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Unterkünfte in Mesa Geitonia
In Mesa Geitonia steht die Church of Apostolos Andreas; die mittelalterliche Zisterne und dicht an dicht stehende Häuser ergänzen das Ortsbild. Die Kirche ist eine dreischiffige Kreuzbasilika mit zentraler Kuppel. Hinzu kommt die vermutete Geschichte einer antiken Siedlung.
Kirchenbau und Innenraum
Die Church of Apostolos Andreas wurde von 1953 bis 1956 erbaut und 2001 vollständig renoviert. Sie ist eine dreischiffige Kreuzbasilika mit zentraler Kuppel. Drei Haupteingänge besitzen jeweils eine überdachte Vorhalle mit runden Säulen und Bögen. Damit umfasst die Architektur sowohl die Gesamtform als auch konkrete Details an den Eingängen. Die Dreischiffigkeit beschreibt die Gliederung des Kirchenraums in drei Schiffe; die Kuppel ist ein zentraler Bestandteil der Bauform. An jedem Eingang wiederholen sich Vorhalle, Säulen und Bögen. So lassen sich die Grundform und die wiederkehrend gestalteten Eingangsbereiche als unterschiedliche Aspekte der Architektur betrachten.
Im Inneren trennt eine geschnitzte hölzerne Ikonostase den Altarraum vom übrigen Kirchenraum. Die Malereien sind verschiedenen Bereichen zugeordnet: In der Apsis des Altarraums sind die Platytera und darunter die Hierarchen dargestellt; in der Kuppel befindet sich der Pantokrator. Das Gewölbe des Mittelschiffs zeigt Szenen aus dem Leben Christi. Die Motive verteilen sich damit auf Apsis, Kuppel und Mittelschiffsgewölbe, während die Ikonostase die räumliche Grenze des Altarraums bezeichnet. Wer sich für Kirchenarchitektur interessiert, findet hier neben der äußeren Bauform auch eine Beschreibung der Gliederung und der Bildmotive im Inneren.
Geschichte und Ortsbild
Es wird angenommen, dass die antike Siedlung des Gebiets während der byzantinischen Zeit (330–1191 n. Chr.) gegründet wurde. Diese Gründung bleibt eine Vermutung und ist nicht auf ein genaues Jahr festgelegt. Erdbeben, Kriege und arabische Überfälle führten dazu, dass nur wenige Überreste erhalten sind; als einzige Ausnahme gilt die mittelalterliche Zisterne. Sie ist ein Wahrzeichen von Mesa Geitonia und steht seit Jahrhunderten für Wasser und Leben. Die Zisterne verbindet damit einen Bezug zur Geschichte des Gebiets mit einer Bedeutung für das Ortsbild.
Mesa Geitonia hat außerdem einen traditionellen Gemeindeplatz. Die Häuser stehen dicht an dicht; einige sind von hohen Mauern mit zweiflügeligen Toren umgeben. Türen und Fenster öffnen sich nur zu den Innenhöfen. Darin zeigen sich zwei Maßstäbe des Ortsbilds: die enge Stellung der Gebäude zueinander und die nach innen gerichtete Orientierung der Öffnungen einzelner Häuser. Der Gemeindeplatz bildet dazu einen weiteren konkret benannten Ortsbezug. Kirche und Wohnhäuser vermitteln unterschiedliche Aspekte des Ortes: auf der einen Seite ein einzelnes Sakralgebäude mit beschriebener Baugliederung, auf der anderen die dichte Folge der Häuser und ihre Ausrichtung auf Innenhöfe.
Für Ihre Zielwahl können Sie abwägen, welcher dieser Schwerpunkte Sie besonders interessiert: Kirchenarchitektur und Malereien, die historische Bedeutung der Zisterne oder die Bauform der Wohnhäuser. Wenn Sie nach Hotels suchen, helfen Ihnen diese Merkmale dabei einzuschätzen, ob das historische und bauliche Profil von Mesa Geitonia zu Ihrem Reiseanlass passt.
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