Ostattika zwischen Museen und antiken Stätten
Unterkünfte in Ostattika
In Ostattika reicht die Geschichte von Funden aus dem Bergbau bis zu antiken Heiligtümern. Museen in Lavrion, Marathon und Vravrona widmen sich unterschiedlichen Epochen und Themen; Ramnous und Kap Sounion ergänzen die archäologischen Schauplätze. Dazu kommen der Marathon-See und geschützte Landschaften. Für Ihre Reise ergeben sich so verschiedene Schwerpunkte – von Sammlungen und Bauwerken bis zu Natur und Meer.
Museen und ihre Themen
Im Archäologischen Museum von Lavrion veranschaulichen Funde aus den Minen und metallverarbeitenden Werkstätten das menschliche Leben und Wirken in der Region von 5000 v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Die Sammlung umfasst außerdem Funde aus Lavreotiki und seiner Umgebung, darunter Sounio und Thorikos. Bergbau und Metallverarbeitung geben dem Museum ein eigenes Profil innerhalb der archäologischen Themen Ostattikas.
Die Dauerausstellung des Archäologischen Museums von Marathon vermittelt die Geschichte der Region von der prähistorischen Zeit bis zur römischen Epoche. Zu den gezeigten Funden gehören Stücke aus den prähistorischen Friedhöfen von Vrana und Tsepi, aus den Gräbern der Athener und Plataier aus der Schlacht von Marathon sowie aus dem römischen Heiligtum der ägyptischen Götter in Brexiza. Die verschiedenen Fundorte verbinden sich hier mit einem weiten historischen Zeitraum.
Das Archäologische Museum von Vravrona liegt in der Nähe der archäologischen Stätte von Vravrona. Es bewahrt Funde aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. auf. Die Dauerausstellung stellt das Heiligtum der Artemis in Vravrona sowie die Geschichte von Mesogaia und seiner Umgebung vor. So stehen neben einzelnen Fundstücken auch ein Heiligtum und die Geschichte einer Region im Mittelpunkt.
Heiligtümer und Bauwerke
Das Heiligtum der Nemesis in Ramnous stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und gilt als wichtigstes Heiligtum dieser Gottheit in der hellenischen Region. In Brexiza in Nea Makri ist das Heiligtum der ägyptischen Götter quadratisch und misst 50 mal 50 Meter. Funde aus diesem römischen Heiligtum sind auch im Archäologischen Museum von Marathon zu sehen.
Das Amphiareion an der Straße nach Kalamos diente ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. als Orakel. Die archäologische Stätte liegt in einem von Kiefern bewachsenen Tal an einer Quelle. Der Ort lässt sich damit sowohl über seine antike Funktion als auch über die beschriebene Landschaft einordnen. Von der antiken Stadt Ramnous führt außerdem ein Weg zum Meer hinab.
Am Poseidon-Tempel am Kap Sounion stehen noch 15 der 45 dorischen Säulen. Besucher kommen das ganze Jahr über, besonders im Sommer, nach Sounion und zum Tempel, um Sonnenuntergänge und den Aufgang des Vollmonds über dem Kap zu erleben. Der Marathon-Damm setzt einen anderen baulichen Akzent: Er wurde zwischen 1926 und 1929 errichtet, ist 54 Meter hoch und 285 Meter lang und mit pentelischem Marmor verkleidet. Das Mineralogische und Bergbau-Museum von Kamariza befindet sich im ehemaligen Gebäude des Antriebsmotors.
Landschaft und Reiseplanung
Ramnous-Limiko ist als Landschaft von besonderer Naturschönheit ausgewiesen; das Schutzgebiet umfasst 261,2 Hektar. Der Marathon-See liegt im Nordosten Attikas, 28 Kilometer vom Zentrum Athens entfernt, umfasst 2.450 Acres und zählt zu den bedeutenden Feuchtgebieten Attikas. Beide Orte ergänzen die archäologischen Themen um Landschaften, die sich in ihrer Größe und Bezeichnung konkret unterscheiden.
Im übergeordneten Reiseziel Attika ist das Schinias-Feuchtgebiet das größte Küstenfeuchtgebiet der Region und ein wichtiger Rastplatz während des Vogelzugs im Frühjahr und Herbst. An den Ufern seiner Kanäle und Teiche leben mehrere Reptilienarten sowie der endemische Fisch Pelasgus marathonicus.
Historisch prägten ein Fischmarkt und kleine Ouzo-Tavernen den Hafen von Lavrion. Für Marathon gibt es regelmäßig verkehrende Vorortbusse nach Athen; sie fahren hauptsächlich vom Pedion Areos im Zentrum Athens ab. Prüfen Sie vor der Reise Fahrplan und Abfahrten.
Weitere Reiseziele entdecken: Drafi, Anatoliki Attiki, Mikrochori, Spata, Lavrion, Zastano, Paiania, Poria, Marathon, Varnavas, Artemida, Agios Panteleimon, Pallini, Thimari, Drosia, Agios Konstantinos, Vravrona, Anávissos, Sounion, Vari, Palaia Fokaia, Porto Rafti, Kryonéri, Agios Stefanos, Kalamos, Skala Oropou, Koropi, Kalyvia Thorikou, Grammatiko, Vouliagmeni, Voula, Markopoulo Mesogaias, Rafina, Keratea, Kouvaras, Kato Posidonia, Pefka.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Attika.