stadtstaat: Sie prägte eigene Münzen, hatte ein eigenes Heer und verehrte eigene Gottheiten. Diese drei Merkmale beleuchten unterschiedliche Seiten des Gemeinwesens – politische Eigenständigkeit, militärische Organisation und religiöse Praxis. Damit lässt sich die antike Geschichte nicht nur zeitlich einordnen: Die Stadt wird auch durch ihre eigenen Institutionen und den eigenen Kult charakterisiert. Ihr Platz als Stadtstaat ergibt sich so aus konkreten Eigenschaften, nicht allein aus dem Alter.

Byzantinische Fresken

Ein anderer historischer Bezugspunkt ist die byzantinische Kirche Παναγία in Μάλλες. Sie besitzt gut erhaltene Fresken aus dem Jahr 1431. Fresken sind Wandmalereien; das Datum verortet sie im 15. Jahrhundert. Anders als bei der antiken Stadt, deren Eigenständigkeit im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt hier auf einem kirchlichen Kunstwerk. So lassen sich die historischen Bezüge unterscheiden: Die antike Stadt ist mit einer ungefähren Altersangabe verbunden, die Fresken mit einem konkreten Jahr. Diese zwei Zeitperspektiven ordnen die Ortsgeschichte ein, ohne beide Zeugnisse derselben Epoche zuzurechnen.

Naturkundliche Routen und ihre Ziele

Von Μάλλες führen naturkundliche Routen zum Katharo-Plateau, zur Quelle Ρετικού, zur Παναγία τη Μεσσοχωρίτισσα, einer palaiologischen Kirche, zum Άγιος Νικόλαος und zur doppelschiffigen Kirche Άγιος Χαράλαμπος και Αφέντης Χριστός. Die Ziele umfassen Naturpunkte ebenso wie religiöse Bauwerke und bieten damit unterschiedliche thematische Anknüpfungen. Bei Άγιος Χαράλαμπος και Αφέντης Χριστός wird besonders die Ikonostase hervorgehoben; sie ist ein Werk der Holzschnitzer aus Νιταδώροι in Lasithi. Eine Ikonostase ist eine mit Ikonen geschmückte Trennwand im Kirchenraum. Die Παναγία τη Μεσσοχωρίτισσα ist durch ihre palaiologische Einordnung charakterisiert; bei der doppelschiffigen Kirche steht dagegen die kunsthandwerklich geprägte Ikonostase im Mittelpunkt. So lassen sich die kirchlichen Ziele nach unterschiedlichen historischen und handwerklichen Bezügen unterscheiden. Plateau und Quelle bilden wiederum andere Zieltypen als die Kirchen.

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Für Ihre Reiseplanung bringt diese Gegenüberstellung einen einfachen Nutzen: Historische Interessen können sich auf die antike Stadt oder die Fresken richten; die naturkundlichen Routen bieten dagegen eine Orientierung an mehreren benannten Zielen. So können Sie Males anhand des tatsächlichen Reisethemas auswählen und Ihre Suche nach einem Hotel mit einer klaren Vorstellung davon beginnen, was Sie am Ort interessiert.

Weitere Reiseziele entdecken: Roussa Ekklisia, Makris Gialos, Makrylia, Aghia Pelagia, Mílatos, Pilalimata, Sitia, Agios Georgios

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lasithi.

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