Vatikanstadt: Gärten, Petersdom und Museen
Unterkünfte in Vatikanstadt
Vatikanstadt lässt sich anhand ganz unterschiedlicher Besuchsschwerpunkte planen: die Vatikanischen Gärten, der Petersdom samt Kuppel, die Vatikanischen Grotten und die vielfältigen Einrichtungen der Vatikanischen Museen. Damit reicht die Auswahl von einem geführten Besuch in einer großen Gartenanlage über den Petersdom und päpstliche Gräber bis zu Museen, Galerien und historischen Räumen. Für die Entscheidung, worauf Sie Ihre Zeit ausrichten möchten, lohnt es sich, diese Orte nicht als austauschbare Programmpunkte zu behandeln. Vor allem die Bedingungen für Gartenbesuche und Führungsanfragen am Petersdom unterscheiden sich; berücksichtigen Sie sie, bevor Sie Ihre Besuchsplanung festlegen.
Die Vatikanischen Gärten als Landschaftsschwerpunkt
Die Vatikanischen Gärten umfassen rund 22 Hektar – etwa die Hälfte des Staatsgebiets der Vatikanstadt. Ihre Größe verleiht diesem Landschaftsthema innerhalb des Staatsgebiets besonderes Gewicht: Es handelt sich um eine ausgedehnte Anlage, nicht um einen beiläufigen Einzelpunkt. Die Gärten liegen hinter dem Petersdom. Besuche sind ausschließlich mit Führung möglich und müssen im Voraus über die Vatikanischen Museen gebucht werden. Für Ihre Planung zählen daher sowohl das Interesse an den Gärten als auch der festgelegte Besuchsrahmen. Prüfen Sie die aktuellen Buchungsangaben der Museen, bevor Sie den Besuch festlegen, denn Buchungsabläufe können sich ändern.
Petersdom, Kuppel und Führungen
Der Petersdom und seine Kuppel sind für Pilger und Besucher zugänglich. Bestätigen Sie die aktuellen Besuchsangaben vor der Reise bei der Basilika, insbesondere wenn die Kuppel für Sie wichtig ist. Führungen durch den Petersdom können ausschließlich am Tour Desk im Welcome Area des Petersdoms angefragt werden. Auch das aktuelle Anfrageverfahren sollten Sie vor dem Besuch bei der Basilika bestätigen. So können Sie den allgemeinen Besuch, die Kuppel und eine angefragte Führung als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
Die Vatikanischen Grotten
Die Vatikanischen Grotten setzen einen anderen kulturellen Akzent: Dort befinden sich die Gräber vieler Päpste, darunter das Grab des heiligen Petrus. Die Grotten sind öffentlich zugänglich und können kostenlos besichtigt werden. Dieser Besuch ist eine konkrete Möglichkeit für Reisende, die sich für päpstliche Grabstätten interessieren. Bei der Planung unterscheiden sich die Grotten von den Vatikanischen Gärten: Für die Gärten sind eine Führung und eine Vorabbuchung erforderlich, während die Grotten öffentlich zugänglich und kostenlos sind.
Museen, Galerien und historische Räume
Die Vatikanischen Museen vereinen Museen, Galerien, Kapellen, Gemächer und Sammlungen. Zu den Stationen zählen das Pio-Clementino-Museum und das Gregorianisch-Etruskische Museum; hinzu kommen die Galerie der Wandteppiche und die Galerie der Landkarten. Schon die Namen dieser beiden Galerien unterscheiden ihre Themen deutlich: Wandteppiche auf der einen, Karten auf der anderen Seite. Mit den Stanzen Raffaels, der Niccolinischen Kapelle und den Borgia-Gemächern gehören außerdem Räume mit eigenständigen Namen zum Angebot. Die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, die Sixtinische Kapelle, die Pinakothek und das Ethnologische Museum Anima Mundi ergänzen die Auswahl. Wer nicht allen Themen gleich viel Raum geben möchte, kann vorab entscheiden, ob Galerien, benannte Räume, Kunstsammlungen oder die ethnologische Ausrichtung besonders interessieren. So erhalten Sie einen klaren inhaltlichen Schwerpunkt für Ihren Museumsbesuch, ohne die verschiedenen Museen und Sammlungen auf ein einziges Thema zu reduzieren.
Michelangelo schuf die Decke der Sixtinischen Kapelle. Eingeweiht wurde sie am 1. November 1512 bei einer feierlichen Messe zu Allerheiligen.
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