Tužina: Wanderwälder und barocke Bauwerke entdecken
Unterkünfte in Tužina
Tužina liegt an den südöstlichen Ausläufern der Strážovská hornatina; in der Nähe erstreckt sich das Landschaftsschutzgebiet Strážovské vrchy. Zur Orientierung lohnt es sich, die Bezeichnungen auseinanderzuhalten: Die eine beschreibt Tužinas Lage an den Ausläufern, die andere das nahe Schutzgebiet. Die umliegenden Wälder bieten Möglichkeiten zum Wandern; zahlreiche Waldwege bieten Möglichkeiten für Mountainbiking. Auch der Übergang von Tužina in die charakteristische Gemeinde Čičmany wird von Touristen gesucht. Damit stehen Natur und Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte eines Aufenthalts zur Wahl.
Wandern, Mountainbiking und der Übergang nach Čičmany
Fürs Wandern sind die umliegenden Wälder von Tužina der Bezugspunkt, fürs Mountainbiking die zahlreichen Waldwege. Wenn Sie Ihre Tage im Freien planen, können Sie zwischen diesen unterschiedlichen Aktivitätsformen wählen: zu Fuß in der Waldlandschaft oder mit dem Mountainbike auf Waldwegen. Daneben wird der Übergang von Tužina in die charakteristische Gemeinde Čičmany von Touristen gesucht. Für die Reiseplanung sind Aktivität und Ziel damit getrennte Anknüpfungspunkte: Wandern oder Mountainbiking einerseits, der Übergang nach Čičmany andererseits.
Gemeindemuseum und lokale Sammlung
Das Gemeindemuseum kann ganzjährig besucht werden. Bestätigen Sie vor Ihrer Reise die örtlichen Besuchsmodalitäten. Die Dauerausstellung befindet sich in einem rekonstruierten Wohnhaus, das 1905 errichtet wurde. Zu ihr gehören rekonstruierte und ausgestellte Gegenstände aus der Sammlung von Kornélia Richterová sowie von weiteren Einwohnern der Gemeinde. So treffen im Museum zwei konkrete Bezüge zusammen: das Wohnhaus mit seinem Baujahr und Gegenstände aus Sammlungen, die mit Einwohnern Tužinas verbunden sind.
St.-Jakobus-Kirche: Bau und Ausstattung
Die einschiffige römisch-katholische St.-Jakobus-Kirche in Tužina ist eine Barockkirche auf mittelalterlichen Fundamenten. Sie wurde zwischen 1788 und 1797 nach Plänen des Kremnitzer Baumeisters J. Vogelt errichtet. Die Innenmalereien wurden ab 2002 bis zum Frühjahr 2007 restauriert. Zur Ausstattung gehören ein Hauptaltar, eine Kanzel, ein Taufbecken, eine vierteilige Orgel und vier Leuchter im klassizistischen Stil des 18. Jahrhunderts mit reichen holzgeschnitzten Darstellungen. Damit lassen sich mehrere kunsthistorische Bezüge unterscheiden: mittelalterliche Fundamente, der barocke Kirchenbau und klassizistische Ausstattung.
Kapelle, Mariensäule und Hody
Die barocke Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens am oberen Ende von Tužina wurde 1818 errichtet. Ihr barocker Altar weist Schnitzarbeiten, eine Pietà-Plastik und zwei Engel aus dem 18. Jahrhundert auf. Die Mariensäule steht der Kirche gegenüber und ist von einer kunstvoll behauenen Marmormauer umgeben. Sie wurde 1749 im spätbarocken Stil errichtet, vollständig vom akademischen Bildhauer Dušan Hagara rekonstruiert und 1999 erneut geweiht. Mit 1749 ist die Säule älter als die 1818 errichtete Kapelle; beide Bauwerke bilden eigenständige, klar datierte Stationen der örtlichen sakralen Baugeschichte.
Auch die jährlich begangenen Hody sind mit der Kirche verbunden: In Tužina wird der zweite Sonntag im September zum Gedenken an ihre Weihe begangen. Wenn dieser Brauch für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie den Termin im gewünschten Reisejahr.
Weitere Reiseziele entdecken: Nitrianske Pravno, Malinová, Bystricany, Lehota Pod Vtáčnikom, Kanianka, Kamenec Pod Vtáčnikom, Jalovec, Nováky
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prievidza.