Nová Bošáca: Veľký Lopeník, geschützte Natur und regionale Kultur
Unterkünfte in Nová Bošáca
Der höchste Punkt der Gemeinde Nová Bošáca ist der 912 Meter hohe Berg Veľký Lopeník. Das Gemeindegebiet liegt im Landschaftsschutzgebiet Biele Karpaty; zugleich prägen verstreute Siedlungen an den Hängen des Bošácka-Tals den Charakter des Ortes.
Siedlungsbild und geschützte Natur
Nová Bošáca ist eine grenznahe Kopanitsa-Gemeinde. Auf mährischer Seite grenzt sie an Březová, Lopeník und Vyškovec. Ihre Siedlungen verteilen sich über die Hänge des Bošácka-Tals und geben der Gemeinde ein weit gestreutes Ortsbild.
Auch die Naturdenkmale zeigen unterschiedliche Landschafts- und Pflanzenwelten. Bestinné schützt Grasbestände mit mehreren gefährdeten Pflanzenarten. In Blažejová stehen eine wertvolle Wiesengesellschaft mit seltenen und gefährdeten Pflanzen, Quellmoore sowie angrenzende Orchideen- und Heuwiesen unter Schutz. Für beide Naturdenkmale gilt die vierte Schutzstufe.
Grúň schützt wertvolle Wiesen-, Wald- und Weidegesellschaften mit einem reichen Vorkommen von Orchideen. Lopeníček ist eine der artenreichsten Fundstellen des gefährdeten gewöhnlichen Knabenkrauts (Orchis morio). Auch für diese beiden Naturdenkmale gilt die vierte Schutzstufe. Mravcové schützt ein wertvolles Quellkalk-Refugium für Orchideenarten und Wirbellose; dort gilt ebenfalls die vierte Schutzstufe.
Zu Fuß zum Aussichtsturm oder mit dem Rad zur Grenze
Der Aussichtsturm Veľký Lopeník ist von Nová Bošáca aus über eine fünf Kilometer lange, blau markierte Route erreichbar. Prüfen Sie den Zugang vor der Reise. Eine andere Möglichkeit für die Tourenplanung ist die 58 Kilometer lange Radroute „Novohorská“: Sie führt über Nová Bošáca–Šiance bis zur Grenze zur Tschechischen Republik. So unterscheiden sich die beiden Routen sowohl in der Fortbewegungsart als auch in der Streckenlänge: Die eine führt zu Fuß zum Aussichtsturm, die andere ist eine Radroute bis zur Grenze.
Kirche und Denkmal in Nová Bošáca
Das Denkmal in der Siedlung Grúň umfasst eine Statue und ein Gemeinschaftsgrab gefallener sowjetischer Soldaten. Es wurde 1945 enthüllt und ist heute ein nationales Kulturdenkmal. In Nová Bošáca wurde die römisch-katholische Filialkirche der Heiligen Kyrill und Method zwischen 1969 und 1971 errichtet und am 14. September 1971 konsekriert. Sie dient den Gläubigen der Gemeinde und ihrer Umgebung als geistliches Zentrum und beherbergt kunsthistorisch wertvolle Werke des Nationalkünstlers Vincent Hložník.
Traditionen des Bošácka-Tals
Die traditionelle Kultur des Bošácka-Tals hat sich insbesondere in mündlicher Folklore, familiären und jahreszeitlichen Bräuchen, der Küche und der traditionellen Tracht erhalten. Die festliche Frauenkleidung der Sellácky-Tradition besteht aus vier Grundteilen: „rubáč“, „rukávce“, „okolek“ als hinterer Schürze und „záscere“ als vorderer Schürze. Zur festlichen Männerkleidung der Sellácky-Tradition aus dem Bošácka-Tal gehören ein Hemd, „gate“ beziehungsweise „gace“, eine Hose, eine Weste namens „prucel“ und ein Hut namens „brúsek“.
Auch die Herstellung der bekannten Bošácka slivovica wird in Nová Bošáca bis heute als Tradition fortgeführt. Damit reicht der kulturelle Blick über Bauwerke und Denkmal hinaus zu Kleidung, Bräuchen und regionaler Küche.
Den Hotelaufenthalt nach eigenen Plänen ausrichten
Für Ihre Reiseplanung stehen verschiedene Schwerpunkte nebeneinander: eine Route zum Aussichtsturm, eine längere Radstrecke, die Naturdenkmale und die Kultur des Tals. Überlegen Sie, welche dieser Themen für Ihren Aufenthalt zählen; daran können Sie die Suche nach einem Hotel ausrichten.
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