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Malé Borové: Radwege und Geschichte

Unterkünfte in Malé Borové

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malé Borové liegt an den südöstlichen Hängen der Skorušina und in einem Becken im Quellgebiet des Sviniarsky potok. Radwege und die Geschichte von Borové ergänzen diese Landschaftsbezüge um konkrete Themen für Ihre Reiseplanung.

Lage und Orientierung

Die Lage des Ortes lässt sich über zwei geografische Angaben einordnen: die Hänge der Skorušina und das Quellgebiet des Sviniarsky potok. Malé Borové liegt dabei in einem Becken. Zusammen beschreiben diese Bezüge sowohl die Hanglage als auch den Zusammenhang mit dem Quellgebiet des Flusses, ohne den Ort auf nur eine Landschaftsform zu reduzieren.

Radfahren: Rundtour und Routenpunkte

Eine anspruchsvolle Option für Radfahrende ist die 35,4 Kilometer lange MTB- und Trekking-Rundtour „Cyklotrasa cez Chočské vrchy“. Sie führt über Kvačany, Bukovina, Malatiná, Malé Borové und Oblazy zurück nach Kvačany. Malé Borové liegt damit auf einer Rundtour, deren Verlauf mehrere benannte Orte verbindet. Die angegebene Länge und Schwierigkeit geben zwei konkrete Anhaltspunkte für die Tourenplanung.

Von Malé Borové führt die Route entlang des Flusses durch die Engstelle des Kvačianska-Tals weiter. Ein weiterer Radwegepunkt befindet sich an der Abzweigung nach Malé Borové: Dort liegt eine Radwegekreuzung, an der die Vrchárska cyklomagistrála Nr. 042 beginnt. Die Rundtour ist eine bezifferte Strecke; die Kreuzung markiert den Beginn dieser Radmagistrale. Prüfen Sie vor Ihrer Radtour die Streckenbedingungen, da sie sich ändern können.

Geschichte von Borové und Malé Borové

Borové entstand im 17. Jahrhundert als Streusiedlung, als Goralen aus der Region Orava angesiedelt wurden. Borové wird erstmals 1696 erwähnt. Nach 1786 wurde Borové in Malé Borové und Veľké Borové geteilt. Später kam Novoť hinzu: Die Siedlung wurde 1882 Malé Borové angeschlossen. Diese Abfolge führt vom frühen Siedlungsgebiet über die Teilung bis zu einer späteren Eingliederung.

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Auch die historischen Tätigkeiten erzählen von Borové insgesamt. Seit der Gründung gehörten Landwirtschaft und Almwirtschaft zu den Tätigkeiten der Einwohner. Die Siedlung wuchs auf dem Gebiet um eine alte Glashütte; ab dem 18. Jahrhundert wurde in Borové außerdem Hausier-Glasmacherei betrieben. Zu den historischen Handwerken zählten die Herstellung von Sieben, flachen Holzschalen (Opálky), Körben und Birkenbesen. Landwirtschaft, Glas und handwerkliche Produkte stehen so neben der Siedlungsgeschichte als unterschiedliche Themen der regionalen Vergangenheit.

Kirche und Wege zu den Wassermühlen

In Malé Borové steht die Kirche der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria; sie wurde 1952 gesegnet. Das Datum setzt einen konkreten zeitlichen Bezug neben die älteren Stationen der Geschichte Borovés. Bei einem Aufenthalt lassen sich dadurch unterschiedliche Zeitebenen der Ortsgeschichte im Blick behalten, ohne die Siedlungsgeschichte und die Geschichte des weiteren Borové gleichzusetzen.

Ein weiteres Ziel im Umfeld sind die Wassermühlen von Oblazy in der Kvačianska dolina. Wanderwege zu den Mühlen führen von Huty, Veľké Borové oder Kvačany aus. Damit stehen für die Planung verschiedene Aktivitätsbezüge nebeneinander: eine anspruchsvolle Rundtour, die durch Malé Borové führt, und Wanderwege zu den Mühlen. Die jeweils genannten Orte helfen, die Touren nach ihrem Ziel und ihrem Ausgangspunkt zu unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Bobrovník, Liptovské Kľačany, Vychodna, Dúbrava, Vlachy, Benice, Vazec, Maluzina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Liptovský Mikuláš.

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