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Megara: Antike Geschichte und Traditionen

Unterkünfte in Megara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Megara bietet mehrere klar unterscheidbare Themen für Ihre Reise: archäologische Funde, antike Bauwerke, saisonale Bräuche und Wege durch die Altstadt. Die Funde im Archäologischen Museum reichen zeitlich vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr.; die Bauwerke ergänzen den Blick um weitere Epochen. Auch die Termine der Bräuche geben einen eigenen Rahmen für die Planung. So können Sie vorab abwägen, ob Sie Ihre Zeit eher der antiken Geschichte, der lokalen Tradition oder dem Gehen und Wandern widmen möchten.

Archäologie und Museen

Das Archäologische Museum von Megara ist in einem neoklassizistischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht und wurde 2000 eröffnet. Es zeigt Funde aus der Stadt Megara und ihrer Umgebung, deren Datierungen vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. reichen. Die Sammlung verbindet damit einen weiten zeitlichen Rahmen mit einem Bezug zu Stadt und Umland. Nahe dem Museum liegt die Mourmouni-Höhle, ein Heiligtum der Göttin Demeter. Sie ergänzt die archäologischen Funde um einen eigenen religiösen Bezug zur Geschichte Megaras.

Ein weiterer archäologischer Ort liegt am südwestlichen Stadtrand: Dort befinden sich die Überreste eines großen Rundturms und die Fundamente kleinerer Gebäude.

Das Kastaneio-Volkskundemuseum in Megara zeigt traditionelle Trachten aus Megara, Salamina, Korinth, Smyrna und Spetses. Damit steht die Tracht aus Megara in einer Sammlung neben vier weiteren Herkunftsbezügen. Diese Gegenüberstellung richtet den Blick auf Kleidung und regionale Tradition und bietet einen anderen Schwerpunkt als die archäologischen Funde.

Bauwerke aus verschiedenen Epochen

Der Theagenes-Brunnen in Megara ist ein Wasserbauwerk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und zählt zu den bekanntesten Anlagen der Wasserversorgung der antiken griechischen Welt. Westlich des Brunnens steht im Zentrum des antiken Megara die im 18. Jahrhundert errichtete Doppelkirche des Heiligen Athanasius und der Erzengel. Sie besitzt zwei Satteldächer und einen gemeinsamen Glockenturm. Die Daten setzen die beiden Bauwerke zeitlich deutlich auseinander: Der Brunnen gehört zur Antike, die Kirche zum 18. Jahrhundert.

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Saisonale Bräuche

Am Dienstag nach Ostern wird in Megara der Choros tis Tratas aufgeführt, ein ritueller Frauentanz. Die Tänzerinnen tragen die traditionelle Tracht Katifénia und singen Lieder über die Natur und den Jahreszeitenkreis. Roussalia wird am Ostermontagvormittag begangen: Junge Männer in traditioneller Tracht ziehen singend und im Kreis tanzend durch die Stadtviertel. Die beiden Osterbräuche liegen an aufeinanderfolgenden Tagen, haben aber unterschiedliche Beteiligte und Abläufe.

Beim Brauch am Vorabend des 1. Mai ziehen verlobte junge Frauen mit ihren Freundinnen in lokaler Tracht zum Haus des Bräutigams; ein Junge begleitet die Katifénies. Der Zug trägt einen Maikranz, Ostereier, süße Brote und eine Flasche Wein. Wenn einer dieser Bräuche für Ihre Wahl der Reisedaten ausschlaggebend ist, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vorab.

Altstadt, Aussicht und Wandern

Auf dem Alkathous-Hügel führen malerische Gassen durch die Altstadt von Megara. Vom Hügel bietet sich ein Panoramablick auf den Saronischen Golf, die Ebene von Megara und das Pateras-Gebirge. Als Wandergebiete gelten die Bereiche rund um die Grenzen der antiken Stadt Megara, die Ebene und die Berge von Megara. Für Ihre Auswahl ist der Unterschied konkret: Auf dem Alkathous-Hügel stehen Altstadtgassen und Panoramablick zusammen; beim Wandern prägen Stadtgrenzen, Ebene oder Berge den Landschaftsbezug.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westattika.

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