Zum Inhalt

Koštabona: Architektur, Geschichte und Weg der Wasserquellen

Unterkünfte in Koštabona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Koštabona hat eine charakteristische elliptische Form. Dicht aneinanderstehende Gebäude aus Sandstein schließen im rechten Winkel an die Hauptstraße an. Hinzu kommen Kirchen und eine Kapelle sowie archäologische Bezüge, die bis in die Vorgeschichte zurückreichen. Für Ihren Aufenthalt stehen damit sowohl konkrete architektonische Einzelheiten als auch die Geschichte des Ortes im Mittelpunkt; ein Weg in die Umgebung ergänzt diese Themen um eine weitere Perspektive.

Architektur und Sakralbauten

Die Kirche St. Andrew stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht am Ende des natürlichen Felssporns von Koštabona. Sie ist im Inventar des architektonischen Sakralerbes der Stadtgemeinde Koper als Denkmal eingetragen. Die Kirche St. Cosmas und Damian stammt aus dem Jahr 1446. Ihr erhaltenes gotisches Presbyterium und Fresken aus dem 15. Jahrhundert geben konkrete Einblicke in ihre Architektur und Ausstattung.

Im Ortszentrum steht die dem seligen Diakon Elias geweihte Kapelle, erbaut 1742. Ihr Hauptportal ist eindrucksvoll skulptiert. Koštabona ist im slowenischen Register des unbeweglichen Kulturerbes als Siedlungserbe anerkannt. Diese Anerkennung betrifft den Ort als Siedlung; die Denkmaleintragung von St. Andrew bezieht sich dagegen auf ein einzelnes Sakralbauwerk.

Archäologische Spuren und Ortsgeschichte

Archäologische Funde belegen bei Koštabona eine prähistorische Wallburg. In der Spätantike wurde sie zur strategisch wichtigen römischen Befestigung Castrum Bonae umgestaltet; diese schützte den Handelsweg im Dragonja-Tal. Sv. Helena wird als eine von zwei archäologischen Fundstätten Koštabonas genannt. Auch der Ortsname ist mit Castrum Bonae verbunden: Er soll auf die römische Befestigung zurückgehen, die zu einem mittelalterlichen Wehrturm umgebaut worden sein soll. So reichen die historischen Bezüge von der prähistorischen Wallburg über die römische Befestigung bis zu einer möglichen mittelalterlichen Umgestaltung.

Anzeige

Der Weg der Wasserquellen und Škrline

Der Weg der Wasserquellen, slowenisch „Pot vodnih virov“, beginnt auf dem Platz vor der alten Schule beziehungsweise am Dorfzentrum von Koštabona. Eine Informationstafel kennzeichnet den Weg und zeigt eine Routenkarte sowie eine kurze Beschreibung. Der Weg ist auch mit dem Fahrrad befahrbar. In der Umgebung von Koštabona führt er nach Škrline; von dort kann er als Rundtour zurück nach Koštabona führen. Damit stehen ein Start im Ort und eine mögliche Rückkehr auf derselben Route als konkrete Planungsoption nebeneinander.

Bei Škrline können Sie Kaskaden, einen Strudeltopf und Stromschnellen an der Dragonja sehen. Škrline liegt im Landschaftspark der Dragonja und ihrer Nebenflüsse, der als Schutzgebiet gilt. Bei der Planung Ihres Aufenthalts lassen sich so zwei unterschiedliche Schwerpunkte unterscheiden: die Siedlungs- und Baugeschichte Koštabonas oder der Weg mit seinen Naturmerkmalen bei Škrline.

Weitere Reiseziele entdecken: Črni Kal, Ankaran, Hrastovlje, Osp, Labor, Gradin, Šmarje, Truške

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Koper.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.