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Kvetoslavov entdecken

Unterkünfte in Kvetoslavov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kvetoslavov verbindet historische Bauformen mit archäologischen und landwirtschaftlichen Spuren. Wenn Sie bei der Wahl Ihres Aufenthalts auf den Charakter eines Ortes achten, bietet Kvetoslavov mehrere zeitliche Blickwinkel: Bauwerke in Uzor und Fakov gehören verschiedenen Epochen an, während archäologische Hinweise bis in die frühe Besiedlung zurückreichen. Zusammen entsteht ein Bild, das sich nicht auf ein einzelnes Gebäude oder einen einzigen Baustil beschränkt.

Kapelle und Herrenhäuser in Uzor und Fakov

Die römisch-katholische Kapelle Mariä Himmelfahrt im Ortsteil Uzor wurde 1883 im neoromanischen Stil mit neugotischen Elementen erbaut. Sie ist einschiffig, hat einen polygonalen Abschluss und ein kleines eingebautes Türmchen. Einschiffig bezeichnet eine Anlage mit einem Hauptschiff; der polygonale Abschluss beschreibt die mehrseitige Form des Bauendes. In der Kapelle befindet sich zudem ein barockes Gemälde der Rosenkranzmadonna aus dem späten 18. Jahrhundert. Bau und Gemälde gehören damit unterschiedlichen Zeitepochen an.

Ein Herrenhaus steht am Ende des Ortsteils Fakov in Richtung Uzor: Fridrich Pongrácz ließ es im späten 19. Jahrhundert im neobarocken Stil errichten. Bei der Restaurierung blieb seine ursprüngliche Form erhalten; die hölzerne Veranda wurde durch eine eiserne ersetzt. Im südöstlichen Teil von Uzor befindet sich ein frühbarockes Sommer-Herrenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der zweigeschossige Bau hat einen L-förmigen Grundriss. Auch die Restaurierung in Fakov und die klare Grundrissform in Uzor setzen unterschiedliche architektonische Akzente.

Erinnerungsorte und archäologische Spuren

Im Park am Platz des Ortsteils Uzor steht ein 1925 errichtetes Kriegsdenkmal, das später um eine Tafel mit den Namen der Opfer des Zweiten Weltkriegs ergänzt wurde. Der Bildstock „Božia muka“ an der Kurve der Nebenstraße nach Šamorín stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; in seiner halbrund geschlossenen Nische befindet sich eine Pietà. So unterscheiden sich ein Kriegsdenkmal mit später ergänzter Namenstafel und ein Bildstock mit religiösem Motiv in Form und Inhalt.

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Archäologische Funde führen noch weiter zurück. Im Katastergebiet von Kvetoslavov wurde eine römerzeitlich-barbarische Siedlung entdeckt; als ältester Nachweis menschlicher Anwesenheit gilt ein kleiner steinerner Keil aus dem Neolithikum. Damit umfasst die historische Perspektive nicht nur Bauwerke, sondern auch wesentlich frühere Besiedlungsspuren. Der Keil gehört zur Jungsteinzeit, während die Siedlung für einen späteren archäologischen Zeithorizont steht.

Agrargeschichte und Bahnhof

Zur lokalen Agrargeschichte gehören zwei Bezüge: 1949 wurde in Kvetoslavov eine Zuchtstation für Gemüsesaatgut eingerichtet, und die blaue Kohlrabisorte „Kvetoslavovský“ trägt den Namen des Ortes. Die Station steht für Saatgutproduktion; die Kohlrabisorte bringt den Ortsnamen in eine konkrete Gemüsebezeichnung ein. Der Bahnhof von Kvetoslavov wurde 1895 erbaut, zwölf Jahre nach der Kapelle Mariä Himmelfahrt in Uzor.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Dunajská Streda.

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