Pastavy: Heimatmuseum, Stadtgeschichte und Architektur
Unterkünfte in Pastavy
Pastavy zeigt seine Ortsgeschichte in mehreren Formen: Das Heimatmuseum erschließt unterschiedliche Themen und Sammlungen, während Bauwerke im Stadtraum auf verschiedene historische Epochen verweisen. Für einen Aufenthalt mit kulturellem Schwerpunkt lässt sich daher zwischen Museumsinhalten, Kirchenarchitektur und der Verbindung von Wasser und Bauwerk unterscheiden. Diese Mischung gibt der Stadt ein konkretes Profil für Reisende, die Geschichte nicht nur über eine einzelne Sammlung, sondern auch über Gebäude und Stadträume kennenlernen möchten.
Heimatmuseum und Tyzenhaus-Ausstellung
Das Heimatmuseum in Pastavy vereint Säle zu Natur, Archäologie, Geschichte, Ethnografie und zum Zweiten Weltkrieg. Zu den Beständen zählen Mammutreste und alte Münzen ebenso wie Materialien zur Familie Tyzenhaus und zum lokalen Erbe. Damit treffen naturkundliche, archäologische und gesellschaftsgeschichtliche Themen in einer Institution zusammen; die Sammlungen eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit Pastavys.
Eine Museumsausstellung im Untergeschoss des ehemaligen Tyzenhaus-Palasts widmet sich Graf Konstantin Tyzenhaus, der Petersburger Offiziers-Kavallerieschule in Pastavy und dem Ersten Weltkrieg. Inhaltlich trifft die Familiengeschichte damit auch auf die Ausstellung zu: Die Sammlungen umfassen Materialien zur Familie Tyzenhaus, während die Ausstellung Graf Konstantin in den Mittelpunkt stellt. Das Museum führt außerdem Forschungs-, Bildungs- und Exkursionsarbeit durch und organisiert Ausstellungen mit eigenen Beständen, privaten Sammlungen sowie Sammlungen anderer Museen. Einzelne Programme können variieren; temporäre Ausstellungen können sich ändern.
Bauwerke und Wasser in Pastavy
Die Kirche des heiligen Antonius von Padua entstand von 1898 bis 1904; in Pastavy gilt sie als bedeutendes Architekturdenkmal und als historisch-kultureller Wert. Sie ist für Gläubige und Touristen geöffnet. Neben der Kirche liegt ein kleiner See, den der Fluss Miadzielka bildet; das Ensemble aus Wasser und Bauwerk lässt sich von der anderen Seite des Sees betrachten.
Auch der zentrale Platz bewahrt einen historischen Bezug: Dort ist ein städtebauliches Ensemble aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Nahe der Staumauerbrücke am Fluss Miadzielka steht eine gut erhaltene gemauerte Wassermühle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Chronologisch steht das Ensemble des 18. Jahrhunderts am frühesten; die Mühle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Kirche von 1898 bis 1904 zeigen spätere Bauzeiten.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Woblast Wizebsk
Im übergeordneten Reiseziel Woblast Wizebsk kommen weitere Natur- und Kulturthemen hinzu. Das Naturmuseum des Biosphärenreservats Beresinski ist täglich geöffnet: von Mai bis September von 09:00 bis 18:00 Uhr, von Oktober bis April von 09:00 bis 17:00 Uhr. Da sich Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie die Zeiten vor dem Besuch.
Auch Polozk bietet einen eigenständigen Museumsblick: Das Nationale historisch-kulturelle Museumsreservat umfasst elf Museen. Das Museum für die Geschichte der Architektur der Sophienkathedrale befindet sich in der Kathedrale; dort sind Mauerwerksfragmente aus dem 11. Jahrhundert, ein nahezu vollständig erhaltener Grundriss beziehungsweise ein nahezu vollständig erhaltenes Fundament sowie Fresken aus dem späten 11. Jahrhundert zu sehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Drykollie, Hili, Lyntupy, Strusto, Vuscie, Lisna, Braslau, Zastadollie
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Woblast Wizebsk.