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Rudno Nad Hronom: Wandern, Wälder und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Rudno Nad Hronom

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Rudno Nad Hronom können Sie eine Reise nach Wanderwegen, Waldlandschaft und Bergbaugeschichte ausrichten. Die rot markierte touristische Route Rudná Magistrála beginnt im Ort und führt an den Überresten der Burg auf dem Ivankovo-Berg (Hrádok) vorbei. Auch kirchliche Bauwerke und örtliche Veranstaltungen geben dem Aufenthalt unterschiedliche historische und kulturelle Themen.

Wanderroute und Waldlandschaft

Die Rudná Magistrála verläuft teilweise durch die Urwälder von Drastvica. Das Gebiet liegt zwischen den Dörfern Voznica und Rudno Nad Hronom. Der Urwald umfasst etwa 150 Hektar rund um den Gipfel Drastvica auf 834 Metern Höhe und reicht vor allem über dessen Südhänge bis zum Veľký Žiar auf 856 Metern. In den Eichenwäldern findet die Weißtanne einen natürlichen Lebensraum; die ältesten Traubeneichen sind etwa 400 Jahre alt. Das Gebiet steht unter der fünften Naturschutzstufe.

Die Ruinen der Burg Rudno oberhalb der Gemeinde stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehören zur Pohronská hradná cesta, der Burgenstraße entlang des Hron. Die Route Rudná Magistrála und diese Burgenstraße bieten damit unterschiedliche thematische Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: hier eine touristische Route mit Wald- und Burgbezug, dort eine Burgenstraße entlang des Flusses Hron.

Bergbaugeschichte in Rudno Nad Hronom

Bereits 1331 waren in Rudno Nad Hronom reiche Goldminen bekannt. Eine konkrete Erinnerung an den Bergbau ist die Stollenanlage Banícka štôlňa Anna Božena. Ihr Bau begann Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Anlage ist mehr als einen Kilometer lang und entwässert ein miteinander verbundenes Grubengebäude über acht Sohlen. Bei der Stollenanlage befindet sich außerdem eine Erholungszone.

Zum bergbaulichen Erbe zählt auch Nový tajch, der 1789 angelegt wurde, um Bergbauanlagen und Erzbrecher anzutreiben. Bei Nový tajch sind noch Reste des Damms mit dem erhaltenen ursprünglichen steinernen Ablauf sichtbar. So stehen an diesem Ort sowohl die frühere Funktion des Teichs als auch bauliche Spuren im Mittelpunkt. Die örtliche Pfarrei gehört zu den ältesten der Region und wird bereits 1337 in den päpstlichen Zehnten erwähnt.

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Kirchen, Kapellen und Aussicht

Kostol sv. Imricha ist eine barock-klassizistische Pfarrkirche. Sie wurde 1802 und 1803 an der Stelle zweier älterer Kirchen errichtet; der Kirchturm kam 1887 hinzu und erhielt eine neugotische Gestaltung. Ein weiterer kirchlicher Bau ist Kaplnka Srdca Panny Márie: Die neugotische Kapelle wurde 1899 und 1900 auf einem Hügel oberhalb von Rudno Nad Hronom errichtet. Von dort bietet sich ein weiter Blick auf die Umgebung; die Kapelle ist sogar aus der Ferne von Nová Baňa aus sichtbar.

Im oberen Teil von Rudno Nad Hronom, nahe der Anna-Božena-Mine, liegt die Bergbaukapelle Banícka kaplnka sv. Joachima a Anny. Am Festtag ihrer Patrone findet jedes Jahr eine Wallfahrt statt. In den Sommermonaten werden außerdem in der Kapelle Kaplnka Srdca Panny Márie heilige Messen gefeiert; der aktuelle Zeitplan kann variieren.

Traditionen und Veranstaltungstermine

Auf der Wiese hinter Kalvária findet traditionell der Drachenflug-Wettbewerb Šarkaniáda statt. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Anlass verbinden möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine. Auch die Wallfahrt und die Sommermessen können für Ihre Planung relevant sein. Ein weiterer kultureller Einblick ist der Faschingsumzug: 2024 zog er durch das Dorf und endete mit einem Tanzabend im Kulturhaus. Diese Jahresangabe beschreibt die Veranstaltung von 2024.

Weitere Reiseziele entdecken: Horné Hámre, Tekovská Breznica, Orovnica, Hronský Beňadik, Žarnovica, Nová Baňa, Kľak, Ostrý Grúň

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Scharnowitz.

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