Horný Bar entdecken
Unterkünfte in Horný Bar
Am linken Ufer der Donau liegt Horný Bar auf der Insel Žitný ostrov, die vom Großen und Kleinen Donauarm umgeben ist. Für Ihre Entscheidung zwischen Kultur, Radroute und Natur bietet der Ort unterschiedliche Themen. Die Baugeschichte reicht von Kirchen in Šuľany bis zur Pfarrkirche in Horný Bar; zur Orientierung gehören auch der EuroVelo-6-Korridor und die wassergeprägte Landschaft. So können Sie abwägen, ob historische Bauwerke, Radfahren oder die Landschaft der Donauinsel am ehesten zu Ihrer Reise passen.
Donauinsel und wassergeprägte Landschaft
Horný Bar liegt vollständig im geschützten wasserwirtschaftlichen Gebiet Žitný ostrov. Durch das Gebiet verläuft der Zuführkanal des Wasserbauwerks Gabčíkovo; entlang seiner Dämme führen Sickerkanäle. Diese Gewässer und die Lage auf der Donauinsel prägen die geografische Orientierung des Ortes.
Im Umfeld von Horný Bar sind Altarme, Mäander und Sanddünen erhalten geblieben. Im Umfeld von Horný Bar entstanden nahe den erhalten gebliebenen Altarmen, Mäandern und Sanddünen botanisch besonders interessante Sumpfgebiete; bekannte Pflanzenarten kommen in der Umgebung feuchter Wiesen und Wasserbecken vor. Wasservögel prägen die Tierwelt sowohl im Umfeld von Horný Bar als auch auf Žitný ostrov. Damit ergänzen Feuchtgebiete und Vogelwelt die kulturellen und radtouristischen Themen um eine landschaftliche Perspektive.
Die Donau-Radroute bei Horný Bar
Die Internationale Donau-Radroute am Zuführkanal bei Horný Bar gehört zum EuroVelo-6-Korridor. Im Gebiet von Horný Bar verläuft die Route in zwei Ästen. Von der Route führt bei Horný Bar eine neu errichtete Brücke über den Sickerkanal in die Gemeinde. Die beiden Routenäste und diese Brücke sind konkrete Orientierungspunkte, wenn Sie eine Radreise in Ihre Planung einbeziehen. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Zustand der Route und der Brücke.
Auch Regionalbusse spielen für die Anreise eine Rolle: Mehrere Linien verbinden Horný Bar direkt mit Bratislava, Šamorín, Dunajská Streda und Gabčíkovo sowie mit umliegenden Gemeinden. Die Verbindungen können Ihnen helfen, die Ortswahl mit Ihren weiteren Zielen abzustimmen. Prüfen Sie die Fahrpläne für Ihr Reisedatum, bevor Sie die Anreise festlegen.
Kirchen und historische Baugeschichte
Die Pfarrkirche des heiligen Stephan von Ungarn in Horný Bar ist dem heiligen Stephan, dem König, geweiht. Sie wurde 1778 im barock-klassizistischen Stil an der Stelle einer früheren gotischen Kirche errichtet; dabei wurden auch Teile des älteren Gebäudes verwendet. Zwei steinerne Grabmäler sind in die Kirchenwände eingelassen. Sie stammen aus den Jahren 1584 und 1606 und ergänzen die Baugeschichte um zwei deutlich frühere Datierungen.
Im Ortsteil Šuľany steht die Kirche der heiligen Anna. Ihr Ursprung liegt im frühen 14. Jahrhundert und im gotischen Stil; Umbauten folgten im 15. und 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine barocke Gestaltung. Der einschiffige Innenraum endet an der Sakristei mit einem polygonalen Abschluss. Eine weitere besondere historische Einzelheit befindet sich an der Nordseite des Turms: Dort ist eine originale schlüssellochförmige Schießscharte erhalten. Bauform, Umbauphasen und dieses Detail machen die Kirche zu einem eigenständigen Thema neben der Pfarrkirche in Horný Bar.
Auch die Geschichte des ehemaligen Schlosses von Šuľany lässt sich zeitlich einordnen. Der zweigeschossige Bau mit quadratischem Grundriss war spätrenaissancezeitlich und wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert errichtet. Später diente er als Kloster und im 20. Jahrhundert als Getreidespeicher; vom ursprünglichen Gebäude sind heute nur noch die Mauern erhalten. Davon zu unterscheiden ist das einstige Schloss der Familie Amadé in Horný Bar, das vier Türme besaß. Nach einigen Quellen schrieb Mátyás Bél in Horný Bar seine historischen Werke.
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