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Malženice entdecken: Geschichte, Natur und Radroute

Unterkünfte in Malženice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malženice vereint eine vielschichtige Baugeschichte mit einem ausgewiesenen Naturraum. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort mehrere konkrete Themen: die römisch-katholische Kirche, die historische Dorfarchitektur, ein Vogelschutzgebiet und eine Fahrradroute, die Malženice als Teil eines Rundkurses aufführt.

Natur, Radroute und Anreise

Das Vogelschutzgebiet Špačinsko-nižnianske polia umfasst das Katastergebiet von Malženice und gehört zum Natura-2000-Netz. Es wurde ausgewiesen, um die Bedingungen für das Überleben und die Fortpflanzung des Würgfalken zu sichern. Nördlich des bebauten Gebiets von Malženice dient ein Wehr an der Horná Blava als natürlicher Badesee sowie als Brand- und Hochwasserschutzbecken. In Malženice spielen damit unterschiedliche Naturthemen eine Rolle: der Schutzzweck für den Würgfalken und die Funktionen des Wehrs. Wenn Sie dort schwimmen möchten, prüfen Sie vorab die örtlichen Bedingungen.

Die Fahrradroute 2203 führt als Rundkurs über Trnava, Dolná Krupá, Dobrá Voda, Chtelnica, Malženice und zurück nach Trnava. Für Ihre Planung ist die Reihenfolge hilfreich: Malženice ist ein Abschnitt der genannten Runde, Trnava ihr Ausgangs- und Rückkehrpunkt.

Malženice verfügt über direkte Busverbindungen in Richtung Trnava und Piešťany. Im Ort gibt es zwei Bushaltestellen, die von Bussen in beide Richtungen bedient werden. Prüfen Sie für Ihre konkreten Reisedaten den Fahrplan, damit die Verbindung zu Ihrer An- oder Abreise passt.

Kirche und historische Ortsmerkmale

Die römisch-katholische Kirche in Malženice war ursprünglich ein romanischer Ziegelbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde sie durch eine neue quadratische Sakristei erweitert. Anfang des 17. Jahrhunderts erfolgte der Umbau zu einer dreischiffigen Kirche mit Renaissancegewölben. „Dreischiffig“ beschreibt die Gliederung des Kirchenraums in drei Schiffe; die Renaissancegewölbe kennzeichnen eine spätere Bauphase.

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Eine Mariensäule stammt aus dem Jahr 1711. Ein weiterer Pfeiler ging aus dem ehemaligen Pranger hervor und trägt eine nachträglich aufgestellte Statue aus dem frühen 19. Jahrhundert. Bei diesem Objekt sind der frühere Zweck des Pfeilers und die spätere Aufstellung der Statue zwei unterschiedliche Zeitbezüge.

Dorfarchitektur und lokale Tradition

Zu den Häusern des 19. Jahrhunderts in Malženice gehörten Lehm- und Stampflehmhäuser, die verputzt und weiß gekalkt waren. Diese Häuser hatten Walmdächer, die ursprünglich mit Stroh gedeckt und später mit harter Bedachung versehen waren. Die Wirtschaftsgebäude waren in schmalen Höfen entweder hintereinander oder in L-Form angeordnet. Die bachseitige Reihenbebauung wandelte sich im Laufe der Entwicklung zu einer Haufensiedlung. So reichen die überlieferten Merkmale von Baustoff und Dachform über die Hofanordnung bis zur Entwicklung der Siedlungsform.

Auch die lokale Volkstrachtenüberlieferung ist konkret eingeordnet: Sie gehört zur westslowakischen Variante „trnavský – Trakovice“. Zusammen mit den Angaben zur Kirche und zur historischen Bauweise gibt diese Trachtenvariante einen weiteren Einblick in die kulturelle Prägung von Malženice.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trnava.

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