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Bodza: Altwasserlandschaft und historische Architektur

Unterkünfte in Bodza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bodza zeigt sich in einer flachen, waldlosen Landschaft mit ehemaligen Flussufern, Altwässern und markanten historischen Gebäuden. Gewässer, Radverbindungen und Baugeschichte geben dem Reiseziel verschiedene Schwerpunkte – von der Landschaft bis zu den Einzelheiten ländlicher Architektur.

Landschaft und Gewässer in Bodza

Kleine Erhebungen gelten als Überreste ehemaliger Flussufer; die flacheren Bereiche entsprechen früheren Altwässern. Ein deutlich saisonaler Zug gehört zum Kovács-See im Zentrum von Bodza: Er trocknet im Sommer aus. Wer die Landschaft einordnet, sollte diesen Wechsel zwischen Wasser und trockeneren Monaten mitdenken.

Das Zsemlékes-Altwasser wird bereits 1268 erwähnt und reicht bis an die Grenzen von Lakszakállas und Lipové. Im System des Ekel- und des Megye-Kanals bildet das Zsemlékes-Gewässergebiet ein zusammenhängendes Wassergebiet von etwa zwei Kilometern Länge. Dort leben mehrere Fischarten.

Bahn und Radwege

Der Personenfahrplan der ŽSR für den Zeitraum 2025–2026 führt die Bahnstation Bodza bei Kilometer 74 zwischen Veľký Meder und Zemianska Olča. Wenn Sie die Bahn in Ihre Reiseplanung einbeziehen, prüfen Sie vorab den aktuell gültigen Fahrplan.

Für Radtouren sind zwei unterschiedlich beschriebene Verbindungen relevant. Die regionale Radtourismusroute Z4 verläuft in Bodza entlang der Straße I/63 und verbindet Komárno mit Veľký Meder. Die lokale Route D2 führt von Lipové über eine Brücke, entlang eines Wasserkanals und über einen Feldweg bis nach Bodza. Die Angaben unterscheiden damit eine Verbindung zwischen zwei Orten von einer Route, deren Verlauf über konkrete Landschaftselemente beschrieben ist. Prüfen Sie vor einer Fahrt bei der Z4 die aktuelle Beschilderung und den Zustand der Oberfläche; bei der D2 sollten Sie Wegzustand und Markierung prüfen.

Herrenhäuser und bäuerliche Bauformen

Die beiden Herrenhäuser lassen sich nach Bauzeit, Auftraggeber beziehungsweise Bauherr und Grundriss unterscheiden. Das Herrenhaus im Haus Nr. 118 wurde 1887 für den Verwalter des Besitzes der Familie Kálnoky errichtet. Es ist ein schlichtes, eingeschossiges Gebäude mit L-förmigem Grundriss. Das Herrenhaus im Haus Nr. 120 entstand in den 1880er Jahren durch Béla Végh aus Vereb. Sein rechteckiger Grundriss ist ebenfalls eingeschossig; hinzu kommt ein offener Säulengang, der von beiden Enden des Hofes zugänglich ist.

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Auch zwei Wohnhäuser stehen für unterschiedliche Bauformen und Zeitstellungen. Haus Nr. 117 ist das älteste erhaltene bäuerliche Wohnhaus in Bodza. Es wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Lehmziegeln erbaut. Haus Nr. 8 ist ein Typenhaus der 1920er Jahre, ebenfalls aus Lehmziegeln; ein Säulengang öffnet sich dort zum Hof. So lassen sich das ältere erhaltene bäuerliche Haus und die später entstandene Typenhausform anhand ihrer überlieferten Merkmale auseinanderhalten.

Gemeindeamt, Park und Glocken

Das Gemeindeamt wurde 1913 erbaut. Es ist ein eingeschossiges, rechteckiges Gebäude mit neun Achsen. Der kleine Gemeindepark liegt davor und wurde 1974 als gelegentlicher Rastplatz für die Einwohner angelegt. Am Rand des Parks steht der römisch-katholische Glockenturm. Seine ältere Glocke trägt eine Inschrift, nach der sie 1869 in Pest von Walser Ferenc gegossen und dem heiligen Johannes Nepomuk gewidmet wurde.

Beim Gemeindeamt steht an der Straße auch der reformierte Glockenstuhl. Er wurde 1926 errichtet und ist mit einem Zwiebeldach gedeckt. Der Glockenturm und der Glockenstuhl unterscheiden sich damit in Bauform und religiöser Zuordnung; die Inschrift der älteren Glocke ergänzt die Bauwerke um eine konkrete Jahreszahl, einen Gießer und eine Widmung.

Weitere Reiseziele entdecken: Zemianska Olča, Patince, Martovce, Imeľ, Komárno, Nesvady, Bajč, Veľké Kosihy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Komárno.

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