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Idrija: Quecksilberbergbau, Spitze und Geopark

Unterkünfte in Idrija

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Idrija verbindet eine außergewöhnliche geologische und natürliche Umgebung mit dem Erbe des Quecksilberbergbaus und der Spitzenklöppelei. Das gesamte Gebiet der Gemeinde gehört aufgrund seiner geologischen und weiteren natürlichen Gegebenheiten und Sehenswürdigkeiten zum Netzwerk der UNESCO Global Geoparks. Das Quecksilbererbe von Idrija ist gemeinsam mit dem von Almadén in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. So stehen Reisenden unterschiedliche Blickwinkel auf den Ort offen: von Naturformen und Landschaft bis zu Bergbaugeschichte und Handwerk.

Bergbaugeschichte und Klöppelspitze

Anthony's Main Road ist der älteste erhaltene Zugang zu einem Bergwerk in Europa; ausgebrochen wurde er im Jahr 1500. Bei geführten Besichtigungen geht es durch unterirdische Stollen mit Zinnobererz und Quecksilbertröpfchen. Zu den besonderen Merkmalen der Führung gehört auch eine unterirdische Kapelle. Im Hg Smelting Plant vermitteln Experimente, Animationen, Videos und quecksilberbasierte Geräte die Bedeutung des Quecksilbers. Dort befindet sich außerdem der weltweit größte Drehrohrofen zur Quecksilbergewinnung.

Im Gewerkenegg Castle befindet sich das Idrija Municipal Museum. Seine Ausstellungen behandeln die 500-jährige Geschichte des Quecksilberbergbaus und der Stadt Idrija sowie die Idrija-Spitze. Die Klavže-Wasserbarrieren sind erhaltene Bauwerke des Quecksilberbergbaus, die als „slowenische Pyramiden“ bekannt sind und 2012 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden. Eine andere Facette der Geschichte zeigt die Slovenija Partisan Printing Shop: Sie ist ein vollständig erhaltenes Kultur- und Geschichtsdenkmal des Zweiten Weltkriegs. Mit Unterstützung eines Betreuers können Besucher dort ihr eigenes Flugblatt drucken.

Auch die Spitzenklöppelei gehört zum kulturellen Erbe: Das Klöppeln der Idrija-Spitze ist gemeinsam mit dem slowenischen Spitzenklöppeln in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Beim Idrija Lace Festival, das jeden Sommer stattfindet, können Besucher die Herstellung von Klöppelspitzen aus erster Hand erleben.

Geschützte Natur und markante Orte

Der Zgornja Idrijca Landscape Park ist seit 1993 als Landschaftspark ausgewiesen. Das Divje jezero wurde 1967 als Naturdenkmal geschützt und ist seit 1972 als erstes slowenisches Museum in der Natur für Besucher erschlossen. Bei diesem Naturort fällt auch die Jezernica auf: Mit 55 Metern Länge gilt sie als kürzester Fluss Sloweniens.

Der Rake Path führt als gemütlicher Spazierweg am linken Ufer der Idrijca entlang bis zum Divje jezero. Ein weiteres Zeugnis der Bergbaugeschichte ist der Rake-Wasserkanal. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet, um die großen hölzernen Wasserräder des Bergwerks mit Wasser zu versorgen. Die beiden Namen stehen so für unterschiedliche Perspektiven auf die Umgebung: den beschriebenen Spazierweg und ein Bauwerk aus der Zeit des Bergbaus.

Der Gipfel Hudournik erreicht 1.148 Meter. Bei geeigneter Witterung reicht der Ausblick vom Kanin und Krn im Westen über Triglav, Porezen und Blegoš bis zu den Kamnik-Savinja-Alpen. Die Wetterbedingung ist dabei entscheidend für die Aussicht.

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Wege, regionale Küche und Aktivitäten

Der markierte Wanderweg Feldban verläuft entlang des Abschnitts Godovič–Idrija und kann selbstständig oder mit einem Guide erkundet werden. Der Honey Circle ist ein neun Kilometer langer Rundweg durch Gorenja Kanomlja. Unterwegs liegen die Kanomlja Water Barriers, der Ovčjak Waterfall und das Šturmajce Homestead. Der Rundweg bietet zudem Möglichkeiten, Honig, Honigprodukte und andere lokale Gerichte zu verkosten.

Bei einem Idrija Žlikrofi Making Workshop lernen Besucher, die gefüllte Teigware zuzubereiten und herzustellen. Anschließend wird sie mit traditionellen oder modernen Saucen verkostet. Das Idrija Žlikrofi Festival findet jährlich im August statt. Wer eines der Feste einplanen möchte, sollte die konkreten Termine für das jeweilige Jahr prüfen. Eine weitere sportliche Facette bietet das Strug Climbing Centre: Seine 50 Meter hohen Wände werden für Sportklettern genutzt.

Anreise und Planung des Aufenthalts

Das Idrija Tourist Information Centre befindet sich in der Prelovčeva 5 und bietet Informationen über Idrija und die Umgebung. Idrija ist mit dem Auto oder dem Bus erreichbar. Bei einer Anreise mit dem Zug kann die Weiterfahrt von Logatec aus mit dem Bus erfolgen; prüfen Sie die Verbindungen für Ihre Reisedaten.

Bei der Suche nach einem Hotel in Idrija können Sie zunächst festlegen, welche Themen den Aufenthalt prägen sollen: Bergbaugeschichte und Spitze, geschützte Natur, Wege oder regionale Küche. Das sommerliche Spitzenfestival und das im August stattfindende Žlikrofi Festival setzen weitere saisonale Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Idrija, Cerkno, Črni Vrh, Lome, Bukovo, Zakriž, Srednja Kanomlja, Vojsko.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Slowenien.

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