Vieska: Geschichte, Kulturerbe und Landschaft
Unterkünfte in Vieska
Lage und Wasserlandschaft
Vieska liegt in der Donautiefebene im zentralen Teil von Žitný ostrov. Das Katastergebiet Blatná lúka reicht bis zum Malý Dunaj und umfasst auch das Klátovské rameno beziehungsweise dessen ehemaligen Flusslauf, der keine durchgehende Wasserfläche aufweist. Der Malý Dunaj mit seinen begleitenden Wäldern und den in den Mäandern teilweise geschlossenen Auwaldflächen ist ein bedeutendes Landschaftselement. Auch die Schutzbezüge sind räumlich unterschiedlich: Im Planungsgebiet sind die Schutzanforderungen des nationalen Naturreservats Klátovské rameno zu beachten; das europäische Gebiet SKUEV0822 Malý Dunaj grenzt unmittelbar an das Planungsgebiet. Für die Einordnung des Naturraums lohnt es sich, den Fluss mit seinen Auwaldflächen vom ehemaligen Flusslauf ohne durchgehende Wasserfläche zu unterscheiden.
Geschichte und Ortsbild
Die erste Erwähnung Vieskas erfolgte 1322 unter dem Namen Kysfeuldi. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Vieska ein Adelsdorf; die Nagyovci gehörten zu den bedeutenderen Familien, die dort Besitz hatten. Für die ältesten bebauten Bereiche entlang der Straßen Hlavná und Veľká ist vorgesehen, den ländlich-historischen Charakter und den historischen Grundriss zu bewahren. Damit verbindet die Ortsgeschichte eine frühe Namensnennung und adelige Besitzverhältnisse mit einem planerischen Ziel für das ältere Ortsgefüge.
Sakrale Orte und Erinnerungszeichen
Das Pietà-Skulpturenensemble an der Hlavná-Straße 154 zeigt eine sitzende Madonna mit dem toten Christus im Arm. Ein Pietà-Skulpturenensemble an der Kreuzung der Straßen Športová, Agátová und Ružová nahe dem Sportplatz ist auf 1898 datiert. Die Wegkapelle an der Hlavná-Straße 60 enthält eine Statue der Ružencová Panna Mária. Die ursprüngliche Kapelle stammt aus dem Jahr 1892 und wurde 1995 rekonstruiert. Bei der Kapelle bezeichnen die beiden Jahreszahlen den Ursprung und die spätere Rekonstruktion, also zwei unterschiedliche Abschnitte ihrer Baugeschichte.
Auf dem Friedhof stammt das Hauptkreuz aus dem Jahr 1863 und wurde 1991 restauriert. Das Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten wurde 1992 errichtet; eingemeißelt sind die Namen von 18 gefallenen Einwohnern Vieskas. Der Friedhofsglockenturm stammt aus dem Jahr 1993 und hat eine Glocke. An der Hlavná-Straße steht ein weiterer Glockenturm mit einer Glocke. Die 18 Namen geben dem Kriegsdenkmal einen direkten Ortsbezug: Es erinnert an gefallene Einwohner Vieskas.
Radfahren und Angelgewässer
Wenn Sie Radstrecken vergleichen, begegnen Ihnen in Vieska zwei unterschiedliche Merkmale. Der ausgeschilderte Galantský cyklookruh verläuft auf einem bestehenden Feldweg durch das Gebiet von Vieska. Die Radroute 5232 führt auf einer 2,4 Kilometer langen Strecke durch Vieska. Bei der Wahl können Sie abwägen, ob für Sie die Ausschilderung und der Feldweg des Galantský cyklookruh wichtiger sind oder die konkret angegebene Streckenlänge von 2,4 Kilometern bei Route 5232. Das Angelgewässer Štrkovisko Vieska umfasst 1,5 Hektar und hat einen stabilen Wasserstand.
Weitere Reiseziele entdecken: Kráľovičove Kračany
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vieska.