Liptovská Štiavnica: Herrenhaus, Kirchen und Aussicht
Unterkünfte in Liptovská Štiavnica
Liptovská Štiavnica liegt im Tal des Baches Štiavničanka. Die Themen des Ortes reichen von einem Herrenhaus mit mehreren Bauphasen über Kirchen und Kapellen bis zu Möglichkeiten für Spaziergänge und Radtouren. Auch der Hügel Lúčny Hríb und der Mineralbrunnen Nižňanský medokýš setzen eigene Akzente. So können Sie Ihren Besuch nach Interesse an Architektur und Geschichte, Bewegung im Freien oder Aussichten ausrichten.
Herrenhaus und Baugeschichte
Das jüngere Herrenhaus wurde irgendwann im 17. Jahrhundert im spätrenaissancezeitlichen Stil als zweiturmiges, befestigtes Blockschloss errichtet. 1750 wurde es barock umgebaut, 1880 um zwei Türme erweitert; heute besitzt es vier runde Ecktürme. Die Baugeschichte lässt sich so in drei Stationen gliedern: die ursprüngliche zweiturmige Form, die barocke Umgestaltung und die spätere Erweiterung. An den vier runden Ecktürmen ist die heutige Gestalt des Gebäudes erkennbar. Wenn Sie sich für Architektur interessieren, können Sie die verschiedenen Bauphasen und den Wandel des Bauwerks miteinander vergleichen. Das Herrenhaus befindet sich in Privatbesitz, ist nicht öffentlich zugänglich und kann nur von außen betrachtet werden. Da sich private Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.
Kirchen und Kapellen
Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria gilt mit ihrer modernen Architektur als Wahrzeichen der Gemeinde. Mit dem Bau wurde 1995 begonnen; im Dezember 1999 wurde die Kirche geweiht. Direkt neben ihr steht ein hölzerner Glockenturm aus dem Jahr 1933. Die Jahreszahlen zeigen, dass der Turm deutlich vor dem Beginn des Kirchenbaus errichtet wurde.
Auch die beiden Kapellen lassen sich anhand ihrer Lage und Bauform unterscheiden. Die Kapelle des Heiligsten Herzens Jesu befindet sich an der Hauptstraße, etwa 200 Meter unterhalb der Kirche. Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk steht an der Kreuzung zwischen Liptovská Štiavnica und Ludrová. Das kleine Bauwerk stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und verbindet neoromanische mit neoklassizistischen Elementen. Wer sich für sakrale Architektur interessiert, findet hier neben der modernen Kirche zwei Kapellen mit jeweils eigenen Merkmalen.
Spaziergänge, Radroute und Lúčny Hríb
Das Komornícka-Tal mündet in Liptovská Štiavnica und bietet die Möglichkeit zu einem leichten Spaziergang auf einer asphaltierten oder befestigten Straße. Durch den Ort führt außerdem eine blau markierte Radroute. Damit stehen unterschiedliche Formen der Bewegung zur Auswahl: ein ausdrücklich leichter Spaziergang im Tal oder eine Radroute, die den Ort durchquert.
Am Lúčny Hríb kommen Aussicht und frühere Siedlungsgeschichte zusammen. Der Hügel war in der älteren Eisenzeit und in der großmährischen Zeit eine bedeutende befestigte Siedlung. Der kurze, leichte Aufstieg bietet einen Blick auf die Umgebung. Im Vergleich zum Spaziergang im Komornícka-Tal verbindet sich der Aufstieg auf den Lúčny Hríb zusätzlich mit dem historischen Bezug des Hügels.
Mineralbrunnen und Ausblicke
Der Mineralbrunnen Nižňanský medokýš liegt in der Schutzzone des Nationalparks Niedere Tatra. Von einem Rastplatz am Brunnen reicht der Blick zur Westtatra, zum Choč-Gebirge und auf einen Teil der Kleinen Fatra. Vom Ortszentrum führen Wegweiser dorthin: zunächst über eine Asphaltstraße, anschließend über einen Fußweg. Der Brunnen liegt etwa 100 Meter von Chalúpkovo entfernt. Während beim Lúčny Hríb der kurze Aufstieg und die Siedlungsgeschichte im Vordergrund stehen, verbindet sich der Brunnen mit dem ausgeschilderten Weg und dem Blick auf mehrere Gebirgsräume.
Langlauf
Für Langlauf können Sie in Liptovská Štiavnica bei ALGY SPORT Ausrüstung ausleihen und dort einen Skilanglauflehrer vereinbaren. Die Verfügbarkeit von Verleih und Unterricht kann je nach Saison variieren; prüfen Sie beides am besten vorab.
Weitere Reiseziele entdecken: Liptovská Teplá, Ružomberok, Ľubochňa, Liptovská Lúžna, Likavka, Lúčky, Bešeňová, Liptovske Sliace
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ružomberok.