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Beladice: Herrenhäuser und Keramikkunst

Unterkünfte in Beladice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Beladice verbindet historische Bauwerke, Keramikkunst und einen klar benannten Landschaftsraum. Wenn Sie ein Hotel in Beladice suchen, können Herrenhausgeschichte, die Gallery of Artistic Ceramics und der Bach Drevenica unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Ortswahl liefern. Die Baugeschichte reicht von einem barocken Herrenhaus des späten 18. Jahrhunderts bis zu einem neoklassizistischen Herrenhaus aus dem Jahr 1808; hinzu kommen Keramikwerke im Park und in den Räumen eines Herrenhauses.

Geografische Lage und Gewässer

Beladice liegt im Donautiefland auf der Žitava-Tafel. Durch den Ort fließt der Bach Drevenica, der unterhalb des Tribeč entspringt und in die Žitava mündet. So lässt sich der Ort auch über einen konkreten Wasserlauf geografisch einordnen: Die Drevenica hat einen benannten Ursprungsbereich, führt durch Beladice und erreicht schließlich die Žitava. Für Ihr Bild von Beladice ergänzen diese Beziehungen die Baugeschichte um einen klaren landschaftlichen Zusammenhang.

Herrenhäuser und Baugeschichte

In Beladice befindet sich ein barockes Herrenhaus aus dem späten 18. Jahrhundert, das der Familie Szentiványi gehörte. In Pustý Chotár wurde 1808 ein neoklassizistisches Herrenhaus vom königlichen Rat Karol Jesenský errichtet. Die Stilbezeichnungen und Baujahre geben Ihnen mehrere konkrete Anhaltspunkte, um die Architekturgeschichte des Ortes einzuordnen: Sie verweisen auf unterschiedliche Bauphasen und gestalterische Prägungen.

Das Sentiványi Manor wurde 1874 nach Plänen von V. Balogh grundlegend umgebaut und im romantischen neobarock-klassizistischen Stil gestaltet. Zum Herrenhaus gehören ein Familienmausoleum und eine Krypta aus dem Jahr 1874. Im Erdgeschoss sind Kassettendecken und eine hölzerne Wandverkleidung erhalten. Diese Details ergänzen die Angaben zu Bauzeit und Stil um konkrete Merkmale der Innenausstattung.

Keramikkunst im Park

Die Gallery of Artistic Ceramics in Beladice-Pustý Chotár wurde im August 2007 eröffnet. Sie ist eine dauerhafte Außenausstellung und für Touristen sowie die breite Öffentlichkeit frei zugänglich. Die Werke verteilen sich auf den Park und die Räume des Herrenhauses. Dadurch gehören sowohl der Außenbereich als auch die Innenräume zum Ausstellungskonzept; die Verteilung zwischen diesen beiden Räumen ist ein prägendes Merkmal der Schau.

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Auch der Baumbestand des Parks Pustý Chotár ist konkret benannt. Dort steht eine rotblättrige Blutbuche, Fagus sylvatica 'Atropunicea'. Zum Bestand gehören außerdem einheimische Laubbäume wie Ahorn, Esche und Linde. Zusammen geben die besondere Blutbuche und die heimischen Arten einen botanischen Bezugspunkt, der die Keramikkunst im Park um eine eigene landschaftliche Facette ergänzt.

Kirchenkunst in Veľké Chrašťany

Die Church of St John Nepomuk in Veľké Chrašťany wurde zwischen 1795 und 1804 erbaut und ist klassizistisch. Im Inneren befindet sich ein steinernes Rokoko-Taufbecken mit plastischem Rokailledekor aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Taufbecken ist damit älter als der Kirchenbau. Der zeitliche Unterschied und der Kontrast zwischen klassizistischer Architektur und Rokoko-Ausstattung machen die Kirche zu einem weiteren präzise datierten Bezugspunkt für kulturinteressierte Reisende.

Weitere Reiseziele entdecken: Červený Hrádok, Jedľové Kostoľany, Ladice, Čierne Kľačany, Tesárske Mlyňany, Volkovce, Veľké Vozokany, Žikava.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.

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