Nowa Kachowka: Kunst, Geschichte und Fassaden
Unterkünfte in Nowa Kachowka
Nowa Kachowka lässt sich über mehrere konkrete Themen entdecken: einen Tourismusweg mit festgelegter Länge und Dauer, die Stadtgeschichte, eine vielfältige Kunstsammlung und die gestalteten Fassaden des historischen Zentrums. So können Sie vor der Reise entscheiden, ob Sie eher eine Route, Kunst und Stadtgeschichte oder Architektur in den Mittelpunkt stellen möchten.
Wege für unterschiedliche Interessen
Der Tourismusweg Nr. 7707 „Steinstickereien“ ist zwei Kilometer lang; die Exkursion dauert eine Stunde. Das ergibt einen klaren Zeitrahmen für dieses Angebot. Eine weitere Möglichkeit zur Erkundung Nowa Kachowkas ist der Exkursionsweg und Öko-Lehrpfad „Stadt der tausend Quellen“. Die Bezeichnungen setzen unterschiedliche Akzente: „Steinstickereien“ auf der einen, „Stadt der tausend Quellen“ auf der anderen Seite. Wenn Sie einen der Wege in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugangsbedingungen.
Kunstsammlung und Künstler
Die Städtische Kunstgalerie A. S. Havdzynsky vereint eine breite Auswahl an Kunstformen. Ihr Bestand umfasst 1.039 Exponate: Gemälde, Grafiken, Skulpturen, dekorative und angewandte Kunst sowie Fotografien. Der Sammlungsumfang kann sich im Laufe der Zeit verändern. Innerhalb dieses Bestands bilden 297 Gemälde und grafische Arbeiten von A. S. Havdzynsky eine klar umrissene Werkgruppe; 237 davon schenkte er der Stadt 1961. Außerdem gehören Illustrationen des ukrainischen Volkskünstlers V. H. Lytvynenko zur Sammlung.
Die Gesamtzahl beschreibt die Breite der Sammlung, während die 297 Arbeiten eine einzelne Künstlergruppe in den Mittelpunkt rücken. Die Schenkung von 1961 schafft einen konkreten historischen Bezug zwischen Havdzynsky und der Stadt. So können Sie die Sammlung sowohl über ihre unterschiedlichen Medien als auch über den Beitrag eines einzelnen Künstlers einordnen.
Stadtgeschichte im Museum
Das Stadtgeschichtsmuseum geht auf einen Beschluss vom 22. Januar 1985 zurück: Das Exekutivkomitee des Stadtrats entschied, es auf ehrenamtlicher Grundlage einzurichten. Am 6. Juni 1990 öffnete das Museum für Besucher. Damit stehen Beschluss und Besucheröffnung als zwei unterschiedliche historische Schritte nebeneinander.
Ein Teil der Ausstellung widmet sich dem ehemaligen Dorf Klyuchove, an dessen Stelle Nowa Kachowka erbaut wurde. Ein weiterer Saal bewahrt Materialien aus der Bauzeit des Kakhovka-Wasserkraftwerks, des Nordkrimkanals und der Stadt. Von der früheren Siedlung bis zum Baugeschehen der Stadt spannt sich so ein thematischer Bogen. Die Stadtgeschichte umfasst damit sowohl den Ort vor der Stadtgründung als auch die Entstehungszeit der Stadt und der genannten Bauwerke.
Ornamente im historischen Zentrum
Mehr als 50 Ornamenttafeln von Hryhor Dovzhenko schmücken im historischen Zentrum insgesamt 80 zweigeschossige Gebäude. Dovzhenko schuf sie mit einer eigenen Technik des Schnitzens in feuchten Putz. Das handwerkliche Verfahren und die Zahl der Gebäude geben zwei verschiedene Anhaltspunkte, um die Fassadengestaltung einzuordnen.
Die Fassadenornamente gelten als wertvolles Erbe der Schülerinnen und Schüler der „Schule der Bojtschukisten“. Die „Steinstickereien“ und das gesamte historische Zentrum erhielten 2017 den Status eines städtebaulichen Denkmals von lokaler Bedeutung. Das Jahr bezeichnet den Zeitpunkt dieser Auszeichnung, nicht das Entstehungsjahr der Ornamenttafeln.
Der Kulturpalast ist ein öffentliches Gebäude, das 1953 in Betrieb genommen wurde. Prüfen Sie vor einem Besuch bitte aktuelle Zugangs- und Programmhinweise.
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