Poltawa entdecken: Geschichte, Museen und Galuschki
Unterkünfte in Poltawa
Poltawa vereint Schlachtgeschichte, Architektur, Literatur und Galuschki-Kultur. Das Museum der Geschichte der Schlacht von Poltawa, historische Kathedralen, der Gedenkkomplex für Iwan Kotljarewskyj und kulinarische Themen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung. Wenn Sie ein Hotel in Poltawa suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Geschichte, Museumsbesuche oder die lokale Esskultur den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.
Schlachtgeschichte und interaktive Einblicke
Das Museum der Geschichte der Schlacht von Poltawa wurde 1909 eröffnet. Es erzählt von der Schlacht zwischen den Armeen Peters I. und Karls XII., die am 27. Juni 1709 stattfand. Das Museum hat neun Ausstellungsräume; seine Sammlung wird mit über 6.000 Exponaten beziffert. 1981 wurden das Museum und der mit der Schlacht verbundene Denkmalkomplex zum staatlichen historisch-kulturellen Schutzgebiet «Feld der Schlacht von Poltawa» erklärt.
Zum Museumserlebnis gehören auch interaktive Möglichkeiten: Mit Geräten für erweiterte und virtuelle Realität lässt sich der Schlachtverlauf auf einem Diagramm nachvollziehen. Besucher können außerdem Schritte zum Laden und Abfeuern einer Kanone ausprobieren. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob diese Angebote aktuell verfügbar sind.
Kathedralen und Baugeschichte
Die Hauptanlage des Klosters zur Erhöhung des Kreuzes ist eine gemauerte Barockkathedrale. Sie wurde von 1689 bis 1709 auf Kosten des Generalrichters Vasyl Kotschubej erbaut. Die Kreuzerhöhungskathedrale besitzt sieben zylindrische Kuppeln. Im dritten Geschoss des Klostertorturms befindet sich eine Aussichtsplattform, die über Treppen erreichbar ist. Bestätigen Sie vor einem Besuch, ob der Zugang zur Plattform aktuell möglich ist.
Auch die Mariä-Entschlafens-Kathedrale gehört zur Geschichte der Festung Poltawa: Sie war deren Zentrum und Poltawas erste steinerne Kathedrale. Die Weiße Rotunde wurde 1909 zum 200. Jahrestag der Schlacht auf dem Gelände der Podil-Bastion innerhalb der alten Festung errichtet. Zusammen verweisen diese Bauwerke auf unterschiedliche Abschnitte der Stadtgeschichte, von der Festungsanlage bis zu ihrer späteren Erinnerungskultur.
Iwan Kotljarewskyj: Gedenkort und Sammlung
Das Museumsgut Iwan Kotljarewskyjs ist ein Gedenkkomplex auf dem Anwesen, auf dem Iwan Petrowytsch Kotljarewskyj 1769 geboren wurde. Das Anwesen ist als unbewegliches Denkmal von nationaler Bedeutung eingetragen. Für die Rekonstruktion diente eine Aquarellskizze von Taras Schewtschenko; der Architekt W. M. Tertyschny führte sie aus.
Das Literatur- und Gedenkmuseum Iwan Kotljarewskyjs bewahrt das handschriftliche Archiv des Dichters, persönliche Gegenstände, Werke der bildenden Kunst und eine umfangreiche Bibliothek. Dazu gehören Ausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts, die sowohl zu seinen Lebzeiten als auch später erschienen. Die Öffentliche Bibliothek Sankt Petersburgs namens M. Saltykow-Schtschedrin übergab das Archiv. Zu den besonderen Buchbeständen zählen die Erstausgabe der «Eneida» von 1798 und ein seltenes zweites Exemplar von 1808, das sich in der persönlichen Bibliothek seines Besitzers befand.
Galuschki als Motiv der Stadt
Das Denkmal für die Poltawaer Galuschki steht am Sobornyi-Platz. Es zeigt eine große Schüssel mit zwölf Galuschki aus Beton und einen tiefen, schöpflöffelartigen Löffel. Beides steht auf einem Unterbau in Form einer Tischplatte, die von einem traditionellen ukrainischen Rushnyk umwunden ist. Das Gericht gilt als kulinarisches Wahrzeichen der Stadt und begegnet Ihnen damit nicht nur als Speise, sondern auch als Thema eines markanten Denkmals.
In Poltawa findet jährlich ein Galuschki-Fest statt, bei dem Interessierte zwölf Sorten probieren können. Prüfen Sie für das gewünschte Reisejahr die Veranstaltungstermine. Die Galuschki-Manufaktur «Komora» bietet ethnografische Workshops an: Dabei können Sie die Geschichte des Gerichts kennenlernen und Mitglied der «Galuschki-Gilde» werden. Fragen Sie vorab nach, ob die Workshops zu Ihrem Termin angeboten werden.
Auch das Interaktive Museum der Volksgastronomie greift kulinarische Themen auf. Bei einer Führung wird ein thematisches kleines Theaterstück aufgeführt; Gäste können historische Kleidung anprobieren. Erkundigen Sie sich vorab, ob Führungen mit diesen Programmpunkten aktuell stattfinden.
Natur, Geschichte und Ethnografie
Das Vasyl-Krytschewskyj-Heimatkundemuseum präsentiert Exponate zu Natur, Geschichte und Ethnografie. Seine Dauerausstellung «Schatzkammer» zeigt besondere Stücke der Sammlung. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob der Museumsbesuch aktuell möglich ist. So bietet Poltawa neben den Themen Schlacht und Literatur auch einen Zugang zu naturkundlichen und ethnografischen Sammlungsbereichen.
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