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Sekule: Flusslandschaft, Keramik und Geschichte

Unterkünfte in Sekule

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Sekule finden Sie Anknüpfungspunkte für Natur, Ortsgeschichte und Keramik. Zu den Themen gehören Spaziergänge und Pilzesammeln in Kiefernwäldern, historische Bauwerke, die Keramikkultur des Museums und ein jährlich stattfindender Handwerksjahrmarkt. Diese Mischung bietet unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung, ohne einen einzigen Reiseanlass vorauszusetzen.

Natur zwischen Wald und Fluss

Die Kiefernwälder bei Sekule eignen sich für Spaziergänge und zum Pilzesammeln. Entlang der Morava kommen in den Auwäldern Rehe und Wildschweine vor. So stehen neben Waldaktivitäten auch der Flussraum und seine Tierwelt als unterschiedliche Seiten der Landschaft im Blick. Der Zusammenfluss von Morava und Dyje im Katastergebiet von Sekule bildet ein Dreiländereck, an dem die Slowakei, Tschechien und Österreich auf engem Raum aneinandergrenzen. Entlang der Morava verläuft außerdem ein Radweg in Richtung Devín und weiter bis zu der Stelle, an der die Morava in die Donau mündet.

Kirchen und historische Details

Die römisch-katholische Kirche Mariä Geburt ist ein historisierender neugotischer Bau vom Typ einer Basilika aus dem Jahr 1878. Auf dem Kirchenareal befindet sich außerdem ein koloriertes barockes Denkmal des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1797. Damit treffen auf diesem Gelände ein Denkmal des späten 18. Jahrhunderts und ein neugotischer Bau des 19. Jahrhunderts aufeinander. Die Basilika-Bezeichnung ordnet den Bautyp ein, während „historisierend neugotisch“ den Stil beschreibt; das Baujahr ergänzt beide Aspekte um eine zeitliche Einordnung.

Eine andere religiöse Anlage ist die Begräbniskapelle der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria. Ihr Kern ist mittelalterlich, und in ihr befindet sich eine volkstümliche hölzerne Pietà. Zum Gelände der Kapelle gehören steinerne Grabkreuze aus dem 18. Jahrhundert, also aus der Barockzeit. An den Bauwerken begegnen Ihnen damit unterschiedliche Zeitschichten: ein mittelalterlicher Kapellenkern, barocke Grabkreuze und Bauwerke des 18. und 19. Jahrhunderts.

Keramik und regionale Kultur

Das Sekulské múzeum vermittelt die Vergangenheit von Záhorie anhand von Trachten, Keramik und historischen Haushaltsgegenständen. Besucher können die Herstellung der Sekuler Keramik beobachten und das Arbeiten an der Töpferscheibe oder das Verzieren ausprobieren. Die Keramik bietet dabei zwei Zugänge: als Teil der Sammlung und als Handwerk, dessen Herstellung Sie verfolgen und praktisch erproben können. Trachten und Haushaltsgegenstände richten den Blick zudem auf andere Seiten der regionalen Vergangenheit als die Arbeit an der Töpferscheibe.

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Seit dem 15. August 2015 befindet sich in Sekule die rekonstruierte Version „Hľadajúci – organické formy“ der Kristekova glyptotéka. Mit ihrem konkreten Titel und der Datierung ergänzt sie die historischen Bauwerke und die Museumsinhalte um einen weiteren kulturellen Bezugspunkt.

Der jährlich stattfindende Handwerksjahrmarkt

Der Sekulský jarmok remeselníkov ist ein jährlich stattfindender Handwerksjahrmarkt. Zum Programm gehören Livemusik, Tanzaufführungen und Vorführungen handwerklicher Fertigkeiten; angeboten werden außerdem regionale Spezialitäten und Erfrischungen. Im Unterschied zum Museum stehen hier nicht Sammlung und Keramikherstellung im Mittelpunkt, sondern ein wiederkehrendes Veranstaltungsprogramm mit Musik, Tanz und Handwerk. Wenn Sie Ihre Reise gezielt auf den Jahrmarkt abstimmen möchten, prüfen Sie den Termin der jeweiligen Ausgabe.

Weitere Reiseziele entdecken: Sobotište, Osuské, Kúty, Podbranc, Jablonica, Hradište Pod Vrátnom, Smrdáky, Šaštín-Stráže

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Senica.

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