Špačince: Kirchen, Kalvarie und Wandertradition
Unterkünfte in Špačince
Špačince liegt im nördlichen Teil der Trnavaer Hügellandschaft. Das Ortsprofil verbindet eine geschützte Landschaft mit religiösen Bau- und Erinnerungsorten sowie einer langjährigen Wandertradition. Wenn Sie ein Hotel in Špačince suchen, können diese Schwerpunkte Ihnen helfen, den Charakter des Reiseziels mit Ihren Reiseinteressen abzugleichen. Die historischen Spuren reichen von archäologischen Funden bis zu einem jährlich stattfindenden Fernwandermarsch.
Landschaft und Naturschutz
Durch Špačince fließt der Krupanský potok. Außerdem umfasst das geschützte Vogelschutzgebiet Špačinsko–nižnianske polia einen Teil des Katastergebiets. Es wurde unter anderem ausgewiesen, um die Bedingungen für das Überleben und die Fortpflanzung des Sakerfalken zu sichern. Damit treffen in der Landschaftsbeschreibung ein benannter Wasserlauf und ein konkreter Schutzzweck zusammen. Für Reisende, die sich für Landschaft und Artenschutz interessieren, ist die ausdrückliche Zielsetzung zugunsten des Sakerfalken ein prägnantes Detail.
Kirche und Baugeschichte
Die römisch-katholische Kirche von Špačince ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht. Ihre Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück: Die ursprüngliche Kirche war gotisch und wurde 1312 erbaut. Ein Teil des ursprünglichen Presbyteriums ist als Kapelle der Jungfrau Maria erhalten. Als die alte Kirche im Frühjahr 1939 abgerissen wurde, blieben auf Antrag des Denkmalamts der Turm, das Sanktuarium und die Kapelle der heiligen Anna erhalten. So lassen sich an der Kirchengeschichte unterschiedliche Bauphasen und der Umgang mit Teilen des älteren Bauwerks nachvollziehen.
Kalvarie und weitere historische Spuren
Neben dem Friedhof liegt die Kalvarie aus dem Jahr 1797, zu der ein barockes Kreuz gehört. 1873 wurden dort vierzehn Stationen errichtet; 1930 malte man Bilder in die Stationen. Auch die Statue Christus des Königs ist ein datiertes Denkmal: Sie steht an der Straße nach Trnava, stammt aus dem Jahr 1678 und steht unter dem Schutz des Denkmalamts. Weitere Funde verweisen auf frühere Zeiträume. Im Flurteil Peňažité wurden archäologische Funde aus der Jungsteinzeit entdeckt, die auf etwa 7000 v. Chr. datieren. In Špačince wurde außerdem eine Silbermünze aus der Zeit des Römischen Reiches gefunden. 1699 erhielt der Ort Stadtrechte und das Recht zur Abhaltung von Jahrmärkten.
Pochod ŠPCH: Wandern und Radfahren
Ein eigener Schwerpunkt ist der Fernwandermarsch Pochod ŠPCH – Špačinskí pekní chlapci. Der örtliche Touristenverein organisiert ihn seit 1985; seit der ersten Ausgabe findet der Marsch jährlich statt. Seit 1992 nehmen auch Radtouristen teil. Sie dürfen eine eigene Strecke fahren, müssen aber wie die Fußwanderer alle Kontrollstellen passieren. Diese Bedingungen unterscheiden die Teilnahme mit dem Fahrrad klar von der Fußwanderung: Die Strecke kann eine andere sein, die Kontrollstellen gehören für beide Gruppen dazu. Wenn ein Termin für Ihre Reise infrage kommt, empfiehlt es sich, die Veranstaltungsdaten vorab zu prüfen.
Anreise und Wahl des Aufenthaltsorts
Špačince ist über die Straße II/560 Trnava–Dolné Dubové–Dechtice an das übergeordnete Straßennetz angebunden. Für Ihre Reiseplanung ist damit eine konkrete Straßenverbindung benannt. Bei der Hotelwahl können Sie zugleich gewichten, ob für Sie eher die Kirchengeschichte, die geschützte Landschaft oder die Wandertradition den Ausschlag gibt. Diese Themen geben dem Aufenthalt in Špačince unterschiedliche inhaltliche Anknüpfungspunkte, ohne dass sie auf dasselbe Reiseinteresse hinauslaufen.
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