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Slawutytsch: Architektur und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Slawutytsch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Slawutytsch erschließt sich über seine Architektur und die Geschichte der Stadt sowie des Kernkraftwerks Tschornobyl. Das architektonische Ensemble, die benannten Viertel und einzelne Denkmäler setzen unterschiedliche Akzente. Im Heimatmuseum kommen der Bau von Prypjat und Slawutytsch, der Unfall im Kernkraftwerk und die Beseitigung seiner Folgen hinzu. Für Ihre Reiseplanung lassen sich diese Themen in drei Schwerpunkte gliedern: Stadtgestaltung, Kunstwerke und historische Ausstellung. So können Sie überlegen, ob Ihr Interesse eher der Architektur, den einzelnen Motiven oder dem historischen Zusammenhang gilt.

Viertel und Architekturensemble

Das einzigartige architektonische Ensemble von Slawutytsch entstand unter Beteiligung Lettlands, Litauens, Estlands, Armeniens, Georgiens, Aserbaidschans und der Ukraine. Dazu kommen die Viertel Kyjiw, Newski, Tbilisi, Jerewan, Tallinn und Riga: Acht Republiken errichteten sie von Grund auf und brachten ihre Architekturpläne und Materialien mit. Die Stadt lässt sich daher sowohl über das Ensemble als Ganzes als auch über die einzelnen benannten Viertel betrachten. Für Architekturinteressierte ist dieser Wechsel der Maßstäbe ein sinnvoller Zugang: Die Mitwirkung der Länder prägt das Ensemble, während die Viertel die Stadt in klar bezeichnete Bereiche gliedern.

Alle Gebäude des architektonischen Komplexes am Zentralplatz sind im selben Stil gestaltet und mit weißem Naturstein aus Bilohirsk verkleidet. Der Komplex war als Fußgängersystem von etwa einem Kilometer Länge und 200 bis 300 Metern Breite geplant. So kommen zwei Maßstäbe zusammen: die einheitliche Gestaltung der Gebäude und die Ausdehnung des vorgesehenen Systems.

Kunst und Erinnerung in den Vierteln

Das Eingangstor des Jerewaner Viertels ist ein Denkmal für die Erbauer des Viertels. Eine acht Meter hohe Stele wird von einer stilisierten Adlerskulptur bekrönt; Rosen schmücken ihre Flügel und gelten als charakteristisches Symbol des alten Armeniens. Das Tor verbindet damit das Gedenken an die Erbauer mit einem armenischen Motiv.

Auf dem Zentralplatz steht das Denkmal „White Angel“. Es besteht aus Kunstmarmor und symbolisiert die Wiederbelebung nach der Katastrophe von Tschornobyl. Im Rigaer Viertel zeigt der Brunnen „Brothers“ symbolische Brüder, die an einem Tisch sitzen. Die beiden Werke setzen unterschiedliche Akzente: Beim „White Angel“ steht die Wiederbelebung im Mittelpunkt, während „Brothers“ eine gemeinsame Tischszene darstellt.

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Stadtgeschichte im Museum

Im Heimatmuseum von Slawutytsch und des Kernkraftwerks Tschornobyl widmet sich ein großer Teil der Ausstellung dem Bau des Kernkraftwerks und der Stadt Prypjat, dem Unfall von Tschornobyl sowie der Beseitigung seiner Folgen. Auch der Bau von Slawutytsch gehört zu den Ausstellungsthemen. So ergänzt die historische Perspektive die Architektur und die Denkmäler um die Geschichte der Stadt, Prypjats und des Kernkraftwerks.

Mit VR-Brillen können Besucher im Museum Orte in der Sperrzone virtuell besuchen. Wenn Sie das Museum in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Betriebsdetails.

Weitere Reiseziele entdecken: Hostomel, Kiew, Hoholiw, Romankiv, Mytnytsya, Vysoke, Sukholuchchya, Pohreby

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Kiew.

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