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Filippos: Kirchen, Funde und Wanderwege

Unterkünfte in Filippos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Filippos bietet mehrere Ansatzpunkte für eine Reise, bei der Kirchen, archäologische Funde und Wanderungen im Mittelpunkt stehen. Im Ort steht die alte Kirche Ypapanti; weitere Kirchen befinden sich im näheren Umfeld. Archäologische Funde wurden im Gebiet von Filippos entdeckt. Für Wandernde kommen zwei unterschiedliche Bezugspunkte hinzu: eine kleine Schlucht als Höhepunkt der APO-05-Route durch Apokoronas und ein alter Pfad hinauf zum Dorf. Die einzelnen Orte und Routenabschnitte lassen sich nach ihrem eigenen historischen oder landschaftlichen Schwerpunkt einordnen.

Kirchen in und bei Filippos

Im Ort steht die alte Kirche Ypapanti. Im näheren Umfeld von Filippos liegt Maza. Auf dem zentralen Platz von Maza steht die einschiffige, gewölbte Kirche Agios Nikolaos mit seltenen Fresken des Malers Ioannis Pagomenos aus dem Jahr 1325. „Einschiffig“ bezeichnet einen Kirchenraum mit einem Hauptschiff; das Gewölbe ist ein weiteres klar benanntes Merkmal der Bauform. Der Hinweis auf Hauptschiff und Gewölbe lenkt den Blick auf die Architektur, während Maler und Jahr die Fresken konkreter einordnen.

Etwas außerhalb von Maza steht Christ the Savior aus dem 16. Jahrhundert. Die Zeitangaben unterscheiden sich in ihrer Genauigkeit: Für die Fresken von Agios Nikolaos ist das Jahr 1325 genannt, Christ the Savior wird dem 16. Jahrhundert zugeordnet. Auch räumlich sind die Kirchenpunkte unterscheidbar: Ypapanti steht in Filippos, Agios Nikolaos auf dem zentralen Platz von Maza und Christ the Savior etwas außerhalb von Maza. So lässt sich jedes Bauwerk mit seinem Standort und dem dazugehörigen Zeitbezug einordnen.

Archäologische Funde

Im Gebiet von Filippos wurden Tongefäße und weitere antike Funde aus vorminoischer Zeit entdeckt. Die Forschung, in deren Zusammenhang diese Funde zutage kamen, erstreckte sich von 1980 bis 1995. Die vorminoische Einordnung gehört zu den Funden; der Zeitraum von 1980 bis 1995 beschreibt die Forschung. Der Wechsel zwischen den Kirchen und dem Fundgebiet verändert den Maßstab der Betrachtung: Bei den Kirchen geht es um einzelne benannte Bauwerke, bei den Funden um archäologische Entdeckungen im Gebiet von Filippos. So kommt neben den Kirchen ein eigener archäologischer Zugang zur Geschichte des Ortes hinzu.

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Wandern im Umfeld

Auch beim Wandern sind die Ortsbezüge konkret. Eine kleine Schlucht in der Nähe von Filippos ist ein Höhepunkt der APO-05-Route durch Apokoronas. Eine Wanderung verlässt kurz vor ihrem Ende das Flussbett und führt über einen alten Pfad hinauf zum Dorf Filippos. Der Pfad ist von Vegetation überwachsen, bleibt aber erkennbar. Die Hinweise setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der APO-05-Route steht die Schlucht als Landschaftspunkt im Vordergrund; beim Weg zum Dorf sind der Wechsel aus dem Flussbett, der Anstieg und der erkennbare alte Pfad die prägenden Merkmale. So unterscheiden sich ein benannter landschaftlicher Höhepunkt der Route durch Apokoronas und ein Wegabschnitt, der hinauf nach Filippos führt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chania.

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