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Báb: Lösshügel, Wald und Kulturerbe

Unterkünfte in Báb

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Báb verbindet eine Löss-Hügellandschaft mit geschützten Waldgebieten und markanten Bauwerken. Wenn Sie einen Aufenthalt im Ort erwägen, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von der Landschaft und ihren Lebensräumen bis zu Kirchenkunst und Ortsgeschichte.

Landschaft und Schutzgebiete

An den Hängen eines südöstlich des Ortes gelegenen Tälchens wachsen kleine Eichen- und Hainbuchenwälder; andere Teile des Gebiets sind entwaldet. Eine größere Waldinsel ist Bábsky les, das Natura-2000-Gebiet SKUEV0869. Es liegt in einer landwirtschaftlich genutzten, leicht hügeligen Landschaft der Trnavaer Hügellandschaft. Zu den beschriebenen Lebensräumen zählen Eichenwälder auf Löss und pannonische Eichen-Hainbuchenwälder; außerdem prägen alte, mächtige Bäume das Waldgebiet.

Die Nationale Naturreservation Bábsky les wurde 1966 ausgewiesen und umfasst 30,39 Hektar. In der Reservation gilt die fünfte Schutzstufe. Die 100 Meter breite Schutzzone außerhalb der Reservatsgrenze steht unter der dritten Schutzstufe. Diese Angaben helfen, das Schutzgebiet von den übrigen Landschaftsthemen Bábs zu unterscheiden.

Einen anderen Naturraum bewahrt die Nationale Naturreservation Veľký Báb: Reste von Auwäldern auf den breiten Überschwemmungsflächen der Flüsse Nitra und Žitava. In der dortigen sogenannten Kultursteppe leben Fasane, Wachteln und Hasen sowie weitere Feldnagetiere und Feldvögel. Während Bábsky les mit seinen Waldlebensräumen verbunden ist, stehen bei Veľký Báb Auen und offene Flächen im Mittelpunkt.

Gewässer und Landschaft

Die Vodná nádrž Báb liegt im Katastergebiet Malý Báb am Bábský potok. Sie umfasst etwa 18 Hektar und dient der Bewässerung; ihr nutzbares Speichervolumen beträgt insgesamt 600.000 Kubikmeter. Damit ergänzt das Gewässer die Wald- und Hügellandschaft um einen eigenständigen, durch seine Nutzung und Größe beschriebenen Aspekt.

Bauwerke und Ortsgeschichte

Die erste bekannte schriftliche Erwähnung von Báb findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1156, verfasst von Martírius, dem Erzbischof von Esztergom. Ein sichtbares Element des Ortsbildes ist die Kalvarienberg-Anlage: Sie besteht aus einem aufgeschütteten Erdhügel mit drei Kreuzen auf dem Gipfel.

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Die barocke Kirche „Kostol sv. Imricha“ wurde 1721 an der Stelle eines älteren Sakralbaus errichtet, der bereits 1559 erwähnt wurde. Auch ihre Ausstattung zeigt verschiedene Stilformen: Der klassizistische Hauptaltar trägt ein Bild des heiligen Emmerich vor der Jungfrau Maria. Dazu kommen Rokoko-Seitenaltäre der Pietà und des heiligen Johannes Nepomuk. Die Rokoko-Kanzel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ist mit einem Relief aus dem Leben Christi versehen.

Das Herrenhaus „Veľký kaštieľ, Alexandrov dvor“ ist von einem weitläufigen Landschaftspark aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umgeben. Der geschützte Landschaftsbereich Bábsky park wurde 1982 auf 4,22 Hektar zum Schutz des historischen Parks rund um das Herrenhaus ausgewiesen.

Saisonale Produkte

Im Geschäft Sýpka u Ludvíka gibt es häufig frische Cheesio-Käse, Marmeladen aus Saisonobst und Eier von den eigenen Hühnern. Weitere Produkte sind an bestimmte Jahreszeiten oder Anlässe gebunden: Im Herbst wird Entenleber im eigenen Fett angeboten, zu Feiertagen Eierlikör und im Frühjahr Kräuterpesto. Wer den Aufenthalt auch nach dem Jahreslauf planen möchte, kann diese saisonalen Angebote als zusätzlichen Ortsbezug berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ivanka Pri Nitre, Hruboňovo, Veľké Zálužie, Vráble, Malý Cetín, Nová Ves Nad Žitavou, Výčapy-Opatovce, Rišňovce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nitra.

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