Damasta: Höhenlage und lokale Geschichte
Unterkünfte in Damasta
Damasta verbindet eine markante Lage im Gebirge mit Kulturorten im Dorf und historischen Erinnerungsorten im näheren Umfeld. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie den Ort anhand beider Seiten einordnen: seiner landschaftlichen Lage und seiner lokalen Kulturgeschichte.
Lage und Orientierung
Damasta liegt amphitheatralisch an den Nordhängen des Koiti-Hügels auf 415 m Höhe im Psiloritis-Gebirgsmassiv. Die Ortsbeschreibung verbindet damit eine konkrete Hangorientierung mit der Einordnung ins Gebirgsmassiv; die Höhenangabe ergänzt beides um einen messbaren Bezugspunkt. „Amphitheatralisch“ beschreibt hier die Lage des Dorfes am Hang. So können Sie die Landschaft als eigenständigen Aspekt in Ihre Zielwahl einbeziehen, neben den historischen Orten Damastas.
Damasta liegt 27 km von Heraklion entfernt. Diese Entfernung ergänzt die Höhenlage um einen zweiten geografischen Bezug. Die Angaben beantworten unterschiedliche Orientierungsfragen: 415 m bezeichnet die Höhe des Ortes, 27 km seine Entfernung zu Heraklion. Beides können Sie bei der Einordnung des Reiseziels berücksichtigen.
Kirche und Volkskundemuseum
Die Kirche Agios Georgios und Agios Dimitrios ist die Patronatskirche von Damasta und gehört zu den ältesten Kirchen des Dorfes. Zu ihren datierten Details zählt die Ikonostase aus dem Jahr 1795. Eine Ikonostase ist die mit Ikonen geschmückte Bildwand im Kirchenraum. Die Kirche wurde 1894 renoviert: Die beiden Jahreszahlen beziehen sich also auf unterschiedliche Dinge, denn 1795 datiert die Ikonostase und 1894 die Renovierung des Gebäudes. Zusammen geben diese Angaben einen konkreten historischen Rahmen für die Kirche. Als Patronatskirche steht sie für die religiöse Ortsgeschichte Damastas.
Unterhalb der Kirche befindet sich ein kleines Volkskundemuseum, das der Kulturverein von Damasta eingerichtet hat. Es gilt als sehenswert und ergänzt die kirchliche Perspektive um das Thema Volkskunde. Wenn Sie den Museumsbesuch fest in Ihren Plan aufnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmöglichkeiten.
Gedenkorte und topografische Bezugspunkte
Das Keratidi-Denkmal und die Gräber der von deutschen Truppen Hingerichteten liegen auf einer Anhöhe östlich von Damasta. Am Hinrichtungsort wurden dreißig Zypressen gepflanzt, eine für jeden Getöteten. Die Zuordnung der Bäume zu den Opfern macht das Gedenken an die Getöteten auch in dieser Pflanzung konkret. Der Gedenkort setzt damit einen anderen historischen Schwerpunkt als die Patronatskirche.
Ein weiterer topografischer Bezugspunkt im näheren Umfeld ist der Chondro-Charaki-Schacht. Er liegt auf dem Gipfel Chondro Charaki, 500 Meter südlich des Friedhofs von Damasta. Die Lage des Schachts wird damit über den Gipfel und den Friedhof verortet; beim Keratidi-Denkmal und den Gräbern ist dagegen die Anhöhe östlich von Damasta der Bezugspunkt. Diese Unterscheidung hilft, die beiden Ortsangaben auseinanderzuhalten.
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