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Koplotovce: Thermalwasser, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Koplotovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie für einen Aufenthalt in Koplotovce ein Hotel suchen, hilft ein Blick auf die verschiedenen Seiten des Ortes: Thermalwasser, Renaissancegeschichte, die Lage am Váh und naturnahe Themen prägen die Reiseplanung. Je nachdem, ob Sie sich für Architektur, Radfahren oder Landschaft interessieren, ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte.

Thermalwasser und Sedavá fontána

Zu den natürlichen Merkmalen von Koplotovce gehört eine schwefel- und gipshaltige Thermalquelle. Das Bad Sedavá fontána nahm am 1. Juni 2019 den Betrieb auf. Die Sedavá fontána nutzt örtliches Thermalwasser mit einer angegebenen Temperatur von 25 °C; Temperatur und Betrieb können variieren. Prüfen Sie deshalb vor einem Besuch den saisonalen Zugang. Zum Areal gehört auch ein Buffet mit Erfrischungsangebot. Dessen Verfügbarkeit kann sich ändern, daher empfiehlt sich bei Interesse eine aktuelle Prüfung.

Landschaft, Pflanzen und Gewässer

Koplotovce liegt auf den linksufrigen Flussterrassen des Váh, die an die Südabhänge des Považský Inovec angrenzen. Im nördlichen Teil wachsen wärmeliebende Eichenwälder. Im Katastergebiet kommen geschützte Orchideen, der Sommer-Adonis (Adonis aestivalis) und der prioritäre Lebensraum europäischen Interesses 6210/Tr1.1 vor. Genaue Standorte und Pflanzenzahlen können sich ändern.

Auch der Bienenfresser gehört zum saisonalen Naturbild: Bei Koplotovce wurde seine Brut 2023 und 2024 in einer typischen sandigen Abbruchkante beobachtet. Nach dem Abzug der Vögel zählte man in der Saison 2024 zwanzig bewohnte Brutröhren. Die saisonale Präsenz variiert.

Das Angelgewässer Štrkovisko Koplotovce bei der Gemeinde umfasst vier Kiesgruben mit einer Gesamtwasserfläche von 2,9 ha. Flussterrassen, bewaldeter Norden, geschützte Flora und Kiesgewässer sind unterschiedliche landschaftliche Bezüge, die Sie bei der Wahl Ihrer Reiseschwerpunkte berücksichtigen können.

Radwege und Wegebezüge

Das Radwegeprojekt Leopoldov–Červeník–Madunice–Koplotovce–Drahovce umfasst einen 0,720 km langen Radwegabschnitt im Katastergebiet von Koplotovce. Die Projektumsetzung reicht bis Februar 2023. Eine Brücke über den Váh verbindet Madunice und Koplotovce zwischen ihren Katastergebieten. Außerdem wurde ein insgesamt 5,7 km langer Radweg entlang des Váh 2010 in Richtung Koplotovce verlängert. Für Ihre Radplanung sollten Sie die drei Bezüge auseinanderhalten: Der Projektabschnitt liegt im Katastergebiet von Koplotovce, die Brücke verbindet Madunice und Koplotovce über den Váh, und die 2010 verlängerte Strecke verläuft entlang des Flusses in Richtung Koplotovce.

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Ortsgeschichte und Baukultur

Koplotovce wurde erstmals 1113 in der Zoborer Urkunde erwähnt. Auch archäologische Funde verweisen auf unterschiedliche Epochen: 1989 wurde am Fundplatz Za gedru ein neolithisches Fragment eines Steinkerns geborgen. Bei Gartenarbeiten in Koplotovce fand man 1999 eine römische Münze, die zwischen 378 und 383 geprägt worden war.

Das Kaštieľ Kaplath ist eine ursprüngliche Renaissancefestung. An seiner Südseite sind Befestigungsanlagen erhalten; zu den charakteristischen Bauteilen gehören außerdem ein steinernes Portal und zwei runde Bastionen. Zur literarischen Geschichte gehört die Freundschaft von Eduard und Ambruš Kochanovskí mit dem Dichter Ján Hollý.

Die barocke Kirche Mariä Heimsuchung wurde 1734 erbaut. Ihr Rokoko-Hochaltar stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und enthält ein Gemälde der Heimsuchung Mariens von F. Werner. In der Filialkirche finden sonntagmorgens und mittwochs abends Gottesdienste statt; prüfen Sie die aktuellen Zeiten vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Šulekovo, Leopoldov, Jalšové, Freistadt, Madunice, Kľačany, Tekolďany, Dvorníky.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hlohovec.

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