Kysucké Nové Mesto entdecken
Unterkünfte in Kysucké Nové Mesto
Kysucké Nové Mesto liegt am unteren Rand des Flusslaufs der Kysuca, nördlich von Žilina und an der Grenze zwischen den Javorníky und der Kysucká vrchovina. Für die Planung eines Aufenthalts geben zwei Themen Orientierung: der historische Stadtkern und die Wanderrouten mit ausgewiesener Länge, Dauer und Schwierigkeit. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise suchen, können Sie überlegen, ob Sie vor allem die Ortsgeschichte erkunden oder Zeit auf den vom Ort aus beschriebenen Wegen verbringen möchten.
Historischer Stadtkern und Baugeschichte
Der historische Stadtkern gilt als der einzige erhaltene historische Komplex der Region Kysuce. Sein Platz hat einen quadratischen Grundriss; von den Ecken gehen Straßen radial aus. Die klare Form macht den Platz zum Mittelpunkt dieses historischen Ortsbilds. Die Häuser dort wurden im 17. Jahrhundert errichtet und weisen Arkaden auf. An der Belanského-Straße stehen ebenfalls Häuser aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die barocke Veränderungen zeigen.
Nahe dem historischen Platz steht die gotische Pfarrkirche St. Jakob. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und weist Reste einer Befestigung auf. Die Kirche ist dem heiligen Jakob geweiht, dem Schutzpatron der Stadt. Im Zentrum des Platzes steht eine Sandsteinstatue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1761. Weitere Baugeschichte zeigt das zweigeschossige Brauereigebäude in der Jesenského-Straße 4: Es stammt ungefähr aus den Jahren 1650 bis 1670; Reste von Renaissance-Sgraffiti sind erhalten. Die klassizistische Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria wurde 1817 fertiggestellt.
Kunst, Tradition und Besuchsbedingungen
Die private Galerie Muška präsentiert Werke des akademischen Malers Pavol Muška. In Autorenausstellungen zeigt sie außerdem eine Auswahl zeitgenössischer slowakischer Kunst. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsarrangements. Auch die Jakubovské hody gehören zur örtlichen Tradition: Sie besteht seit 1666 bis heute fort. Wenn Sie die Veranstaltung in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, prüfen Sie die Termine für Ihren Reisezeitraum.
Für die Kysucká hvezdáreň gilt derzeit eine wichtige Einschränkung: Bis auf Weiteres finden dort keine Exkursionen, kommentierten Führungen oder Beobachtungen des Tages- oder Nachthimmels statt. Da sich der Status ändern kann, prüfen Sie vor der Reise die aktuelle Mitteilung. So lassen sich Angebote mit eingeschränkten Besuchsbedingungen von den dauerhaft beschriebenen Bauwerken und Landschaftszielen unterscheiden.
Wanderrouten und Naturziele
Eine 13 Kilometer lange Wanderroute führt von Kysucké Nové Mesto über Budatínska Lehota, Pod Poľanou, Poľana Steny und Holý vrch zur Ľadonhora auf 1.000 Metern und weiter nach Horný Vadičov, Kubaščíkovci. Sie überwindet 750 Höhenmeter, gilt als mittelschwer und dauert etwa fünf Stunden. Eine Hin- und Rückroute über Radoľa zum Veľký Vreteň auf 821 Metern ist 8 Kilometer lang, überwindet 450 Höhenmeter, gilt ebenfalls als mittelschwer und dauert etwa dreieinhalb Stunden.
Eine weitere 8 Kilometer lange Wanderung führt über die geschützte Linde in Kysucké Nové Mesto, die Feriensiedlung Škorčie und Šerkov nach Tábor. Sie gilt als leicht und dauert zwei Stunden. Die Linde am nördlichen Stadtrand ist eine geschützte kleinblättrige Linde, über 300 Jahre alt und zu Fuß erreichbar. Für die Zeitplanung unterscheiden sich die beiden 8-Kilometer-Routen deutlich: Für den Weg zum Veľký Vreteň sind etwa dreieinhalb Stunden und mittlere Schwierigkeit angegeben, für die Strecke nach Tábor zwei Stunden und leichte Schwierigkeit.
Das Gebiet Ľadonhora und Steny ist ein staatliches Naturschutzgebiet; auch der Veľký Vreteň ist staatlich geschützt. Wegen des steilen Anstiegs und des Naturschutzes ist die beschriebene Route zum Veľký Vreteň nicht zum Skifahren oder Radfahren geeignet. Am Tábor wird die Forststraße von Langläufern genutzt und eignet sich auch für Spaziergänger und Mountainbiker. Prüfen Sie die Bedingungen dort saisonal. Auf dem Gipfel des Tábor steht seit 2015 ein 14 Meter hoher, vierstöckiger Aussichtsturm aus Holz.
Weitere Kulturziele in der Umgebung
Im nahegelegenen Radoľa zählt das Herrenhaus zu den ältesten Kulturdenkmälern in Kysuce; sein ältester Teil wird in das dritte Viertel des 16. Jahrhunderts datiert. Dort ist seit 1983 eine Dauerausstellung des Kysucký múzeum in Čadca zugänglich, die 2002 teilweise neu eingerichtet wurde. Bei Radoľa bewahrt die archäologische Stätte Koscelisko die Fundamente einer gemauerten Kirche, die ungefähr von 1270 bis 1429 bestand. Diese Ziele ergänzen den Blick auf die Geschichte der Region um Zeugnisse aus unterschiedlichen Jahrhunderten.
Weitere Reiseziele entdecken: Rudinka, Radoľa, Horný Vadičov, Rudina.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kysucké Nové Mesto.