Zum Inhalt

Radošina zwischen Kulturgeschichte und Landschaft

Unterkünfte in Radošina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zwischen Inovec und Hügellandschaft

Radošina liegt an der Grenze zwischen dem Gebirge Považský Inovec und der Hügellandschaft Nitrianska pahorkatina. An den Hängen des Považský Inovec im Katastergebiet wachsen überwiegend Eichen- und Eichen-Hainbuchenwälder. So stehen Landschaft und Kulturgeschichte als unterschiedliche Seiten eines Aufenthalts in Radošina nebeneinander.

Der Lehrpfad Považský Inovec

Der Lehrpfad Považský Inovec führt durch das Katastergebiet von Radošina. Die selbstgeführte Route ist im Sommer und im Winter nutzbar, etwa 60 Kilometer lang und schließt kommunale Abzweigungen ein. Ihr Schwierigkeitsgrad wird als mittel bis hoch angegeben. Beziehen Sie Länge und Schwierigkeit in Ihre Tourenplanung ein, wenn Sie entscheiden, welchen Umfang Sie sich für eine Wanderung vornehmen möchten.

Inhaltlich verbindet der Lehrpfad historische und kulturelle Themen mit Naturwissenschaft und Naturschutz. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet darin also nicht nur Naturthemen; zugleich gehören Geschichte und Kultur zum Programm. Die Route lässt sich so auch nach den Themen betrachten, die Sie besonders ansprechen.

Kirchen und Baugeschichte

Die römisch-katholische Kirche in Radošina ist der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht. Sie wurde zwischen 1636 und 1644 im Renaissancestil errichtet. 1663 kam der vorgebaute Turm hinzu, 1755 wurde die Kirche barockisiert. Der Bau ist einschiffig und besitzt ein renaissancezeitliches Tonnengewölbe, einen halbrunden Abschluss des Presbyteriums und eine Sakristei. Der Turm trägt ein Pyramidendach und ein Eisenkreuz.

Am Eingang zum Kirchenareal befindet sich die Kapelle des Heiligen Kreuzes. Die Renaissancekapelle bestand bereits 1636 und wurde später barockisiert; sie ist auch als Marienkapelle bekannt. Neben der Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit liegt die Lourdesgrotte. Sie besteht aus Karstgestein und enthält Statuen der Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette sowie Votivtafeln. Geweiht wurde die Grotte am 22. Mai 1949.

Kaštieľ und Theatergeschichte

Das Kaštieľ von Radošina entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Renaissancebau. Seit seiner Entstehung diente es dem Bistum Nitra als Sommersitz. Der zweigeschossige Bau hat vier Flügel, einen geschlossenen Innenhof und halbrunde Eckerkern. Seine Bauform bietet einen weiteren Blick auf die Renaissancegeschichte des Ortes, neben den kirchlichen Bauwerken.

Anzeige

Auch das Radošinské naivné divadlo hat seine Ursprünge in Radošina: Es wurde in den 1960er-Jahren gegründet, zu den Gründern gehörte Stanislav Štepka. Die erste Premiere fand am 25. Dezember 1963 statt. Im Klubtheater des Radošinské naivné divadlo in Radošina wurden „Jááánošííík“ 1970 und „Človečina“ 1971 uraufgeführt. Das Gebäude des Klub mladých bewahrt den Innenraum der ersten Bühne des Theaters.

Wein, Natur und Anreise

Zur lokalen Weinwirtschaft gehört Pivnica Radošina. Dort werden hauptsächlich Trauben aus dem eigenen, unmittelbar oberhalb des Weinkellers gelegenen Weinberg verarbeitet, der 33 Hektar umfasst. Produktionsdetails können sich ändern. Bei Pivnica Radošina werden auch Weinverkostungen angeboten; prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Informationen dazu.

In der näheren Umgebung von Radošina liegt die Naturhöhle Čertova pec. Sie gilt als älteste menschliche Höhlensiedlung der Slowakei und wurde 1981 zum geschützten Naturgebilde erklärt. Für die Anreise ist außerdem die Bahnverbindung zu beachten: Der Eisenbahnanschluss an der Strecke Nitra–Zbehy–Radošina besteht seit 1909, der Personenverkehr auf der Strecke ist derzeit jedoch unterbrochen. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Stand.

Weitere Reiseziele entdecken: Nemečky, Horné Obdokovce, Topoltschan, Oponice, Súlovce, Solčany, Bojná, Biskupová.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Topoľčany.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.